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Dauerhaft stressfrei leben

Eine Frau mit Kopftuch sitzt am Schreibtisch vor einem Laptop und hält sich die Hand vors Gesicht.

(iz). Laut einer vor wenigen Jahren erhobenen Studie des Robert-Koch-Instituts klagen 13,9 Prozent der Frauen und 8,2 Prozent der Männer über chronischen Stress. Wer regelmäßig an starken Stressbelastungen leidet, spürt nicht nur eine zunehmend größer werdende Anstrengung im Alltag, sondern riskiert auch gesundheitliche Konsequenzen. Doch was ist überhaupt chronischer Stress und welche Anzeichen sollte man kennen, um sich besser zu schützen? Von Muharrem Ünlü

In seiner allgemeinsten Definition kann chronischer Stress als eine regelmäßig wiederkehrende Belastungssituation beschrieben werden. Ist man einmal in eine chronische Stressphase hineingeraten, besteht die größte Gefahr, dass der Stress körperlich und mental zur Gewohnheit wird. Das alltägliche Erleben und Verhalten reduzieren sich immer weiter auf die Stress verursachende Problematik. In diesem Modus wird die Stressempfindung regelrecht einverleibt. Die Biochemie und das Nervensystem unseres Körpers stellen sich auf Stressabwehr ein und verbleiben in diesem Reaktionsmuster, sofern sich an den Lebensumständen nichts verändert. Langfristig kann die permanente Aktiviertheit der körperlichen Stressabwehr allerdings zu Folgeerkrankungen führen.

Laut der Global Burden of Disease Studie aus dem Jahr 2015 zählen ein hoher Blutdruck, Rauchen, hoher Body-Mass-Index, hohe Blutzuckerwerte, hohe Blutfettwerte und riskanter Alkoholkonsum zu den sechs größten Gesundheitsrisiken in Deutschland. All diese Risiken müssen zwar nicht zwangsläufig, können aber sehr stark mit chronischem Stress zusammenhängen. Daher sollten Stressbewältigung und das Bemühen um die mentale Gesundheit nicht bloß als Randthema betrachtet werden. Vielmehr ist sie ein wesentlicher Motor für die nachhaltige Aufrechterhaltung des eigenen Wohlbefindens.

Worauf sollte man achten, um frühzeitig gegenlenken zu können?

Im Wesentlichen gibt es vier Ebenen, auf denen sich chronischer Stress bemerkbar machen kann. Die Reihenfolge dabei entspricht keiner natürlichen Rangordnung. Welche Ebene in welcher Form zur Geltung kommt, ist von Person zu Person unterschiedlich. Je mehr man die Selbstbeobachtung auf diesen Ebenen übt, umso besser wird man darin. Dies wiederum wird die persönliche Fähigkeit stärken, gut funktionierende Antennen gegen chronischen Stress zu entwickeln. Dies ist nicht nur für einen selbst von Vorteil, sondern auch für Personen des Umfelds. Denn die Antennen, die bei einem selbst gut funktionieren, können auch dabei helfen, andere Menschen auf eine Stressproblematik aufmerksam zu machen, die sie selbst gerade nicht erkennen können.

Die Gedanken sind die erste Ebene, auf denen sich chronischer Stress zeigen kann. In stressigen Lebensphasen tritt das Grübeln zum Vorschein. Betroffene leiden gerade beim Zu-Bett-Gehen oft darunter, da es nicht selten den Schlaf beeinträchtigt und damit die nächtliche Erholung und das Krafttanken für den nächsten Tag negativ beeinflusst. Dies kann dazu führen, dass die Leistungsfähigkeit am Tag abnimmt. In der Folge kann daraus zusätzlicher Symptomstress resultieren, also zusätzlicher Stress auf Basis des ursprünglichen Stressanzeichens.

Emotionen sind eine weitere Ebene, auf denen sich chronischer Stress bemerkbar machen kann. Wenn wir Emotionen als Farben begreifen, ist ein chronisch nicht  gestresstes Gehirn in der Lage, alle Spektren gleichermaßen abzubilden. Durch chronischen Stress und den zunehmend ausschließlichen Fokus auf z.B. Leistungsverhalten wird dem Gehirn die Fähigkeit abtrainiert, alle Farben abbilden zu können. Das vormals viel buntere Gehirn reduziert sich immer weiter auf einige wenige Farben. Im schlimmsten Fall erkennt es nur noch die Farbe Schwarz. An diesem Punkt befindet man sich an der Schwelle zu einer Depression.

Die nächste Ebene ist das Verhalten. Für gewöhnlich neigen die meisten Menschen instinktiv dazu, den Stress ausgleichen zu wollen. Entweder aus Mangel an ausreichender Zeit oder alternativen Handlungen kann es dabei dazu kommen, dass als Strategie gegen den Stress Betäubungsverhalten verfolgt wird. Das kann sich dann in Form von Suchtmittelkonsum ausdrücken. Es kann sich aber auch in alltäglicheren Dingen zeigen, die in moderatem Ausmaß vielleicht sogar eine gute Strategie zum Ausgleichen wären, wie das Smartphone-Gaming oder der Konsum von Filmen und Serien. Werden diese Aktivitäten allerdings exzessiv betrieben, sodass sie zur ausschließlichen Freizeitbeschäftigung werden oder andere Lebensbereiche beeinflussen, kann auch dies ein Hinweis auf chronischen Stress sein.

Abschließend ist der Körper die letzte Ebene. Chronischer Stress kann ab einem gewissen Zeitpunkt zu unterschiedlichen körperlichen Reaktionen führen. In der Folge wird nicht selten der Hausarzt hinzugezogen. Dieser kann dann entweder keine körperliche Ursache für die Beschwerde vorfinden. Oder aber es wird zunächst lediglich das Symptom behandelt, bis nach einer längeren Odyssee ein Bezug zur Stressbelastung erkannt wird.

Die weiter oben bereits erwähnten Gesundheitsrisiken können hierzu als beispielhafte Symptome dienen. Jedoch sind diffusere Beschwerden wie ein Engegefühl in der Brust, ein Druckgefühl im Kopf oder Zähneknirschen während des Schlafs ebenfalls möglich. Nicht unwahrscheinlich sind auch Panikattacken, sofern der chronische Stress unberücksichtigt bleibt und in manchen Fällen zu Angstzuständen führt.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Muharrem Ünlü, B.Sc. Psych. Der Autor ist spezialisiert auf das Thema Stressbewältigung und mentales Wohlbefinden bei Führungskräften, Selbstständigen und Unternehmern. Bei Bedarf kann er über seine Webseite kontaktiert werden.

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Von der Bedeutung des Opfers

(iz). In wenigen Tagen begehen wir den höchsten islamischen Feiertag – ‘Id Al-Adha –, der auch als ‘Id Al-Kabir bezeich­net wird. Jedes Volk, jede Gemeinschaft und jede Gesellschaft hat seine beziehungsweise ihre Feiertage. Wir haben zwei Hauptfeiertage: ‘Id Al-Adha, der Tag, an dem die Hadsch endet, und ‘Id Al-Fitr, der das Ende des Fastenmonats Ramadan markiert. Der Prophet Muhammad, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, stiftete beide Anlässe für seine Gemeinschaft.

Der Unterschied zwischen diesen ­Tagen und jenen Anlässen, an denen wir in der Gesellschaft Anteil haben, besteht darin, dass die Feiertage des Dins der ­Erinnerung Allahs, der Dankbarkeit Ihm gegenüber und dem Verständnis ­unserer Existenz dienen. Tage wie Halloween oder das kommende Weihnachten, von denen unsere Kinder im gesellschaft­lichen Strom mitgerissen werden, werden als gegeben hingenommen. Die ­meisten Leute aber kennen deren Bedeutung(en) nicht. Untersucht man ihre Wurzeln, wird man feststellen, dass sie heidnischen ­Ursprungs sind – sie beziehen sich auf ­Geister, Fruchtbarkeit und dem Zyklus der Jahreszeiten.

Erinnerung an Ibrahim

Unsere Feier des ‘Id Al-Kabirs ist die größte Feier des Dins, weil sie seinen Höhepunkt darstellt. Sie ist eine Erinnerung an das Opfer von Saijiduna Ibrahim und die Riten der Hadsch – der Umkreisung der Kaaba (Tawaf), das Hin- und Herlaufen zwischen Safa und Marwa (Sa’i), das Stehen auf der Ebene von ‘Arafat, das Anlegen des Ihrams, sowie das Opfern eines Tieres. Diese Riten haben eine Bedeutung, die am besten durch die Anrufung der Pilgernden selbst beschrieben wird: „Labbaik, Allahumma labbaik, labbaik, la Scharika laka, labbaik (Oh Allah, hier bin ich. Ich ergebe mich Deinem Willen und bin Dir gehorsam. Du hast keinen Teilhaber).“

Dies war der Ruf von Saijiduna Ibrahim und seines Sohnes Isma’il, nachdem Allah sie von der Verpflichtung entließ, Isma’il zu opfern. Das ist der Ausdruck maximalen Gehorsams und absoluter Aufrichtigkeit. Der Prophet Ibrahim war dabei, seinen Sohn zu opfern, und ­Allah entließ ihn von dieser Verpflichtung, indem jener das beste Schaf opferte.

Warum hat Allah diese unfruchtbare Einöde gewählt, in der nichts wachsen kann? Saijiduna Ibrahim baute in reinem Gehorsam gegenüber Allah das erste Haus, an dem Allah angebetet wurde. Dies ist der gleiche Ort, den Millionen Muslime heute für ihre Hadsch aufsuchen. Millionen weiterer Muslime in aller Welt fasten vor dem ‘Id, wenn der Tag des Stehens auf der Ebene von ‘Arafat kommt. Jene Riten und jener Ort stehen in Beziehung zum Opfer Ibrahims und dem von ihm errichteten Haus.

Allah sagt im Qur’an: „Ibrahim war eine Gemeinschaft, Allah demütig ergeben und einer, der Anhänger des rechten Glaubens war, und er gehörte nicht zu den Götzendienern; dankbar (war er) für Seine Gnaden. Er hatte ihn erwählt und zu einem geraden Weg geleitet.“ (An-Nahl, Sure 16, 120)

Schaikh Waliullah von Delhi sagte über Saijiduna Ibrahim, dass die Macht seiner Zuneigung Allah gegenüber so stark war, dass er den Kurs der gesamten prophetischen Nachfolger bis zum Propheten Muhammad festlegte. Seine Unterwerfung unter und seine Anerkennung von Allah mit jedem Atemzug und in jedem Augenblick wird mit der Eigenschaft „Hanif“ bezeichnet. Kein Ereignis in der sozialen Welt konnte ihn von der Gegen­wart Allahs ablenken.

Schaikh Ibn Al-’Arabi erklärte ihn in seinem „Fusus Al-Hikam (Siegelsteine der Weisheit)“ den ehrenden Beinamen Ibrahims „Al-Khalil“. Oft wird dieses Wort als „enger“ oder „intimer Freund“ übersetzt. Die Wurzel des Wortes bedeu­tet so viel wie „von etwas durchtränkt“ beziehungsweise „gesättigt sein“. Sein Wesen war von der Gegenwart Allahs durchtränkt. Das ist es, woran wir uns am ‘Id Al-Kabir erinnern.

Die Symbolik der Umkreisung der ­Kaaba ist die Umkreisung der Planeten um die Sonne. Jeder einzelne hat seinen Orbit. Gleichermaßen kreisen auch die Menschen auf einer, ihnen ­angemessenen Umlaufbahn. Jeder von uns muss seinen Ort finden, an dem ihn Allah platziert hat. Dort muss er Allah anbeten und Ihn zufrieden stellen.

Seine demütige Ergebenheit zeigte sich in jedem Augenblick und ohne Kompro­miss. Der Sa’i zwischen Safa und Marwa ist ein Akt der Barmherzigkeit so wie die verzweifelte Sorge der Mutter um ihr Kind, die bereit ist alles zu tun, um den Durst ihres Kindes zu stillen. Es war die Gnade Allahs, die Ehefrau Ibrahims mit einer Quelle zu versorgen, um ihren Durst zu stillen. Seine Gnade machte dieses öde Stück Wüste zu einem Ort, an dem sich die Stämme begegnen ­konnten. Sie ließen sich hier nieder und beschützten das Heiligtum von Saijiduna Ibrahim. Dank des Handels kamen ­Versorgung und Wohlstand nach ­Mekka. Die Anbetung Allahs blieb bis zum heutigen Tage.

Das Stehen auf der Ebene von ‘Arafat ist eine Vorbereitung für den Jüngsten Tag. Hier sind Wohlstand, Ruhm oder Position ohne Bedeutung. Alle sind in die gleichen, simplen Tücher gekleidet, die denen ähneln, in die wir nach unserem Tode gehüllt werden. Es ist die ­Begegnung mit unserem Herren durch unsere Taten, mit unserer Gottesfurcht und unseren Absichten.

Bedeutung des Opfers

Das Begehen der beiden Feiertage ist eine Manifestation von Dankbarkeit, Freude und Anerkennung der ­Geschenke Allahs.

Auf seiner letzten Hadsch, wenige Monate vor seinem Tod, hielt der Prophet, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, seine Abschieds-Khutba (Ansprache). Er erwähnte dort nur sehr wenige Dinge. Dies waren Ratschläge an seine Umma – für die kommende Jahre und Jahrhunderte. Er erklärte die Zeit der Dschahilija (arab. Unwissenheit) für beendet, in der die Leute stolz auf ihren Stamm oder ihre Herkunft waren. Er sprach über die Unverletzlichkeit von Leben, Ehre und Eigentum. Er hielt uns Muslime dazu an, unsere Frauen gut zu behandeln. Der Prophet erinnerte seine Umma daran, den Wucher zu meiden und ihn zu verbieten. Und er bat die ­Leute zu bezeugen, dass er seine Botschaft übertragen hatte.

Eine andere Sache, von der er sprach, war: „Ich hinterlasse euch zwei Dinge, die euch – wenn ihr daran festhaltet – niemals in die Irre gehen lassen: das Buch Allahs (…) und meine Sunna.“ Mit dem „Buch Allahs“ ist auch das Studium, Erlernen und die Praktizierung des Qur’ans gemeint. „Sunna“ ist nicht, wie viele moderne Muslime meinen, ein Text.

Vor Kurzem traf ich auf einer internationalen Konferenz einen sehr feinen, intellektuellen Araber. Dieser meinte: „Der Islam ist nichts als Text (Nusus).“ Dies ist eine Position, die viele Mus­lime heute einnehmen. Demnach wäre der Din etwas, das sich auf dem Papier befindet.

Das ist nicht wahr. Islam ist eine Aufrichtigkeit, die die Welt verändern kann. Das ist es, was die anderen nicht haben, wie der Prophet ­sagte: „Ich hinterlasse euch zwei Dinge, die euch – wenn ihr daran festhaltet – niemals in die Irre gehen lassen: das Buch Allahs und meine Sunna.“ Das heißt, wenn wir ­daran festhalten, können wir nicht in die Irre gehen – in diesem Leben und im nächsten. Diese Khutba war für seine ganze Gemeinschaft. Er hielt sie vor 120.000 Leuten und sagte den Anwesen­den, dass sie diese an die anderen weiter­geben sollten. Vielleicht können die Abwesenden diese Worte besser verstehen als die Anwesenden.

„Meine Sunna“ bedeutet sein Modell, sein Charakter, seine Eigenschaften, Vorbild und Verhaltensweise. Diese Sunna und die Fitra, für die Ibrahim stand, sind unser Umkehrpunkt, an dem wir ein Vorbild finden, anhand dessen wir unse­re Geschäfte auf eine Art und Weise täti­gen können, die Allah zufrieden stellt.

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Ramadan – Zeit, sich neu zu erfinden

Bosnien Ramadan

Ramadan: Im kosmischen Geschick und seinem menschlichen Ausdruck, der Lebensweise des Islam, spielt der Fastenmonat eine wiederkehrende Rolle.

(iz). In dieser unvergleichlichen Zeit können sich die Anbetenden neu erfinden. Das Fasten – die zeitweise Enthaltsamkeit von weltlichen Einflüssen und die damit einhergehende Verhaltensänderung – fordert den Menschen bis ins Mark heraus.

Wir werden mit inneren Ängsten und mit scheinbar materiellen Selbstverständlichkeiten konfrontiert. Durch Verzicht entheben wir uns dem Alltag und dem Zwang unserer Neurosen. Nicht umsonst begegnen wir hier der Angst vor dem Tod, da wir dem Selbst die scheinbar notwendige Nahrung vorenthalten. In gewissem Sinne reifen wir zu Erwachsenen.

Foto: C. Media / Peter Sanders

Große spirituelle Meister wie Imam Busairi beschreiben den Prozess der menschlichen Reifung als „Entwöhnung des Selbst“. Geschieht dies nicht, bleibt der Mensch im Wesentlichen ein zu groß geratener Säugling.

Zu den interessanten Aspekten gehört, dass sämtliche Handlungen im Ramadan keine Metaphysik kennen. Das Innere entspricht dem äußeren Tun. Hier werden beide Welten durch die im Grunde simple, aber doch so komplexe Handlung zusammengeführt.

Nicht umsonst lässt sich das im Fastenmonat empfohlene Tarawwih-Gebet auch mit „Vergeistigung“ übersetzen. Wie groß der Wert der Zügelung der materiellen Gelüste ist, zeigt sich im Versprechen Allahs, dass Er selbst die Belohnung ist.

Denn im Kern steht der Austausch mit Allah. Daher werden alle Dinge, die uns diesem Ziel näherbringen, durch die prophetische Lebensweise empfohlen: freiwilliges Gebet, Lesen des Qur’an und Dhikr. Durch den Ramadan wird erkennbar, dass das Leben auf den Kopf gestellt wird.

Jetzt erleben wir eine Zeit des Wandels: Der Tag wird zur Nacht, der Körper wird dem Befehl des menschlichen Herzens, das die Zufriedenheit seines Herrn sucht, unterstellt. Wie schon Herakles wusste, erfahren wir im Ramadan, dass alles im Fluss ist.

Deswegen kann es in einem authentischen islamischen Erleben auch keine ideologischen Verfestigungen und daher keine Fantasien der Weltbeherrschung geben.

monat ramadan fastenmonat nachdenken

Foto: Imad Alassiry/Unsplash

Der Abend eines Fastentages und das gemeinsame Gedenken Allahs im freiwilligen Gebet sind die Feier des Anderen, da sie nur durch die soziale Erfahrung möglich wird. In keiner anderen Zeit des Jahres wird diese soziale Komponente des Islam so deutlich wie jetzt.

sWichtig ist dies insbesondere für muslimische Jugendliche, für die gerade die gemeinschaftliche Erfahrung und der Austausch mit Allah von Bedeutung sind, um eine eigenständige und lebendige muslimische Identität entwickeln zu können.

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Die großen Muslime des Westens

Das Studium der Geschichte kann auf die Anfänge der Menschheit zurückgeführt werden. Letztendlich ist sie die Beschäftigung mit den Handlungen, Taten, Untaten und Bemühungen des Menschen, seit er seine Reise […]

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Auf der Hadsch erfahren wir Gottvertrauen

(iz). In Allahs Buch lernen wir, dass wir durch Seine Barmherzigkeit zur Wahrheit geführt wurden und dass es unsere Pflicht ist, Menschen zu sein, die dazu aufrufen. Denn Allah sagt […]

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Kein Ramadan ohne Zakat Al-Fitr

(IZ). Der bekannte Prophetengefährte und Gelehrte Ibn ‘Umar berichtete, dass der Gesandte Allahs es für jeden Muslim – frei oder abhängig, männlich oder weiblich, jung oder alt – zur Pflicht machte, die Zakat Al-Fitr zu geben. Pro abhängiger Person sowie Haushaltsmitgliedern handelt es sich dabei um ein Sa’ (medinensisches Volumenmaß). „Er befahl, sie zu bezahlen, bevor die Leute zum ‘Id-Gebet hinauszogen.“ Und Imam At-Tirmidhi überliefert, wie der Prophet Leute entsandte, die in jeder Straße Mekkas ausriefen, dass die Zakat Al-Fitr eine Pflicht für jeden Muslim ist.

Die Pflichtabgabe wird in den haltbaren Grundnahrungsmitteln des Landes gegeben, in dem man sich aufhält – wie Reis, Pasta oder Datteln. Bedingung ist, dass sie haltbar und lagerfähig sein müssen. Das ist die allgemein anerkannte Position bei der malikitischen und schafi’itischen Schule. Hanafiten erlauben den Gebrauch von Geld. Wenn die Zakat Al-Fitr gezahlt wird, muss die Qualität der ausgehändigten Lebensmittel mindestens so gut sein wie jene, die man alltäglich konsumiert. Passender ist, die bestmögliche Qualität zu nehmen.

Die Menge, die für jede Person gegeben werden muss, ist ein Sa‘ des Gesandten Allahs. Dabei handelt es sich um vier Madd, oder Handvoll, wie sie den Händen des Propheten entsprechen. Es wurde berechnet, dass es sich dabei um ca. zwei Kilogramm Reis oder Getreide handelt. Demnach bezahlt eine dreiköpfige Familie sechs Kilo haltbarer Lebensmittel usw.

In Deutschland hat es sich infolge moderner Rechtsmeinungen eingebürgert, dass Muslime stattdessen Banknoten in die Spendendosen von Moscheegemeinden werfen oder Geld an Hilfsorganisationen überweisen. Von Zeit zu Zeit sieht man auch in manchen Moscheen Mitglieder Geld, vor Beginn des Feiertagsgebets, einsammeln. Bei dieser Lösung bleiben Fragen. In Anbetracht der Flüchtlinge in Deutschland, sowie der Suppenküchen und sogenannten Tafeln wird die Möglichkeit, es der traditionellen Rechtsauffassung entsprechend zu vollziehen, logisch. Viele Muslime haben sich angewöhnt, mehrere Varianten der Abgabe zu praktizieren.

Die beste Zeit für die Zakat Al-Fitr liegt zwischen Beginn der Morgendämmerung am Feiertag und dessen Gebet selbst. Es ist allerdings erlaubt, sie ein oder zwei Tage zuvor zu zahlen. Letzteres erlaubt eine Verteilung der Lebensmittel vor dem Gebet. Wer den Zeitpunkt verpasst, hat den Zeitrahmen für die Zakat Al-Fitr überschritten. Ihre Fälligkeit bleibt bestehen. Der Prophet, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagte: „Wenn ihr sie vor dem Gebet bezahlt, wird sie angenommen. Zahlt ihr aber nach dem Gebet, ist sie wie jede andere Spende.“

Sie erfüllt zwei Funktionen. Erstens reinigt sie den Besitz, denn der Gesandte Allahs sage: „Soweit es die Reichen unter euch betrifft, so wird Allah sie reinigen. Und für die Armen unter euch wird Allah mehr geben, als sie gegeben haben.“ Zweitens ermöglicht sie für die Armen und Mittellosen, an der Freude des ‘Id teilzuhaben, ohne gezwungen zu sein, zu fragen. So sagte der Prophet: „Erspart ihnen an diesem Tag die Notwendigkeit, [bettelnd] herumzugehen.“

Srebrenica geschah vor 28 Jahren

(iz). Srebrenica. Die meisten von uns haben schon einmal diesen Namen gehört. Es ist der Name einer Stadt im Osten von Bosnien und Herzegowina, der um die Welt ging. Man […]

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Srebrenica: Am 13. Juli begannen die Hinrichtungen

Bonn (KNA). „Ich tue alles, was ich kann, um zum Frieden beizutragen“, das beteuerte der serbische Präsident Slobodan Milosevic noch 1996 in einem „Spiegel“-Interview. Als „Totengräber Jugoslawiens“ ging der Politiker in die Geschichte ein. Einen ersten Spatenstich dazu hatte er am 28. Juni 1989 mit einer Rede auf dem Amselfeld im Kosovo gesetzt. Millionen seiner Landsleute waren zu dem mythischen Ort gepilgert, an dem 600 Jahre zuvor ein serbisch geführtes Heer gegen die Truppen des osmanischen Sultans Murad I. gekämpft hatte. Milosevic beschwor sein Publikum zu Einheit und Heldentum – und schloss in wolkigen Worten Waffengänge in der Zukunft nicht aus.

Die Saat ging auf, auch weil Milosevic mit seinen nationalistischen Ambitionen nicht allein war. Serben, Slowenen, Kroaten, Bosniaken, Albaner und Mazedonier – jeder wollte seine Ansprüche im zerfallenden Jugoslawien sichern. 1992 begann in Slowenien ein blutiger Reigen von Kriegen. Die Konflikte kulminierten vor 25 Jahren, im Juli 1995, in dem Massaker von Srebrenica.

Das ehemalige Kurbad im heutigen Bosnien-Herzegowina steht seither für das größte Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Europa nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Immer noch suchen Menschen nach ihren Angehörigen. Immer noch graben Spezialisten Überreste von Opfern aus. Die jüngsten waren Kinder, als man sie erschoss, die ältesten hatten die 90 überschritten.

Rund 8.100 Tote wurden bislang exhumiert und identifiziert. Die große Mehrheit von ihnen war männlich, bosnisch und muslimisch. Und musste sterben, weil die von Ratko Mladic geführten serbischen Truppen die bosnischen Muslime ein für alle mal aus den von ihnen beherrschten Territorien vertreiben wollten.

Warum die Situation eskalierte, hatte nach Einschätzung der Münchner Historikerin Marie-Janine Calic viele Gründe. Unter den bis zu 60.000 Menschen, die sich unter verheerenden hygienischen Bedingungen im umkämpften Srebrenica drängten, befanden sich nicht nur Zivilisten, sondern auch bosnische Soldaten.

Doch Mladic und Karadzic, die später vor dem UN-Tribunal in Den Haag als Kriegsverbrecher abgeurteilt wurden, ließen sich Calic zufolge keineswegs nur von Rachegefühlen steuern. „Dahinter stand auch politisches und militärisches Kalkül“, betont die Expertin für die Geschichte Südosteuropas.

Denn während einige europäische Staaten mit den USA und Russland über eine Friedensordnung brüteten, wollten die bosnischen Serben im Sommer 1995 Fakten schaffen für einen ethnisch „reinen“ Serbenstaat. Am 9. Juli zog sich ihr Belagerungsring immer enger um Srebrenica, und Karadzic gab grünes Licht für die Einnahme der Stadt.

Nun überschlugen sich die Ereignisse. Die im nahe gelegenen Potocari stationierten UN-Blauhelme sahen hilf- und tatenlos zu, wie die Serben im Lauf des 11. Juli die Kontrolle über Srebrenica übernahmen. Vergeblich forderte der niederländische Kommandeur Thomas Karremans eine umfassende Luftunterstützung durch Nato-Verbände an.

Einige seiner 600 Soldaten befanden sich da bereits in der Hand der Serben. Sein Gegenüber Mladic setzte bei den Verhandlungen auf Einschüchterung, nachdem zwei niederländische Nato-Flugzeuge – es sollten die einzigen bleiben – einen Panzer außer Gefecht gesetzt hatten: „Spinnen Sie nicht rum! Haben Sie befohlen, auf meine Armee schießen zu lassen?“, herrschte er Karremans an.

Unterdessen suchten schätzungsweise 25.000 Menschen Zuflucht in Potocari. Hitze, Hunger und Durst quälten die Verzweifelten, Gerüchte von Vergewaltigungen und Hinrichtungen machten die Runde. Tatsächlich scheint in der Nacht vom 11. auf den 12. Juli die Entscheidung gefallen zu sein, alle bosniakischen Jungen und Männer zu liquidieren.

Am 13. Juli fanden die erste Exekutionen statt. Das große Morden dauerte bis zum 17. Juli. Mladic ließ sich am 12. Juli von einem Fernsehteam bei einem Besuch in Potocari filmen. Lächelnd sagte er den Flüchtlingen: „Habt keine Angst, keiner wird euch was tun.“

Das Fasten erfolgreich abschließen

Fasten

Das Siegel einer Handlung – die Art und Weise, in der sie vollendet wird – ist immer der wichtigste Teil. Das gilt auch für das Fasten.

(iz). So schnell sich der Fastenmonat nähert, so schnell ist er für manchen schon wieder vorbei. Es gibt eine Tendenz, sich auf das Danach zu freuen, nachzulassen und auf seinen Abschluss zu hoffen. Diese Neigung verstärkt sich noch einmal nach der Nacht zum 27. Ramadan. Was für viele von dem Monat bleibt, ist Warten. Das ist eine gefährliche Haltung und sie droht, alle erheblichen Anstrengungen nichtig zu machen. Denn es sind auch hier die letzten paar Meter, die den Erfolg oder Misserfolg ausmachen.

Der Gesandte Allahs, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden gaben, sagte: „Die Handlungen sind entsprechend ihres Abschlusses.“ Das Siegel einer Handlung – die Art und Weise, in der sie vollendet wird – ist immer der wichtigste Teil. Wir können unser ganzes Leben einen besonderen Kurs verfolgen und in eine spezifische Richtung gehen, wenden wir uns aber schließlich ab, dann war die gesamte Mühe umsonst.

Fasten

Foto: Nate Pesce

Das Fasten bis zum Schluss konsequent vollenden

Der Prophet, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagte: „Jemand unter euch mag die Taten der Leute des Gartens vollbringen, bis nur geringer Abstand zwischen beiden liegt, und dann holt ihn sein Schicksal ein und er handelt wie die Leute des Feuers, in das er eintreten wird.“ Wir müssen bis zum letzten Moment weitermachen, nicht nachlassen und uns nicht abwenden, bis unsere Unternehmung vollendet ist. Das gilt für jeden Lebensbereich.

Sportler rennen, Studentinnen büffeln und die Leute Allahs widmen ihre Zeit vollkommen der Anbetung Allahs. Das gilt insbesondere für den Fastenmonat. Das Fasten und das Stehen (im Gebet) in diesem Monat fordert seinen Preis. Je weiter diese Spanne voranschreitet, desto schwieriger wird es. Es droht, dass wir einen Teil unseres Schwungs, unserer Energie und Frische verlieren, die seinen Beginn auszeichnete. Aber die Leute Allahs nutzen das nicht als Entschuldigung, um langsamer zu werden und weniger zu tun. Darin folgen sie dem Vorbild unseres edlen Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben.

Die letzten zehn Nächte zählen

Unsere Meisterin ’Aischa sagte: „Der Gesandte Allahs pflegte sich in den letzten zehn Nächten des Ramadan noch härter anzustrengen als im Rest des Jahres.“ Er verdoppelte seine Bemühungen, betete mehr in der Nacht, rezitierte mehr Qur’an und verbrachte mehr Zeit in der Moschee.

Ibn ’Umar berichtete: „Der Prophet verbrachte die letzten zehn Tage des Ramadans in der Moschee, wo er im I’tikaf war.“ I’tikaf ist ein sehr empfehlenswerter Akt der Anbetung für Männer und Frauen. Er ist sehr populär, aber die Leute haben angefangen, manchmal lax mit einigen Elementen umzugehen, die eigentlich wesentlich dafür sind.

Der erste Bestandteil ist die Moschee. Hierhin zieht man sich zurück. Und diese Zone kann nur für einen wirklich triftigen Grund verlassen werden wie den Gang zur Toilette oder die Gebetswaschung. Nicht bloß, weil man gelangweilt ist oder einen Wechsel der Szenerie wünscht. Der zweite ist der Beginn. I’tikaf beginnt mit dem Abendgebet (arab. Maghrib) des Vorabends. Selbst, wenn man eine Minute danach eintrifft, ist dieser Tag nicht gültig.

Und schließlich ist auch die Verwendung der Zeit wichtig. Viele Menschen im I’tikaf nutzen einen Großteil ihrer Zeit für das Gespräch mit anderen Leuten. Das ist aber nicht der Zweck. Im I’tikaf ist man mit seinem Herrn alleine. Und Er ist der Einzige, mit dem man sprechen soll – in Form des Gebetes oder der Anrufung. Ansonsten sollte man die Zeit mit Dhikr und dem Qur’an füllen.

Foto: Positive Moslem Attitude, Unsplash

Das Stehen im Gebet

Der andere, wichtige Akt der Anbetung – neben dem Fasten – in diesen letzten zehn Tagen ist das nächtliche Stehen im Gebet (Qijjam Al-Lail). Diese zehn Nächte fallen mit der besten Nacht des Jahres zusammen. Eine Nacht, deren Wert größer ist als der von tausend Monaten. Diese Lailat Al-Qadr entspricht somit einer ganzen Lebenszeit.

Der Prophet, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagte: „Sucht nach der Lailat Al-Qadr in den letzten zehn Nächten des Ramadan.“ Sie kann sich in einer dieser zehn Nächten ereignen; am wahrscheinlichsten in einer ungeraden und insbesondere in der 27. Jeder sollte dafür beten, dass er oder sie zu denjenigen gehört, die sie finden und von ihrem Nutzen profitieren.

Der Din ist ein enormer Segen von Allah. Und es findet sich darin Freude in den Anfängen und am Ende (des Ramadan). So wie er begann, endet der Monat mit der Sichtung des Mondes. Es gibt einige Regeln in Hinblick auf den Feiertag und wir tun gut daran, sie zu vergegenwärtigen.

Das ‚Id-Gebet

Zuerst gibt es das ’Id-Gebet. Es ist eine bekräftigte Sunna. Nach dem Witr-Gebet, dem abschließenden, ungeraden Gebet nach dem Nachtgebet, ist es das am stärksten betonte Gebet unter den Sunnan. Obwohl es am besten an einem dafür festgelegten Ort unter freiem Himmel verrichtet wird, ist es doch möglich, es in einer Moschee zu tun. Jeder sollte an ihm teilnehmen – Männer und Frauen, Junge und Alte. Umm Atija überlieferte: „Der Gesandte Allahs ermutigte junge, unverheiratete Frauen, ältere Damen, solche, die sich in ihren Häusern zurückzogen, und sogar Menstruierende, zum Feiertagsgebet zu kommen.“

Vor dem Gebet vollzieht man eine Ganzkörperwaschung (arab. Ghusl), bricht sein morgendliches Fasten und trägt die beste Kleidung. Am besten ist ein frühes Eintreffen am Ort des Gebetes, um sich den Takbirat anzuschließen – dem lauten Dhikr vor dem Gebet. Sie sind eine der großen Scha’a’ir, der äußeren Manifestationen der Kraft und Vitalität des Islam.

Foto: journaldumusulman.fr

Die Zakat Al-Fitr ist zu beachten

Ibn ’Umar überlieferte: „Der Gesandte Allahs machte es für jeden Muslim – Freien oder Dienern, männlich oder weiblich, jung oder alt – zur Pflicht, die Zakat Al-Fitr zu zahlen.“ Die besteht aus einem Sa’ (medinensisches Volumenmaß) von haltbaren Lebensmitteln pro Kopf (in Medina waren dies Gerste oder Datteln). Sie müssen gezahlt werden, bevor die Leute zum Feiertagsgebet hinausgehen. Bei der Abgabe handelt es sich nicht um irgendeinen bloß empfohlenen Vorgang, wie manche meinen, sondern um eine Pflicht.

Sie gilt nicht nur für die Wohlhabenden, sondern für alle verantwortungsfähigen Muslime (arab. mukallaf) – ungeachtet von sozialem Rang, Alter, Geschlecht oder Besitz. Sie schließt auch jene mit ein, die arm sind oder üblicherweise Empfänger der Wohlstandsabgabe (arab. Zakat) sind. Die einzige Ausnahme stellen jene dar, die so mittellos sind, dass ihnen die grundlegenden Mittel für sich und ihre Familien am Feiertag fehlen. Bezahlt wird diese Feiertagsabgabe vom Kopf eines Haushaltes entsprechend der Menge derjenigen, für die er oder sie verantwortlich ist.

Fällig wird sie in haltbaren Grundnahrungsmitteln des Landes, in dem man sich aufhält. Nach den bekannten Ansichten von Imam Malik und Imam Asch-Schafi’i ist ein Ersatz durch Geld unzulässig. Empfohlen ist, dass das gegebene Essen von der höchstmöglichen Qualität ist, obwohl es ausreichend ist, dass es auf gleicher Höhe zu dem ist, was die Gesellschaft durchschnittlich gewohnt ist.

Gegeben werden muss sie vor dem ’Id-Gebet – auch ein oder zwei Tage vorher sind zulässig. Der Prophet sagte: „Wenn ihr sie vor dem Gebet abgebt, ist sie angenommen. Aber wenn ihr sie nach dem Gebet zahlt, ist sie das Gleiche wie jede andere Spende.“ Im Gegensatz zur eigentlichen Zakat ist es hier am besten, sie selbst und persönlich zu verteilen, wenn man jemanden kennt, der sie empfangen darf.

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Ramadan in Sarajevo – Gemeinschaftlichkeit, die nicht schläft

Sarajevos Moscheen sind zum Tarawwih-Gebet stets gefüllt mit jenen, die regelmäßig in der Gemeinschaft beten und solchen, die sich vom Geist des Ramadan besonders inspiriert fühlen. (iz). Sarajevo ist eine […]

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