Muslimfeindlichkeit ist ein europäisches Problem

Muslimfeindlichkeit ist nach wie vor ein drängendes Problem in allen europäischen Staaten. Es stellt die Regierungen vor die Herausforderung.

31.10.2023 .Redaktion 3 Min. Lesezeit
Muslimfeindlichkeit

Foto: <a href=https://www.flickr.com/people/49707497@N06>No 10</a>, via Wikimedia Commons | Lizenz: <a href=https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en>CC BY 2.0</a>

Der 21. September wurde zum Europäischen Aktionstag gegen Islamophobie erklärt. Wir sind mit einer beunruhigenden Realität konfrontiert: In Europa ist Muslimfeindlichkeit teil des alltäglichen Hasses geworden.

Foto: A. Kaziliunas | Shutterstock

Muslimfeindlichkeit: Teil des täglichen Hasses

Vom Beginn des Schuljahres bis zum Höhepunkt des Sommers, während des Wahlkampfs oder sogar bei internationalen Sportereignissen wie der Fußballweltmeisterschaft ist sie auf dem ganzen Kontinent fester Bestandteil des öffentlichen Diskurses.

Jahr für Jahr machen sich Politik und Medien Gedanken über die Absichten von Europas Muslimen, spekulieren über ihre Praktiken, erforschen ihren Glauben und hinterfragen ihre Interaktionen mit anderen.

Diese Darstellungen, die manchmal absurd und oft zutiefst beunruhigend sind, haben erhebliche Konsequenzen. Sie verengen den Ausdruck des islamischen Glaubens auf eine kurzsichtige Linse des Nationalismus oder der Sicherheit, wobei jeder Aspekt ihrer spirituellen Lebensweise Gefahr läuft, als inhärente Bedrohung für die nationale Ordnung missverstanden zu werden.

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