Kriminalität und Migration: Wirklichkeit ist differenzierter

Am 2. April wurde die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) vorgestellt. Die neuen Zahlen zeigen: Ausländische Tatverdächtige sind in der Statistik überrepräsentiert.

27.04.2025 .Redaktion 4 Min. Lesezeit
clans kriminal

Foto: Stephan Prieshof / Alamy Stock Foto

(Mediendienst Integration). Migration in die Bundesrepublik hat die Kriminalität in den letzten 20 Jahren nicht erhöht: Die Zahl der Straftaten ging in der Tendenz zurück, gleichzeitig lebten hier immer mehr Ausländer – ihre Anzahl stieg seit 2005 um über 70 %.

Insbesondere bis vor der Corona-Pandemie sanken Straf- und Gewalttaten insgesamt. Zwischen 2005 und 2019 verringerte sich die Mange der Verbrechen um rund 16 %, von 6,3 auf 5,3 Mio. Ihre Anzahl sank von rund 213.000 auf 181.000 – ein Rückgang um rund 15 %. Im selben Zeitraum nahm die Zahl der Ausländer in Deutschland um etwa 39 % (von 7,3 auf 10,1 Mio.).

Danach gab es insgesamt wieder mehr Verbrechen. Sie lagen 2024 aber noch immer rund  11,7 % unter dem Niveau von 2005 – die Gewalttaten 2,1 % darüber. Zum Vergleich: Zwischen 2005 und 2023 stieg die ausländische Bevölkerung in Deutschland um 72 % (Zahlen für das letzten liegen hier nicht vor).

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