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Debatte auf „Aiman’s Mosaik“: Sind Muslime politisch heimatlos?

mazyek parteien

Aiman Mazyek eröffnet auf seinem Youtube-Kanal pünktlich zur Bundestagswahl einen neuen Dialograum. (iz). Mit „Aiman’s Mosaik“ versucht der ehemalige Vorsitzende des ZMD, Aiman Mazyek, dem Diskurs über die Rolle der […]

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Aiman Mazyek: „Ich habe immer Hoffnung“

aiman mazyek

IZ-Begegnung mit Aiman Mazyek: Der gerade aus dem Amt geschiedene Ex-Zentralratsvorsitzende über seine Erfahrungen und die Lage der deutschen Muslime. (iz). Der gebürtige Aachener Aiman Mazyek war von 2010 bis […]

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Aiman Mazyek im KNA-Gespräch: „Das besorgt uns“

mazyek cdu grundsatzprogramm

Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime über die AfD und Israel: „Wir waren die ersten, die das KZ Auschwitz besucht haben“.

(KNA). Er war der bekannteste Vertreter des hiesigen Islams: Im Juni gibt Aiman Mazyek den Vorsitz im Zentralrat der Muslime in Deutschland nach 13 Jahren ab. Und warnt im Interview vor „schrillen Debatten“ um Migration. Von Joachim Heinz und Christoph Schmidt

Wenn in den vergangenen Jahren über den Islam in Deutschland gesprochen wurde, dann war Aiman Mazyek meist zur Stelle. Seit 2011 war der Sohn eines Syrers und einer Deutschen Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland ZMD. Anfang März gab Mazyek bekannt, im Juni das Amt abzugeben – auf eigenen Wunsch. „Ich werde mich sicher nicht komplett aus der Öffentlichkeit zurückziehen“, sagt der 55-Jährige im Gespräch mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Aber in welcher Funktion er dann das Wort ergreift? „Das werden wir schauen.“

Pressebild: Zentralrat der Muslime in Deutschland

Rücktritt auf eigenen Wunsch

Frage: Herr Mazyek, wenn Sie auf die vergangenen Jahre als Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland zurückblicken – auf was sind sie stolz?

Aiman Mazyek: Um die Jahrtausendwende herum waren die Muslime in Deutschland – vor allem nach den Anschlägen des 9. September 2001 – eine Art Angstfaktor. Ich glaube, es ist uns gelungen, durch sachliche Aufklärung und eine moderate Position, aufzuräumen mit vielen diffusen und irrationalen Ängsten. Persönlich bin ich zufrieden, dass ich als Generalsekretär ab 2002 und Vorsitzender ab 2011 meinen Job einigermaßen skandalfrei und bei Gesundheit über die Runden gebracht habe.

Frage: Gibt es etwas, was in Ihrer Amtszeit nicht so gut geklappt hat?

Aiman Mazyek: Ach, da gibt es natürlich ein paar Dinge. Ich hätte mir beispielsweise gewünscht, dass wir bei der strukturellen Anerkennung der muslimischen Religionsgemeinschaften in Deutschland weiter gekommen wären. Das ist ohne Frage ein offenes Thema, das sicherlich auch die nächsten Jahre prägen wird.

Frage: Unlängst hat die Ramadan-Beleuchtung in einigen Innenstädten für Diskussionen gesorgt. Ein Zeichen dafür, dass es bei der Anerkennung der Muslime in Deutschland noch hapert?

Aiman Mazyek: Das ist eher ein Beispiel für schrille Debatten, die von den Sozialen Medien noch einmal gepusht und von Teilen der Öffentlichkeit übernommen werden.

Frage: Kritisiert wurde unter anderem, dass die Steuerzahler, also auch Nicht-Muslime, für diese Ramadan-Beleuchtungen aufkommen.

Aiman Mazyek: Damit wollen die Kritiker doch nur Aufmerksamkeit erhaschen! Muslime erfreuen sich an einem Chanukka-Leuchter oder an Weihnachtsbäumen in Städten genauso wie an der Ramadan-Beleuchtung, wohl wissend, dass sie für diesen Schmuck als Steuerzahler ebenfalls mit aufkommen. Überhaupt bin ich der Überzeugung, dass wir in unserer Medienblase dazu neigen, aus einzelnen kritischen Stimmen ein Problem zu konstruieren, dass die Allgemeinheit gar nicht als solches wahrnimmt

Posse Verteidiger Nationalmannschaft Antonio Rüdiger

Foto: Brian Minkoff, London Pixels, via Wikimedia Commons | Lizenz: CC BY-SA 4.0en.

Streitfall Rüdiger

Frage: Gilt das auch für die Schlagzeilen um die Tauhid-Geste, die der deutsche Fußballnationalspieler Antonio Rüdiger zu Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan auf Instagram postete? Spätestens, seitdem die Terroristen von Al Kaida oder dem sogenannten Islamischen Staat in den Sozialen Medien den erhobene Zeigefinger zu ihrem Markenzeichen gemacht haben, handelt es sich dabei doch mindestens um eine zweideutige Geste, oder?

Aiman Mazyek: Das ist Ihre Interpretation, die ich überhaupt nicht teile. Natürlich hat es in der Geschichte immer wieder Gewalttätige und Kriminelle gegeben, die religiöse Symbole und Zeichen missbrauchen. Ebenso gibt es Kriminelle, die sich zum Beispiel bekreuzigen. Aber das ist bestenfalls eine Randnotiz. Der Zeigefinger verweist auf den Glauben, an die Einheit Gottes. Die öffentliche Debatte um Rüdiger demaskiert sich selbst, indem sie den Terroristen die Deutungshoheit über diese Geste zugeschrieben hat.

Frage: Naja, diesen Zeigefinger kennt man in der westlichen Medien nun einmal ausschließlich von Fundamentalisten und Terroristen. Da ist es doch zumindest unglücklich, wenn Rüdiger so posiert.

Aiman Mazyek: Nochmals, ich mache mir die Inszenierung von Extremisten nicht zueigen und instrumentalisiere sie schon gar nicht auf Kosten des Ansehens eines deutschen Fußballstars, der durchaus auch ein Vorbild für den Zusammenhalt und die Vielfalt der Gesellschaft darstellt.

afd Rechtsextrem Bundestag

Foto: photocosmos1, Shutterstock

In Erwartung von weiteren AfD-Erfolgen

Frage: Schauen wir nach vorn. In diesem Jahr finden mehrere Wahlen statt, bei denen die in Teilen rechtsextreme AfD mutmaßlich viele Stimmen erhalten wird. Macht Ihnen das Angst?

Aiman Mazyek: Ja, das besorgt uns und treibt uns natürlich in erheblichem Maße um, weil wir zu den Teilen der Bevölkerung gehören, die als erste von einem Rechtsruck betroffen sind. Allerdings muss man dazu sagen, dass die AfD den Populismus und den Rechtsradikalismus nicht erfunden hat.

Sie hat lediglich am meisten politisches Kapital geschlagen aus den schrillen Debatten, die rund um die Themen Migration und Integration geführt wurden. Wären wir beispielsweise weiter bei der staatlichen Anerkennung muslimischer Religionsgemeinschaften, dürfte es für die Rechten strategisch schwieriger sein, uns als Projektionsfläche für Hass und Ressentiments zu nutzen.

Frage: Umso erstaunlicher, dass es auch unter Muslimen AfD-Sympathisanten gibt. Wie erklären Sie sich das?

Aiman Mazyek: Vereinzelt gibt es das, es ist aber mehr eine Nach-mir-die-Sintflut-Option, die rational völlig gaga ist.

Frage: Warum rational völlig gaga?

Aiman Mazyek: Weil Muslime am Ende zu den ersten gehören, die das Nachsehen haben werden, sollte die AfD an die Macht kommen.

Zentral will Vorwürfe aufklären

Frage: Im Zentralrat der Muslime gab es zuletzt zwei Vereinigungen, die unter Extremismus-Verdacht standen: Die Deutsche Muslimische Gemeinschaft DMG, der eine Nähe zur fundamentalistischen Muslimbruderschaft attestiert wird, ist zwar kein Mitglied mehr im ZMD. Aber es gibt weiterhin die ATIB, die den rechtsradikalen türkischen „Grauen Wölfen“ nahe stehen soll. Wie gehen Sie damit um?

Aiman Mazyek: Bei der ATIB erkennen wir einen starken Willen, Handeln und auch die Bereitschaft, die Vorwürfe, mit denen sie konfrontiert sind, aufzuklären und politisch wie personell die Weichen in die richtige Richtung zu stellen. Das sollten wir verbandspolitisch nicht auch noch bestrafen und zumindest den laufenden Prozess bis zum Ende abwarten. Dass wir am Ende in der Lage sind, auch Konsequenzen zu ziehen, wenn ein Erfolg ausbleibt, haben wir in der Vergangenheit bei einigen Ex-Mitgliedern zu Genüge bewiesen.

Frage: Im Nahen Osten herrscht nach dem Angriff der palästinensischen Hamas gegen Israel Krieg. Können Sie nachvollziehen, dass die anfängliche Zurückhaltung der muslimischen Verbände bei der Verurteilung der grausamen Terrorattacke vom 7. Oktober 2023 Fragen gerade in Deutschland aufgeworfen hat?

Aiman Mazyek: Wir haben diesen Angriff mehrfach und auch schon direkt danach verurteilt. Tatsache ist aber auch, dass der Konflikt im Nahen Osten nicht mit dem 7. Oktober beginnt, sondern an diesem Tag nur einen weiteren, schrecklichen Höhepunkt erlebt hat.

Frage: Das Existenzrecht von Israel gehört in Deutschland wegen des von den Nationalsozialisten durchgeführten Holocaust zur Staatsräson.

Aiman Mazyek: Wir waren die erste deutsch-muslimische Gemeinschaft, die das Konzentrationslager Auschwitz besucht und dort eine klare Standortbestimmung vorgenommen hat. Was bedeutet es, Deutscher und Muslim zu sein? Natürlich haben wir eine Verantwortung gegenüber den Juden und eine Verantwortung gegenüber Israel.

Was ist Faschismus? Aiman Mazyek bespricht ein Buch von Paul Mason

faschismus

Faschismus ist laut Paul Mason die „organisierte Ablehnung des menschlichen Lebens“.

(iz). Paul Masons „Faschismus. Und wie man ihn stoppt“ (2022) ist ein interessantes Werk, das sich mit der dunklen Seite des menschlichen Bewusstseins auseinandersetzt.

Es ist ein Buch, das nicht nur die historischen und aktuellen Ausprägungen des Faschismus untersucht, sondern auch die philosophischen und moralischen Grundlagen, die ihn ermöglichen.

Foto: Barbara Niggl Radloff, via Wikimedia Commons | Lizenz: CC BY-SA 4.0

Faschismus als „gefährliche Variante des Bösen“

Mason argumentiert, dass der Faschismus eine besonders gefährliche Variante des Bösen ist. Er ist nicht nur eine politische Bewegung, sondern auch eine Ideologie, die das menschliche Leben und die Freiheit ablehnt, gleichsam aber daherkommt gerade diese – aber eben nur scheinbar – zu verteidigen.

Der Faschismus ist, wie Mason es ausdrückt, die „organisierte Ablehnung des menschlichen Lebens“. Er ist eine Antimoral, die Menschen entmenschlicht und zu Objekten zu macht, die dann kontrolliert und ausgebeutet werden können.

Die Idee, dass der Faschismus eine Variante des Neokapitalismus ist, wird im Buch durch die Analyse der Beziehung zwischen Kapitalismus und Demokratie untermauert. Mason zeigt, wie Kapitalisten oft gegen die Schlüsselelemente der Demokratie waren, weil sie glaubten, dass sie den Kapitalismus bedrohen würde.

Dieser Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Faschismus wird durch die Beobachtung verstärkt, dass der Faschismus entstand, als der Liberalismus zum ersten Mal mit seinem wahren Feind konfrontiert wurde, der nicht der Sozialismus, sondern der Faschismus war.

Foto: momius, Adobe Stock

Zur Rolle des Internets

Die Rolle des Internets und der sozialen Medien in der Verbreitung des Rechtsextremismus wird ebenfalls hervorgehoben. Mason weist darauf hin, dass die Rechte in der digitalen Ära Vorteile hat, da sie nicht an Wahrheit, Besonnenheit und Rechtsstaatlichkeit gebunden ist.

Dies hat zu einem sinkenden Vertrauen in die Demokratie und einer Erosion ihrer Qualität geführt.

Mason zieht auch Parallelen zwischen dem Faschismus und anderen Ideologien und Philosophien. Er kritisiert Friedrich Nietzsche scharf und argumentiert, dass, obwohl Nietzsche heute oft als Rebell und Atheist gefeiert wird, er im Kern ein Rassist und frauenfeindlicher Imperialist sei. Nietzsche, so Mason, habe diese Vorurteile in ein kohärentes System des antirationalen Denkens eingebaut.

Die moralische Dimension der Abhandlung ist besonders eindrücklich. Mason argumentiert, dass ohne Normen, Moral, Moralphilosophie und Religion der Faschismus schwer zurückzudrängen ist. Er zitiert Hannah Arendt, die den Faschismus als „zeitweiliges Bündnis zwischen Elite und Mob“ bezeichnete und betont, dass das Böse – in Anlehnung an Arendts und philosophische Überlegungen aus Judentum und Islam – die Abwesenheit des Guten ist.

Foto: Breve Storia del Cinema, via flickr | Lizenz: CC BY 2.0

„Was würdest du tun?“

Über einen Ausflug einer Analyse von Filmen wie „Casablanca“, die die moralischen Herausforderungen und Entscheidungen in Zeiten des Faschismus darstellen werden die Ideale des Kampfes gegen den Faschismus (indem Fall Nazideutschland) aufgezeigt in der sich unausgesprochene Fragen an den Zuschauer und Betrachter immer wieder drängt: „Was würdest du tun?“ Diese Frage hat heute nichts an Aktualität eingebüßt.

Abschließend betont Mason die Notwendigkeit, den Faschismus nicht nur politisch, sondern auch moralisch zu bekämpfen. Der Marxismus hat dies – weil systemisch – sträflich vernachlässigt und deshalb taugt er nur bedingt im Kampf gegen den Faschismus.

Er fordert eine neue Form des antifaschistischen und demokratischen Ethos, das auf sozialer Gerechtigkeit basiert und sowohl den Liberalismus als auch die Moralphilosophie einbezieht.

* Paul Mason, Faschismus. Und wie man ihn stoppt, Suhrkamp, Berlin 2022, 443 Seiten, Preis: EUR 20,–

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Zentralrat begrüßt neue EU-Koordinatorin Lalisse

Die neue EU-Koordinatorin zur Bekämpfung von Muslimfeindlichkeit, Marion Lalisse, hat nach Einschätzung des Zentralrats der Muslime in Deutschland eine „Mammutaufgabe“ vor sich.

Berlin/Brüssel (KNA). Es sei ein immer weiterer Anstieg von Muslimfeindlichkeit und „gleichsam eine immer stärkere Leugnung dieses Rassismus in rechten Kreisen in Europa“ zu beobachten, erklärte der Zentralrats-Vorsitzende Aiman Mazyek am Donnerstag in Berlin. Die Wiederbesetzung der Koodinatorenstelle durch die EU-Kommission sei eine „richtungsweisende Entscheidung“.

Die EU-Diplomatin Lalisse, zuvor unter anderem im Jemen, in Mauretanien und in Marokko tätig, war am Mittwoch zur Anti-Islamfeindlichkeit-Beauftragten ernannt worden, nachdem die Stelle über anderthalb Jahre vakant war. Zuvor saßen der Malteser David Friggieri und der Italiener Tommaso Chiamparino auf dem 2015 geschaffenen Posten, ohne wesentliche Außenwahrnehmung zu erreichen.

Die EU-Kommissarin für Gleichstellungsfragen, Helena Dalli, erklärte zur Berufung von Lalisse, die neue Koordinatorin solle Maßnahmen gegen den Hass sowie gegen „strukturelle und individuelle Diskriminierung von Muslimen“ auf den Weg bringen.

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Gespräche zwischen ZMD und DFV: Stehen „solidarisch hinter der Feuerwehr“

Berlin (ZMD). Seit Jahren verfolgen der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) und der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) gemeinsame Ziele. Zur Fortsetzung des Dialogs trafen sich der DFV-Präsident Karl-Heinz Banse und der ZMD-Vorsitzende Aiman A. Mazyek zum größeren Austausch.

Beide hatten sich sofort nach der Silvesternacht schockiert über die Ausschreitungen gegen Einsatzkräfte geäußert. Auch Tage nach den Ereignissen zeigte sich Mazyek betroffen: „Es ist Konsens in unserer deutschen Gesellschaft und muslimischen Communities, dass Gewalt gegen Feuerwehrleute absolut verwerflich ist, ja auch im religiösen Sinne eine Sünde darstellt.“

Banse kündigte an, die Bekämpfung von Gewalt gegen Einsatzkräfte zu einem Schwerpunktthema für 2023 zu machen und lud den ZMD ein, sich daran zu beteiligen. Der ZMD hat zudem Unterstützung bei der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in das Feuerwehr-Ehrenamt angeboten. „Die Türen islamischer Einrichtungen stehen den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr offen.“

Der staatsbürgerlichen Pflicht gegenseitiger Hilfe könnten religiöse Verbände auch theologischen Rückhalt bieten. So sind in vielen Religionen Barmherzigkeit und der solidarische Schutz vor Katastrophen fest verankert. Soziale Wohltätigkeit („Zakat“) gilt als eine der fünf Säulen des Islams. Der ZMD zählt darum das „Erfolgsmodell Freiwillige Feuerwehr“ zu den deutschen „Exportschlagern“, die die international insbesondere in der muslimischen Welt vernetzte deutsche Religionsgemeinschaft in Zukunft stärker in ihr Programm einbauen wird.

Im Gespräch war auch die Beteiligung im Beirat des DFV neben der Mitgliederwerbung, in der Notfallseelsorge und bei interreligiösen Gottesdiensten. An dem Gespräch nahmen u.a. auch der DFV-Geschäftsführer Rudolf Römer und ZMD-Generalsekretär Abdassamad El Yazidi teil.

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Neunköpfiges Team: Zentralrat der Muslime wählt neuen Vorstand

Köln (ZMD/iz). Am Sonntag, den 18.09.2022, trat der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) zu seiner ordentlichen Vollversammlung in Köln zusammen. Dabei wurde der bisherige Vorsitzende, Aiman Mazyek, mit absoluter Mehrheit wiedergewählt.

Der bisherige Generalsekretär, Abdassamad El Yazidi, wurde in seiner Funktion bestätigt. Neu im Vorstand sind die Stellvertretenden Vorsitzenden, Frau Özlem Başöz und Daniel Abdin, und ebenso der Schatzmeister Mohamed Abu El-Qomsan. Als neue Beisitzer sind Samir Bouaissa und Abdelkarim Ahroba gewählt worden, sowie die ehemaligen Stellvertreter Frau Nurhan Soykan und Dr. Mohammed Khallouk, die das neunköpfige Team des ZMD-Vorstandes komplettieren.

Die Zusammenarbeit des ZMD mit den muslimischen Verbänden, mit Politik und Gesellschaft in Bund und Länder soll weiter fortgesetzt werden – so das einhellige Votum des obersten Gremium des ZMD. Zudem will der ZMD-Vorsitzende verstärkt die regionalen Strukturen und Moscheemitglieder des ZMD weiter in seine Arbeit integrieren.

Mazyek: Freispruch wirft schlechtes Licht auf Justiz

(KNA). Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) hat „sehr irritiert“ auf den Freispruch des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders reagiert. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte der Vorsitzende Aiman Mazyek, diese […]

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Ein Kommentar von Aiman A. Mazyek

(iz). Niemand kann das ernsthaft leugnen: Heute sind die über 4 Millionen Muslime in Deutschland eine nicht mehr wegzudenkende gesellschaftliche Gruppe. Deswegen ist die Aussage des Bundespräsidenten richtig. Die eigentliche […]

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Zuviel Beiträge sind auf "Anerkennung" fokussiert. Ein Kommentar von Sulaiman Wilms

(iz). Es ist eine alltägliche Erfahrung, dass ­einzelne in der so genannten „mus­limischen Commu­nity” – deren einheitliches Selbstverständnis trotz Existenz dieses Begriffes in Frage gestellt werden darf – Schwierigkeiten haben, […]

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