Ein Blick auf Bosnien (2). Wiedergeburt in Zeiten des Krieges

In unserer letzten Ausgabe haben wir den ersten Teil eines längeren Textes von Robert Rigney über Sarajevo und Bosnien in der osmanischen und frühen österreichischen Zeit veröffentlicht.

1.07.2026 Robert Rigney 7 Min. Lesezeit
bosnien

Foto: Petr Bonek, Shutterstock

(iz). Was folgt, ist ein eine Betrachtung zum Land und seiner Hauptstadt in der häufig unruhigen und gewalttätigen Moderne. Sarajevo bot den Besuchern aus dem Westen damals einen sehr malerischen Anblick. Der Fluss Miljačka floss „sanft plätschernd“ quer durch die Hauptstadt. „Sarajevo ist nach wie vor die orientalischste Stadt auf der Balkanhalbinsel“, schrieb ein Reisender.

Berichten zufolge war die elektrische Straßenbahn der Fluch aller. Am schönsten war es, am Fluss entlang zu spazieren, wo die Bosnier in alten Kaffeehäusern ihren Kaffee tranken. Die Friedhöfe waren eine Besonderheit: Ihre Grabsteine standen in allen möglichen Winkeln, und die verwilderte Vegetation bildete grüne Oasen zwischen den Häusern und stellte für die Österreicher bei ihrem Versuch, die Stadt zu erweitern, ein Problem dar. Einige der Friedhöfe verschwanden schließlich, andere wurden in Gärten umgewandelt.

IZ+

Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)

Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ (Monatsabo), Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.

Abonnenten der IZ-Print sparen beim IZ+ Abo 50%.

Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.

* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.