Journalisten-NGO ernüchtert über Hilfe für Afghanen

Die Bundesregierung verfehlt ihre Ziele bei der Aufnahme bedrohter Afghanen deutlich. Angesichts des Sparkurses könnte das Programm auslaufen, obwohl noch Tausende auf Rettung warten. Reporter ohne Grenzen schlägt Alarm.

1.09.2024 .Redaktion 2 Min. Lesezeit
afghanen

Foto: Deutscher Bundestag / Florian Gaertner / photothek

(KNA). Die Journalismus-Organisation Reporter ohne Grenzen wirft der Bundesregierung vor, afghanische Journalisten im Stich zu lassen. In einem Bericht unter dem Titel „Nach uns die Sintflut: Bundesaufnahmeprogramm Afghanistan (BAP) vor dem Kollaps“ zog die Organisation eine ernüchterte Bilanz kurz vor dem dritten Jahrestag der Machtübernahme der Taliban. 

Zugleich warnt sie vor einem Ende des Programms wegen des Sparkurses. Eigentlich habe die Bundesregierung seit dem Start im Herbst 2022 rund 1.000 Menschen pro Monat aufnehmen wollen. Das wären bis heute mehr als 20.000. Eingereist sind aber bisher nur insgesamt 600, wie das Bundesinnenministerium der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) bestätigte.

IZ+

Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)

Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ – Onlineabo, Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.

Abonnenten der IZ-Print sparen beim IZ+ Abo 50%.

Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.

* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.