Medien: Nicht noch eine Studie…

Medien: Für bessere Islamberichterstattung braucht es konkrete Veränderungen und aktives Handeln

04.02.2025 Cemil Şahinöz 4 Min. Lesezeit
medien Freiheit

Foto: Freepik.com

(iz). Die Diskussion um Islamfeindlichkeit und das Bild des Islams in den Medien ist längst kein neues Phänomen. Seit Jahren füllen wissenschaftliche Studien, Berichte und Statistiken ganze Regale, die eindringlich belegen, dass islamfeindliche Angriffe stetig zunehmen und der Islam in den Medien überwiegend negativ dargestellt wird. Doch was hat all diese Datenerhebung bewirkt? Wenig bis gar nichts.

Trotz der unbestreitbaren Beweislage stagnieren die Fortschritte, und der gesellschaftliche Diskurs bleibt gefangen in einer Endlosschleife der Problembeschreibung. Was wir brauchen, ist kein weiterer empirischer Nachweis, sondern ein umfassender gesellschaftlicher Haltungswechsel – ein Wandel, der tief in den sozialen, politischen und kulturellen Strukturen verankert ist.

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