Angesichts von Gaza: The Kids are not alright

Im Angesicht der Katastrophe von Gaza: Ein Essay von Robert Rigney über die Reaktion der globalen Jugendkultur und warum sie „plötzlich“ politisch ist.

25.07.2025 Robert Rigney 5 Min. Lesezeit
Gaza Regierung

Foto: Alisdare Hickson, CC BY-NC SA 2.0

(iz). Bis vor kurzem waren das westliche Establishment und die Medien selbstgefällig davon überzeugt, dass sie die Jugend in der Tasche hatten. Mit ihrem scheinbar entpolitisierten Hedonismus glaubte die politische Klasse, sie genau dort zu haben, wo sie sie haben wollte: getäuscht, betäubt und gefügig.

Aber was ist das jetzt?! Letzten Monat haben in Glastonbury zwei Bands – das irische Trio Kneecap und das britische Duo Bob Vylan – den Mut gehabt, die Menge zu Sprechchören wie „Free, free Palestine!“ und „Death, death to the IDF!“ zu animieren, die live von der BBC übertragen wurden, sodass die ganze Welt das verfolgen konnte.

Was war da los? Man kann fast sehen, wie die Experten wütend zurückrudern und verzweifelt versuchen, sich auf diese neue, unangenehme Wendung der Ereignisse einzustellen, indem sie ihre eigenen lächerlichen Interpretationen verbreiten.

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