Das Dilemma mit dem Altkleider-Geschäft im Ausland

Hunderte Tonnen Altkleider werden täglich nach Ghana verschifft. Ein Teil davon landet auf völlig überlasteten Mülldeponien. Dennoch ist der Handel mit Second-Hand-Ware vor Ort ein wichtiger Beschäftigungssektor. Von Beate Laurenti

23.04.2023 .Redaktion 4 Min. Lesezeit
Altkleider Second Hand

Foto: phoderstock, Adobe Stock

(KNA). Die Bluse, die zu schnell Schweißflecken offenbart oder die Jeans, die schon lange zu eng ist: In vielen Kleiderschränken hängen Klamotten, die nicht mehr getragen werden. Wer sich davon trennt, kann die Kleidung wegwerfen, verkaufen, verschenken oder auch spenden. Oft landet sie dann in Altkleider-Containern. Für all die alten Hosen und Pullover beginnt eine lange Reise, denn: Ausgedient haben sie noch nicht.

Was tun mit dem Export von Altkleidern

Der Dachverband FairWertung hat nun in einem Afrika-Report untersucht, wie dieser Handel funktioniert und welche ökologischen Konsequenzen er hat. Vorgestellt hat ihn das bundesweite Netzwerk von gemeinnützigen Organisationen für Altkleider-Sammlungen am Mittwoch in Essen.

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