Debatte auf „Aiman’s Mosaik“: Sind Muslime politisch heimatlos?

Aiman Mazyek eröffnet auf seinem Youtube-Kanal pünktlich zur Bundestagswahl einen neuen Dialograum.

18.02.2025 Khalil Breuer 5 Min. Lesezeit
mazyek parteien

Grafik von IZ Medien (Fotos: A. Mazyek & Adobe Stock)

(iz). Mit „Aiman’s Mosaik“ versucht der ehemalige Vorsitzende des ZMD, Aiman Mazyek, dem Diskurs über die Rolle der Muslime in Deutschland neue Impulse zu geben. In dem Gesprächsformat bei Youtube sprechen muslimische und nichtmuslimische WissenschaftlerInnen, VerbandsvertreterInnen und InfluencerInnen miteinander.

Aiman Mazyek bietet ein offenes Gesprächsformat

Ein guter Ansatz, da diese Gesprächsformationen Inhalte anbieten können, die bisher kaum eine Öffentlichkeit bekommen. Zudem gibt es inzwischen viele muslimische Akteure in den sozialen Medien, die ein breiteres Publikum verdienen. Junge frische Gesichter aus der Community werden der Debatte nur gut tun.

Die ersten Folgen des neuen Formats setzen den Fokus auf die Bundestagswahl im Februar. Dabei ist sich der Moderator einig mit seinen eingeladenen Gästen, dass der Wahlgang eine Bürgerpflicht ist, und für viele Muslime – wie der neue Vorsitzende des ZMD, Abdassamad El Yazidi, in einer Sendung argumentiert – sogar eine religiöse Verpflichtung. 

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