80 Jahre Arbeit: Unesco vor Herausforderungen
Unesco – Herausforderungen nehmen zu, nicht ab. Seit 80 Jahren ist die UN-Organisation eine globale Stimme für Kultur und Bildung.
2.12.2025 .Redaktion 4 Min. Lesezeit
Linderhof, Schlosspark, Maurischer Kiosk, 1867 von Karl von Diebitsch für die Weltausstellung in Paris geschaffen und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. (Foto: Vroni Freudling/Bayerische Schlösserverwaltung)
(KNA). Der Kölner Dom, die Klosterinsel Reichenau und die Pyramiden von Gizeh gehören dazu, seit neuestem auch Schloss Neuschwanstein. Sie alle sind Teil des Weltkulturerbes, über das die Unesco wacht. Von Christiane Laudage
US-Präsident Donald Trump mag die Unesco nicht – zu „woke“. Er hat daher im Juli schon zum zweiten Mal den Rückzug der USA aus der Bildungs- und Kulturorganisation der Vereinten Nationen verkündet – das erste Mal während seiner ersten Amtszeit 2017. Die Mitgliedschaft sei „nicht im nationalen Interesse“, teilte das US-Außenministerium nun mit.
Der Austritt soll im Dezember 2026 vollzogen werden. Dass die Weltmacht USA die Unesco verlässt, ist nur eine der Herausforderungen, vor die sich die Bildungs- und Kulturorganisation gestellt sieht.
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