IZ-Kurzserie: Die Rechtsschulen in der Moderne (2)
(iz).Der erste Teil (über Imam Abu Hanifa) leitet über zu Imam Malik, möge Allah ihm barmherzig sein. Er war in chronologischer Hinsicht der zweite der vier Imame und lebte von 97 bis 179 nach der Hidschra. So wie die Beschäftigung mit der Madhhab von Abu Hanifa deutlich macht, dass wir in Wirklichkeit auf die irakische […]
1.12.2021 Shaikh Abdalhaqq Bewley 7 Min. Lesezeit
Foto: DIRECTMEDIA Publishing, gemeinfrei
(iz).Der erste Teil (über Imam Abu Hanifa) leitet über zu Imam Malik, möge Allah ihm barmherzig sein. Er war in chronologischer Hinsicht der zweite der vier Imame und lebte von 97 bis 179 nach der Hidschra. So wie die Beschäftigung mit der Madhhab von Abu Hanifa deutlich macht, dass wir in Wirklichkeit auf die irakische Schule schauten, so stellen wir fest, dass Imam Malik, der sein Leben in der „erleuchteten Stadt“ zubrachte, der führende Vertreter ihrer Schule war.
Er gab an die Nachwelt die Methodenlehre der Leute von Medina weiter. Die Lage dort war eine ganz andere als die im Irak. Die Stadt war der Ort, an dem ein Großteil des Qur’an offenbart wurde. Hier wurde Allahs Din als soziale und politische Realität etabliert. Es war in Medina, wo er Fleisch und Knochen bekam und seine endgültige Form erhielt.
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