Österreich zwischen Vorurteil und Politik

Österreich: Die Alpenrepublik hat ein reales Problem mit Muslimfeindlichkeit.

22.12.2025 .Redaktion 2 Min. Lesezeit
Österreich

Foto: Zerophoto/Adobe

(KNA/IZ). Muslimfeindlichkeit in Österreich zeigt sich nicht nur in Vorurteilen, sondern in politischen Strukturen. Eine UN-Sonderberichterstatterin diagnostiziert ein tief verwurzeltes rassistisches Überlegenheitsdenken, das trotz rechtlicher Gleichstellungsversprechen fortbesteht.

Besonders tangiert seien dabei Menschen afrikanischer, arabischer oder asiatischer Herkunft sowie religiöse Minderheiten wie Juden, Muslime und Roma. Rassismus wird häufig geleugnet, seine Folgen für Betroffene werden systematisch kleingeredet.

Die Expertin benennt Hassrede, Hassverbrechen, Racial Profiling und Diskriminierung in Bildung, Wohnen und Arbeitsmarkt als Ausdruck struktureller Ausgrenzung. Rechtspopulistische Akteure befeuern diese Dynamiken, ihre nationalistischen Identitätsentwürfe finden zunehmend Widerhall in der Bundes- und Landespolitik.

IZ+

Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)

Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ (Monatsabo), Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.

Abonnenten der IZ-Print sparen beim IZ+ Abo 50%.

Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.

* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.