Nicht nur in Afrika – die Rückkehr der Söldner
Söldner statt Soldaten: Seit den 1990ern spielen die nichtstaatlichen Kämpfer und private Militärunternehmer eine wachsende Rolle in vielen Kriegen.
2.12.2025 .Redaktion 6 Min. Lesezeit
Foto: Telegram/Russian Union Of International Security Officers
(iz). Das Wort „Söldner“ hatte längere Zeit eine verstaubte Aura. Es klang nach charismatischen „Condottiere“ der Renaissance oder den berüchtigten „Landsknechten“ des 30-jährigen Krieges. Und erinnerte an die Kolonialvergangenheit – an düstere Ex-Militärs, die vom Kämpfen und Waffen nicht ablassen können.
Dass sie zeitweise aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwanden, hatte Gründe. Nach dem Ende der politischen Dekolonisierung in den 1990er Jahren wurden Söldner für viele Staaten zu einem Relikt vergangener Konflikte. Internationale Organisationen versuchten, sie ganz zu ächten.
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