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Lebenspraxis: von Minimalismus zu Zuhd

minimal

Viele werden zustimmen, dass die minimalistische Lebensweise und Mode seit geraumer Zeit im Interesse stehen.

(iz). Marie Kondos Buch „Wie richtiges Aufräumen ihr Leben verändert“, ihre frühere Netflix-Fernsehserie sowie andere Formate belegen den Wunsch nach neuer Einfachheit.

Viele Menschen sehen im Minimalismus kaum mehr als klare weiße und graue Töne. Aber die Wahrheit ist, dass es sich hierbei um etwas Höheres als nur eine Modebewegung handelt.

Er ist eine Philosophie, die von einigen erstaunlichen Prinzipien getragen wird: die simple Praxis, das zu besitzen, was man zum Leben braucht. Dankbar zu sein für das, was man hat. Sowie sich Zeit und Raum für jene Dinge zu schaffen, die zählen.

Mit Vorläufern in der japanischen und skandinavischen Kultur ist im Westen eine Mode aus leeren Wänden mit sanften Farbschemata und dem Entfernen von übermäßigem Schund angesagt. Aber wie passt der neue Trend zu unserem Glauben? Wie können wir als Muslime wissen, wo die Grenze zwischen Notwendigkeit und Gier gezogen werden muss?

Es gibt viele Beispiele für die Bescheidenheit des Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, und die Frugalität seines Haushaltes. Aus diesem Vorbild, der Lebenspraxis der ersten Generationen sowie durch die spirituelle Wissenschaft und Praxis entwickelte sich zügig die Eigenschaft des Zuhd. Sie war ebenso Reaktion auf schnell hereinströmenden Reichtum der neuen muslimischen Gebiete.

Diese Tugend, die zur Praxis gehört, besagt, dass jeder ein Leben des Ausgleichs führen und auf Extravaganz verzichten soll. Häufig wird dieser Begriff mit Askese übersetzt, was ein unzulässiger Vergleich zu christlichen und antiken Konzepten ist.

„Mäßigung“ bzw. „Minimalismus“ sind deutlich bessere Gegenstücke. Es handelt sich um einen Akt der Selbstdisziplin, um den Fallstricken des Materialismus zu entgehen und um Allah näher zu sein. Zuhd heißt nicht, wie ein Bettler oder Eremit zu leben. Es ist das Vermeiden des Unnötigen sowie der neurotischen Anhänglichkeit an die Dinge der Welt.

Foto: sima-box, Adobe Stock

Der Prophet Muhammad, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagte: „Hätte der Nachkomme Adams ein Tal voller Gold, würde er zwei haben wollen. Nichts kann seinen Mund füllen außer der Staub des Grabes.“

Der Prophet, Heil und Segen auf ihm, sagte ebenfalls: „Bei Allah, ich fürchte nicht, dass euch Armut und Hunger überwältigen. Sondern, dass ihr übermäßigen Reichtum zur Verfügung habt, so wie er den Völkern vor euch gegeben wurde. Ihr werdet dann sehr gierig in der Anhäufung dieses Reichtums sein, wie es jene vor euch taten. Diese Gier wird der Grund eures Niedergangs und eurer Zerstörung sein, wie er die Leute vor euch vernichtete.“

Bei Minimalismus gehe es nicht nur um die persönlichen Habseligkeiten. „Es geht auch darum, dass man bei all seinen Einkäufen bewusst vorgeht. Dazu gehören Lebensmittel, Unterhaltung, die Gesellschaft anderer sowie die Art und Weise, wie wir die 24 Stunden unseres Tages verbringen“, schrieb Kaighla Um Dayo.

Er bestehe darin, auf den Besitz zu schauen, aber ebenso auf jene, die man liebt und die einen lieben. „Es geht um die verfügbare Lebenszeit und die Intention, mit der wir unsere Zeit, Energie, Liebe und Leben verbringen.“

Das Leben sei vergänglich und „alles, was ich liebe und auf das ich meine Energie verwende“, werde irgendwann zu Staub. „Nur Allah bleibt. Also verdient Er meine Anbetung.“ Minimalismus zwinge sie dazu, sich dieser Wahrheit in jedem Augenblick zu stellen.

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Hitze in Deutschland: Was findet sich in der islamischen Lebenspraxis?

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Hitze in Deutschland hat ihre eigene Chronik: Flirrende Straßen, aufgeheizte Fassaden und das leise Surren der Ventilatoren in den Büros. (iz). Während Wetter-Apps vor „gefühlten 35 Grad“ warnen, wirkt es […]

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Islamische Lebenspraxis: das Bittgebet als tägliche Praxis

bittgebet dua lebenspraxis

Allah um Hilfe zu bitten ist eine der besten Möglichkeiten, wie wir Ihm näherkommen und die eigene Verletzlichkeit sowie unser Bedürfnis nach Ihm ausdrücken können.

(Yaqeen Institute/IZ). Der Prophet sagte: „Das Du’a ist die Essenz der Anbetung.“ Dies bedeutet, dass es die ultimative Form der menschlichen Demut und Ergebenheit ist. In Zeiten der Not und des Leidens ist es umso wichtiger, dass wir Allah bereitwillig um Seinen Trost und Schutz bitten.

Allah, der Mächtige und Erhabene, sagt: „Hätten sie sich doch gedemütigt, als Unser Unglück über sie kam. Doch ihre Herzen verhärteten sich, und der Satan ließ ihre Taten in ihren Augen gut erscheinen.“

Der berühmte Qur’ankommentator Muhammad ibn Ahmad Al-Qurtubi (gest. 671 n. H.) sagte: „Dies ist ein (göttlicher) Vorwurf dafür, dass sie das Flehen aufgegeben haben. Es macht auch darauf aufmerksam, dass sie sich nicht demütigten, als die Strafe kam.“ Möge Allah uns vor harter Herzenshärte und der Verführung durch den Satan bewahren!

Die Bedeutung des Gebets zu Allah kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Ibn Al-Qayyim schrieb: „Das Gebet ist eines der wirksamsten Heilmittel. Es ist der Feind des Unglücks; es wehrt es ab, heilt es, verhindert sein Eintreten und lindert oder mildert es, falls es doch eintritt. Es ist die Waffe des Gläubigen.“

Es gibt zwei Arten von Du’as, die sich auf Notlagen, Krankheiten und Epidemien beziehen. Die erste Art sind allgemeine Bittgebete um Schutz vor dem Bösen. Unser Ziel ist es, uns anzugewöhnen, diese Gebete dann zu sprechen, wenn Allah eine akute Schwierigkeit durch Seine Gnade und Barmherzigkeit beendet hat.

islam Seele

Foto: Ammar Asfour, The Eye in Islam

Der Prophet, Allah segne ihn und schenke ihm Frieden, sagte: „Die Taten, die Allah am liebsten sind, sind jene, die am beständigsten sind, auch wenn es nur wenige sind.“

In der islamischen Tradition gibt es zusätzlich Gebete, die speziell der Linderung und dem Schutz vor Krankheiten dienen.

Diese persönliche Anbetungsform wird als „Waffe des Gläubigen“ bezeichnet, doch die Wirksamkeit einer solchen hängt von der Geschicklichkeit desjenigen ab, der sie einsetzt.

Das Du’a kommt den Muminun am meisten zugute, wenn sie verstehen, worum sie beten. Andernfalls machen wir uns möglicherweise schuldig, leere Formeln zu sprechen, ohne dass unser Herz dabei ist. Der Prophet sagte: „Allah erhört kein Gebet, das von einem abgelenkten Herzen kommt.“

Zu den häufigsten Du’as, die der Gesandte Allahs verrichtete, gehören jene, die gemeinhin als „Bittgebete am Morgen und am Abend“ bezeichnet werden. Mit „Morgen“ ist hier die Phase zwischen dem Morgengrauen (Fajr) und dem Sonnenaufgang gemeint, während „Abend“ den Beginn der ‘Asr-Periode bis zum Sonnenuntergang benennt. Allah hat diese Zeiten dafür bestimmt, Ihn zu preisen und an Ihn zu denken.

Gebete, die in dieser Zeit gesprochen werden, haben einen besonderen Wert und führen dazu, dass man zu jenen gehört, die Allah als „Männer und Frauen, die Allah oft gedenken“ lobt.

Ibn As-Salah (gest. 643 n. H.) sagte: „Wer regelmäßig das prophetische Dihr am Morgen und am Abend spricht, zusammen mit den Gebeten, die für die jeweilige Zeit und Situation bestimmt sind …, gehört zu denen, die Allah oft gedenken.“

türen scham dhikr

Foto: B. Lund, IZ Medien

Ibn Taymiyya war der Ansicht: „Dhikr ist für das Herz wie Wasser für den Fisch. In welchem Zustand wäre der Fisch ohne Wasser?!“

Darüber hinaus sagte der Prophet selbst: „Das Beispiel dessen, der sich an seinen Herrn erinnert, im Vergleich zu dem, der sich nicht an seinen Herrn erinnert, ist wie das der Lebenden und der Toten.“

Eines dieser prophetischen Du’as mit Bezug zu einer festen Tageszeit lautet:

„Der Morgen ist angebrochen, und alle Herrschaft liegt an diesem Morgen bei Allah, und alles Lob gebührt Allah. Es gibt keinen wahren Gott außer Allah, allein, ohne Partner. Ihm gebührt alle Herrschaft und alles Lob, und Er hat Macht über alle Dinge. Mein Herr, ich bitte Dich um das Gute an diesem Tag und das Gute an dem, was darauf folgt, und ich suche Zuflucht bei Dir vor dem Bösen an diesem Tag und dem Bösen an dem, was darauf folgt. Mein Herr, ich suche Zuflucht bei Dir vor der Trägheit und vor den Übeln des Alters. Mein Herr, ich suche Zuflucht bei Dir vor der Qual im Feuer und der Strafe im Grab.“

‘Abdallah ibn Mas’ud berichtete, dass der Prophet dieses schöne Gebet morgens und abends „zu sprechen pflegte“. Diese Formulierung deutet darauf hin, dass es Teil der täglichen Routine des Gesandten Allahs war.

Der Prophet beginnt seine Anrufung damit, Allah zu preisen und zu verherrlichen. Dies ist eine der wichtigsten Regeln dieser Anbetung. Allah hat uns dieses Vorbild im größten Du’a gegeben: der Sure Al-Fatiha.

Indem wir anerkennen, dass sämtliches, was wir brauchen und wollen, in Seinen Händen liegt („Ihm gehört alle Herrschaft“) und dass Er die Macht hat, diese Bitten zu erhören („und Er hat Macht über alle Dinge“), bringen wir das Vertrauen zum Ausdruck, dass unsere Gebete erhört werden.

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Barmherzigkeit: ein wichtiger Aspekt unserer Lebenspraxis

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Allah ist barmherzig und Sein Gesandter der Prophet der Barmherzigkeit. (iz). Die explizite Beziehung zwischen den Wörtern Islam und Salam (Frieden, Unversehrtheit) wurde in den letzten Jahren häufig hervorgehoben. Es […]

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Was ist die Zakat?

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Zakat: Einführung in einen essenziellen Pfeiler unserer Lebenspraxis.

(iz). In der arabischen Sprache beschreibt Zakat „Wachstum“ und „Reinigung“ gleichermaßen. Das Wort leitet sich vom Stamm (z-k-a) ab und bedeutet „wachsen“ bzw. „sich vermehren“. So werden beispielsweise die Ausdrücke „die Ernte wuchs“ und „der Reichtum vermehrte sich“ verwendet, wenn etwas gedeiht oder sich ausbreitet. Von Schaikh Isma-eel Isaacs

Über seine Bedeutung von Wachstum hinaus steht sie für Reinigung. Allah bezeichnet die obligatorische Sadaqa als Zakat, weil der Geber seinen Besitz und sich selbst reinigt. Durch diese Handlung erhöht der Einzelne seinen Status und säubert seine Nafs von schädlichen Eigenschaften wie Neid, Gier, Geiz und der Besessenheit von Reichtum.

Allah, der Erhabene, sagt in Seinem edlen Qur’an: „Nimm von ihrem Besitz ein Almosen, mit dem du sie rein machst und läuterst, und bete für sie, denn dein Gebet ist für sie eine Beruhigung! Allah ist Allhörend und Allwissend.“ (At-Tauba, Sure 9, 103)

Im islamischen Recht wird sie wie folgt definiert: „Ein bestimmter Anteil aus einem bestimmten Vermögen, der bei Erreichen einer bestimmten Schwelle zu einem bestimmten Zeitpunkt an bestimmte Empfängerkategorien verteilt wird.“

Die Kernelemente

Ein spezifischer Anteil und bezieht sich auf einen festgelegten Prozentsatz, der durch das Zakatrecht definiert wird. Er hängt von der Art des Besitzes ab wie 2,5 % für Gold, Silber oder den Wert von Waren.

Ein genau definierter Besitz und meint das Eigentum, das der Pflichtabgabe unterliegt wie die beiden Edelmetalle Vieh, Ernten, Früchte, Waren und mehr.

Eine vorab festgelegte Menge bedeutet, dass das Recht einen Mindestbetrag vorsieht, ab dem die Abgabe Pflicht wird. Dieser wird im arabischen Nisab genannt und gilt individuell für jede Kategorie, die von ihr betroffen ist. Dieser Anteil kann nach dem konkreten Gegenstand variieren oder bestimmten Kriterien unterliegen wie die Differenz von Erträgen aus Landwirtschaft mit und ohne Bewässerung.

Es gibt eine spezifische Zeit. Damit ist der Zeitpunkt der Zakaterhebung gemeint. Auch hier gibt es Unterschiede im behandelten Produkt bzw. Besitz.

Im Qur’an festgelegte Empfänger sind jene Gruppen von Menschen, die Allah für die Annahme von Zakat bestimmt hat.

Foto: Shutterstock

Eine der fünf Säulen

Sie ist eine der fünf Säulen des Islam. Und dient als Akt der finanziellen Verehrung, Mittel zur Reinigung und ist Instrument für das soziale und wirtschaftliche Wohlergehen der Gemeinschaft, wodurch materielle Solidarität gewährleistet wird.

Die Zakat ist eine Fard ‘Ayn. Das bedeutet, dass sie eine Pflicht für jeden Einzelnen ist, der die notwendigen Bedingungen erfüllt. Ihre Verpflichtung ist durch den Qur’an, die Sunna und den Konsens der Gelehrten (Ijma’) fest verankert. 

Es existieren zahlreiche Verse im Qur’an wie „(…) und verrichtet das Gebet und entrichtet die Abgabe und gehorcht dem Gesandten (…)“ (An-Nur, Sure 24, 56) , die ihre Obligation bekräftigen. Und noch mehr Beweise finden sich im Hadith.

Der Prophet sagte: „Islam basiert auf fünf Säulen: das Bekenntnis, dass es keinen Gott außer Allah gibt und dass Muhammad Sein Gesandter ist, das Verrichten des Salah, das Entrichten der Zakat, das Durchführen des Hadsch und das Fasten im Ramadan.“ (Al-Bukhari und Muslim)

Einhellige Übereinstimmung über Pflicht

Unter den Gelehrten herrscht seit der Zeit des Propheten bis heute einhellige Übereinstimmung (Ijma’ Mutawatir) hinsichtlich der Verpflichtung zur Zakat. Sie wurde im zweiten Jahr nach der Hijra zur Pflicht gemacht.

Der Gesandte Allahs, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, warnte, dass diejenigen, die sie zurückhalten, mit Dürre und Not konfrontiert werden. Allah hat dies an 32 Stellen im Qur’an geboten, und es gibt keinen Vers, der das Salah gebietet, ohne gleichzeitig die Zakat zu erwähnen.

Sie ist als Fard ‘Aayn eine individuelle Verpflichtung für jeden Muslim, der bestimmte Bedingungen erfüllt.

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Foto: IZ Medien

Erstens wird sie ausschließlich von ihm verlangt, da es sich um eine gottesdienstliche Handlung handelt, und ohne den Islam bleibt sie ungültig.

Zweitens ist Freiheit unerlässlich, da diejenigen, die keine vollständige Kontrolle über ihr Vermögen haben, davon befreit sind.

Drittens ist das vollständige Eigentumsrecht erforderlich, um zu gewährleisten, dass die Zakat nur auf vollständig und rechtmäßig besessene Werte zu entrichten ist, wobei gestohlenes Eigentum, umstrittene Vermögenswerte und sogar nicht gelieferte Mitgift ausgeschlossen sind. 

Viertens ist nur zakatpflichtiger Besitz steuerpflichtig, wie beispielsweise Gold, Silber, Handelswaren, bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse und Vieh, die bestimmte Kriterien erfüllen. 

Fünftens ist sie nur auf Eigentum zu entrichten, das den Mindestschwellenwert überschreitet, um sicherzustellen, dass sie auf überschüssiges Vermögen erhoben wird.

Sobald diese Bedingungen erfüllt sind, ist ein Muslim verpflichtet, die Zakat zu zahlen, wobei vier Grundprinzipien für ihre Gültigkeit zu beachten sind.

Erstens ist die Intention (Niyyah) entscheidend. Sie muss zum Zeitpunkt der Zahlung oder der Zurückstellung vorhanden sein. Eine Spende an die Armen ohne diese Absicht macht sie jedoch ungültig. Zweitens muss sie an dem vorgeschriebenen Ort ausgezahlt werden. Drittens darf die Zakat erst nach Ablauf der Fälligkeitsfrist gezahlt werden.

Und schließlich muss sie unter den acht im Qur’an genannten Kategorien verteilt werden: „Die Almosen sind nur für die Armen, die Bedürftigen, diejenigen, die damit beschäftigt sind, diejenigen, deren Herzen vertraut gemacht werden sollen, (den Loskauf von) Sklaven, die Verschuldeten, auf Allahs Weg und (für) den Sohn des Weges, als Verpflichtung von Allah. Allah ist Allwissend und Allweise.“ (At-Tauba, Sure 9, 60)

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Lebenspraxis und Minimalismus: Was heißt es, mit dem Nötigsten auszukommen?

Minimalismus islam Lebenspraxis

Minimalismus gilt als Stil- und Lebensform. Im Bemühen, mit weniger auszukommen, gibt es Überschneidungen zur islamischen Lebenspraxis. „O Kinder Adams, schmückt euch für jede Moschee und esst und trinkt, aber […]

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Islamische Lebenspraxis: Von der Notwendigkeit des schönen Verhaltens

lebenspraxis verhalten

In der islamischen Lebenspraxis ist Adab ein wesentlicher Aspekt des zwischenmenschliches Verhaltens. Er speist sich nicht aus Höflichkeitsformeln, sondern aus einer spirituellen Quelle.

(iz). In einem Hadith Qudsi (Allahs Wort auf der Zunge des Propheten) sagt Allah, der Erhabene: „Wo sind jene, die einander für Allah lieben? Und Er spricht zu ihnen: Kommt her und seid im Schatten des Fußschemels (vor dem Thron) des Barmherzigen!“ Und das ist demjenigen von Nutzen, der es besitzt. An dem Tag, an dem uns kein Besitz helfen wird. Und nur jener glücklich sein wird, der Allah mit einem friedlichen Herzen gegenüber tritt.

Es wurde überliefert worden, dass der Prophet Muhammad, Friede und Segen auf ihm, zu seinen Gefährten über jenes Stehen vor Allah zu sprechen pflegte. Er sagte: „Dies ist ein mächtiger Tag. Er hat viele Namen im Qur’an: Al-Waqi’a – der Tag, wenn es eintrifft. Und der Tag des Haqq – der Tag der Wahrheit, der Wirklichkeit. Und der Tag des Weinens.“

Er beschrieb die Bedeutung des Stehens vor dem Herr der Welten. Für seine Gefährten war dies eine gewaltige Sache und einer von ihnen erhob sich mit den Worten: „O Gesandter Allahs, wann wird dieser Tag sein?“ Der Prophet entgegnete nicht: Warum stellst du eine solche Frage? Er sagte: „Dieser Tag ist morgen.“ Hat der Prophet, Friede sei mit ihm, jemals eine Lüge ausgesprochen?

Durch den gewaltigen Qur’an kam auf uns herab: „O ihr Gläubigen, habt Ehrfurcht vor Allah und betrachtet euer Selbst und seht, was ihr euch (für das Jenseits durch eure Taten im Diesseits) vorausgeschickt habt!“

Dieser Vers scheint so gesprochen, als ob der Tag des Stehens vor Allah morgen sei. Und was ist der Unterschied zwischen heute und morgen? Und der Mann, der das fragte, war erstaunt. Ein anderer sprach zum ersten, der die Frage gestellt hatte: „Warum stellst du eine solche Frage?“ Und der Gesandte Allahs, Friede sei mit ihm, lächelte und sprach zu ihm: „Ein Mann ist bei demjenigen, den er liebt.“

botschaft

Foto: Yaqeen Institute

Am Tag der Versammlung wird jede Gemeinschaft mit denjenigen versammelt werden, die sie liebt. Jene, die sich an Allah erinnern, werden bei den Leuten des Dhikr sein. Jede Gruppe wird als solche versammelt werden. Der Beweis dafür ist, wenn Allah, der Erhabene sagt: „Und wenn die Seelen zusammengetrieben werden, dann wird jede Person bei einer andern sein, der er ähnelt.“ Aus diesem Grund muss der Mensch sich entscheiden, wer ihn zum Iman führen wird.

Allah, der Erhabene sagt: „Der Tag, an dem der Ungerechte sich auf die Lippen beißen wird, am Tag des Stehens vor Allah. Er wird sich voller Reue in die Hand beißen und sprechen: ‘Oh hätte ich nur den Weg des Gesandten, Friede sei mit ihm, gewählt! Oh hätte ich nur nicht jene Person zum Freund genommen, die mich in die Irre gehen ließ und die mich fern vom Dhikr sein ließ und die mich weit entfernt von der Wahrheit sein ließ! Heute bin ich voll Bedauern.’“ Doch dieses Bedauern wird nichts mehr nützen, denn was getan wurde, ist geschehen.

Imam Ibn Ata’illah Al-Iskandari, möge Allah mit ihm zufrieden sein, sagt in den „Hikam“, seinem Buch der Weisheit: „Geselle dich nicht zu einem Menschen, dessen Zustand dich nicht dein Herz erheben und dessen Wort dich nicht zu Gott streben lässt.“

Aus diesem Grund ist es für die Person des Glaubens verpflichtend, sich die Leute, mit denen sie verkehrt hat, welchen sie ihr Vertrauen schenkt, auszusuchen. Damit er sich nicht in die Hand beißen muss, aus Reue über den Umgang, den er in dieser Welt pflegte.

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Ein ehrfurchtgebietendes Phänomen – Notizen zur Hadsch

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Eine kurze Einführung in die Hadsch und ihre Abläufe. Zur Lebenspraxis eines faszinierenden Phänomens. (iz). Allah sagt in Seinem edlen Buch, dessen Übersetzung lautet: „Verkündet den Menschen die Hadsch. Sie […]

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Islamische Lebenspraxis: ein muslimischer Tagesablauf

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Die Lebenspraxis ordnet den Tagesablauf von Muslimen. Manchmal gestalten die Anforderungen der Moderne diesen schwierig. (iz). Das Leben eines praktizierenden Muslims wird geprägt vom Qur’an und im erheblichen Maße der […]

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Islamische Lebenspraxis: Was ist aufrichtige Reue?

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Islamische Lebenspraxis: Aufrichtige Reue ist für jeden notwendig, egal wie rechtschaffen wir handeln. (iz). Der Bericht über die Himmelsreise des Gesandten Allahs (sallallahu aleyhi wa sallam) ist ein Schatz an […]

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