Tipps & Tricks: Was tun für gute Nachbarschaft?

Der Kontakt und das gute Verhältnis zur Nachbarschaft gehört zu den wichtigen sozialen Tugenden im Islam.

16.08.2026 Safia Bouchari 3 Min. Lesezeit
Nachbarschaft

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„Jibril (der Engel Gabriel) hat mir so lange den Nachbarn ans Herz gelegt, bis ich meinte, er würde ihn zum Erben einsetzen.“ (Bukhari)

(Iz). Sie haben sogar ein Anrecht darauf, und der Prophet Muhammad, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken, maß diesen Rechten besondere Bedeutung bei. Es gibt mehrere Überlieferungen vom Gesandten Allahs hierzu, in denen die Gläubigen dazu angehalten werden, die Anwohner gut zu behandeln; sie nicht gering zu achten; ihnen Geschenke zu machen; bei der Essenszubereitung auch an sie zu denken und sich nicht mit den Menschen des eigenen Wohnumfelds zu streiten oder sie mit Worten zu verletzen.

So heißt es in einem von ‘A’ischa überlieferten Hadith, wonach der Gesandte Allahs sagte: Jibril (der Engel Gabriel) hat mir so lange den Nachbarn ans Herz gelegt, bis ich meinte, er würde ihn zum Erben einsetzen.“ (Bukhari)

Und er hat auch gesagt: Abu Dharr, wenn du Suppe kochst, gib mehr Wasser dazu und denke an deine Nachbarn.“ (Muslim)

Oder: „Derjenige ist kein Gläubiger, der sich satt isst, während sein Nachbar neben ihm hungrig ist.“ (Muslim)

Und in mehreren verschiedenen Überlieferungen vom Gesandten Allahs heißt es ebenfalls: „Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll seinen Nachbarn ehren.“

In einem weiteren Hadith fragt ‘A’ischa den Propheten, welchen ihrer zwei Anlieger sie zu beschenken habe, worauf er entgegnet: „Den, der deiner Tür am nächsten ist.“ (Bukhari)

Foto: Marko Rubena, Adobe Stock

Dies deutet auf den Vorrang des nächstgelegenen Wohnumfelds hin. Der Begriff des Umfelds wird im Islam allerdings auch sehr weit gefasst. Es heißt, dass als Nachbarn alle gelten, die innerhalb eines Umkreises von 40 Gebäuden um einen herum wohnen, was bedeutet, die Nachbarschaft erstreckt sich bis zum 40. Haus.

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