Ein Bericht klärt über die gezielte religiöse Verfolgung muslimischer Uigurinnen auf.
(iz). Am 1. Februar 2024 stellte das uigurische Menschenrechtsprojekt UHRP seinen Bericht „Twenty Years for Learning the Quran“ (20 Jahre Haft für Quranlernen) vor. Die Studie der beiden Co-Autoren und Forscher Rachel Harris und Abduweli Ayup behandelt die systematische Repression uigurischer Frauen aufgrund ihrer Religion.
„Twenty Years for Learning the Quran“ stützte sich auf die umfangreichen Daten der „Xinjiang Police Files“ – ergänzt durch Originalinterviews und andere veröffentlichte Berichte –, um die Internierung und Inhaftierung religiöser uigurischer Frauen zu dokumentieren.
Uigurinnen wegen ihrer Religion verfolgt
„Unser Bericht enthält detaillierte Informationen über Hunderte uigurischer Frauen, die wegen ihrer Religion verfolgt wurden. Viele von ihnen wurden zu langen Haftstrafen verurteilt, weil sie als Kinder einige Verse aus dem Koran gelernt hatten.
Die chinesische Regierung hat angesehene gläubige Frauen, hochrangige Gemeindeführerinnen und gebildete junge Frauen entführt und sie dem entmenschlichenden Regime in den Lagern und Gefängnissen der Region unterworfen“, sagte Harris.
Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)
Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ (Monatsabo) können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.
Abonnenten der IZ-Print sparen beim IZ+ Abo 50%.
Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.
* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.