Globaler Index: Hunger wird gemacht
(GFP.com). Die Zahl der Menschen, die hungern, ist laut dem Welthungerindex wieder gestiegen – auf mehr als 800 Millionen. Die westlichen Staaten, auch Deutschland, tragen eine Mitschuld daran. Wie aus dem jüngsten Welthungerindex hervorgeht, ist die Zahl der Hungernden von annähernd 650 im Jahr 2019 auf 811 Millionen Ende 2020 in die Höhe geschnellt. Hauptursache […]
03.11.2021 .Redaktion 2 Min. Lesezeit
Foto: Tsiory Andriantsoarana, WFP/FAO
(GFP.com). Die Zahl der Menschen, die hungern, ist laut dem Welthungerindex wieder gestiegen – auf mehr als 800 Millionen. Die westlichen Staaten, auch Deutschland, tragen eine Mitschuld daran.
Wie aus dem jüngsten Welthungerindex hervorgeht, ist die Zahl der Hungernden von annähernd 650 im Jahr 2019 auf 811 Millionen Ende 2020 in die Höhe geschnellt. Hauptursache ist die Covid-19-Pandemie, gegen die sich vor allem die ärmeren Länder immer noch nicht schützen können.
Eine Zeit lang war es gelungen, die globale Unterernährung zumindest etwas zurückzudrängen. So ging nach Angaben der Ernährungs- und UN-Landwirtschaftsorganisation FAO die Zahl der Unterernährten weltweit, die 1990 bei annähernd einer Milliarde gelegen hatte, über rund 811 Millionen im Jahr 2005 auf knapp 607 Millionen im Jahr 2014 zurück. Seitdem nimmt sie wieder zu.
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