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Von Murdoch zu Musk. Jetzt haben die Tech-Bros die mediale Macht

Tech-Genie Elon Musk macht

Themenschwerpunkt soziale Medien: Die globale Medienmacht hat sich von den Zeitungsmoguln zu Tech-Oligarchen verschoben

(The Conversation). Bis vor kurzem war Elon Musk nur ein äußerst erfolgreicher Elektroauto-Tycoon und Weltraumpionier. Sicher, er war unberechenbar und unverblümt, aber sein globaler Einfluss war begrenzt und scheinbar unter Kontrolle. Mit dem Besitz von nur einer Medienplattform in Form von Twitter (jetzt X) ist aus dem Eigenbrötler ein Mogul geworden, und der Stab des größten medialen Bullys der Welt ist an einen neuen Spieler übergegangen. Von Matthew Ricketson & Andrew Dodd

Soziale Netze und Medien: Wer hat die Macht?

Was wir aus der Beobachtung von Musks Führung von X ableiten können, ist, dass er anders ist als frühere Medienmogule. Was ihn potenziell gefährlicher macht. Er arbeitet nach seinen eigenen Regeln, oft außerhalb der Reichweite von Regulierungsbehörden. Er hat gezeigt, dass er keine Rücksicht auf diejenigen nimmt, die versuchen, ihn zu zügeln.

Unter dem alten Regime gaben Pressezaren, von William Randolph Hearst bis Rupert Murdoch, zumindest vor, sich einem wahrheitsgetreuen Journalismus verpflichtet zu fühlen. Dabei war es ihnen egal, dass sie gleichzeitig Einschüchterung und Schikane einsetzten, um ihre kommerziellen und politischen Ziele zu erreichen.

Musk hat keine Notwendigkeit und auch kein Verlangen nach solchen Täuschungsmanövern, weil er nichts, was er sagt, auch nur mit einem hauchdünnen Schleier des Journalismus verhüllen muss. Stattdessen ist sein treibendes Motiv die Redefreiheit, was oft ein Code dafür ist, dass man es besser nicht wagt, ihm in die Quere zu kommen.

Das bedeutet, dass wir uns auf Neuland befinden, aber es heißt nicht, dass das, was davor war, irrelevant ist. Wenn Sie eine umfassende, aktuelle Einführung in das Verhalten von Medienmoguln im letzten Jahrhundert und darüber hinaus suchen, hat Eric Beecher sie gerade in seinem Buch „The Men Who Killed the News“ geliefert.

Neben Berichten über Personen wie Hearst in den Vereinigten Staaten und Lord Northcliffe im Vereinigten Königreich zitiert Beecher das berüchtigte Beispiel von John Major, dem britischen Premierminister zwischen 1990 und 1997, der sich weigerte, Murdochs Widerstand gegen eine Stärkung der Beziehungen zur Europäischen Union zu folgen.

Islamberichterstattung

Foto: Bjoern Wylezich, Shutterstock

In einem Gespräch zwischen Major und Kelvin MacKenzie, dem Herausgeber von Murdochs englischer Boulevardzeitung „The Sun“, wurde dem Premierminister unverblümt gesagt: „Nun, John, lass es mich so sagen. Auf meinem Schreibtisch steht ein großer Eimer mit Scheiße und morgen früh werde ich dir den ganzen Inhalt über den Kopf schütten.“

Medienmogule verwenden metaphorische Geschosse. Die relativ wenigen Menschen, die sich ihnen widersetzen, wie Major, werden von ihrer Regierung sprichwörtlich mit Dreck beworfen. Zu den Schlagzeilen in „The Sun“ nach dem Wahlsieg der Konservativen im Jahr 1992 gehörten: „Zwergen-Premierminister“, „Der Aufgabe nicht gewachsen“ und „1.001 Gründe, warum du so ein Trottel bist, John“.

Wenn Medienmoguln seit Hearst und Northcliffe zwischen der Produktion von Journalismus und der Verfolgung ihrer kommerziellen und politischen Ziele hin- und hergerissen sind, haben sie zumindest Ersteres getan, und einiges davon war sehr gut. Die Führungskräfte der Social-Media-Giganten beanspruchen dagegen keine Rolle als vierte Gewalt. Wenn überhaupt, scheinen sie die Berichterstattung mit einer Zange so weit wie möglich von ihrem Gesicht fernzuhalten.

Die neuen Oligarchen haben enorme Mittel

Sie verfügen jedoch über ein enormes Vermögen. Apple, Microsoft, Google und Meta, früher bekannt als Facebook, gehören zu den zehn weltweit führenden Unternehmen nach Marktkapitalisierung. Im Vergleich dazu liegt die Marktkapitalisierung der News Corporation derzeit weltweit auf Platz 1.173.

Der Gründer und CEO von Meta, Mark Zuckerberg, ist dafür bekannt, dass er sich nicht an die Regeln hält, wie er im Februar 2021 demonstrierte, als er gegen den Verhandlungskodex protestierte, indem er einseitig Facebook-Seiten mit Nachrichten schloss. Im Allgemeinen bestand seine Strategie jedoch darin, Standardmethoden der Öffentlichkeitsarbeit und des Lobbyings einzusetzen. Sein Rivale Elon Musk hingegen setzt seine Social-Media-Plattform X wie eine Abrissbirne ein.

Dieser ist so ziemlich das Erste, was der durchschnittliche X-Nutzer in seinem Feed sieht, ob er will oder nicht. Er lässt alle an seinen Gedanken teilhaben; ganz zu schweigen von seinen Gedankenblasen. Er bezeichnet sich selbst als Verfechter der freien Meinungsäußerung, aber die meisten seiner Äußerungen sind stark rechtslastig und lassen wenig Raum für alternative Ansichten.

gewalt kurzmeldungen

Foto: imago images, ZUMA Press Wire

Elon Musk als Brandbeschleuniger

Einige seiner Tweets waren hetzerisch, wie der Link zu einem Artikel, der eine Verschwörungstheorie über den brutalen Angriff auf Paul Pelosi, den Ehemann der ehemaligen US-Sprecherin Nancy Pelosi, verbreitet, oder sein Tweet, dass „ein Bürgerkrieg unvermeidlich ist“, nachdem es kürzlich in Großbritannien zu Unruhen gekommen war.

Wie die BBC berichtete, kam es nach der tödlichen Messerstecherei auf drei Mädchen in Southport zu den Gewaltausbrüchen. „Die anschließenden Unruhen in Städten und Gemeinden in ganz England und in Teilen Nordirlands wurden durch Fehlinformationen im Internet, rechtsextreme und einwanderungsfeindliche Stimmungen angeheizt.“

Der Oligarch schert sich nicht um Nettigkeiten, wenn die Leute anderer Meinung sind. Ende letzten Jahres erwogen Werbetreibende, X zu boykottieren, weil sie glaubten, dass einige von Musks Beiträgen antisemitisch seien. Er sagte ihnen in einem Live-Interview: „F… euch doch“.

Er hat Donald Trump, den Präsidentschaftskandidaten der Republikanischen Partei, wieder auf X willkommen geheißen, nachdem Trumps Konto wegen seiner Kommentare zum Angriff auf das Kapitol am 6. Januar 2021 gesperrt worden war. Seitdem haben beide Männer die Idee ins Spiel gebracht, gemeinsam zu regieren, falls Trump eine zweite Amtszeit gewinnt.

Ist die Welt besser dran mit Tech-Bros wie Musk, die uneingeschränkte Freiheit fordern und ihren Einfluss dreist geltend machen? Oder mit altmodischen Medienmoguln, die wohlklingende Rhetorik über Pressefreiheit verbreiten und unter dem Deckmantel des Journalismus Einfluss ausüben?

Das ist eine Frage unserer Zeit, mit der wir uns wahrscheinlich auseinandersetzen sollten.

* Übersetzt und veröffentlicht im Rahmen einer CC-Lizenz.

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Warum lernt der Mensch nicht aus der Geschichte?

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Essay: Die Frage der Macht

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Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass erst mit Machiavellis „Il Principe“ die Frage der Macht zu einer zentralen Frage der Philosophie avanciert sei, auch wenn dies gängige Ansicht in […]

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Drei Jahre nach Taliban-Rückkehr: Afghanistan krisengeschüttelt

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Niemand hatte geahnt, wie zügig die Taliban vor drei Jahren wieder die Macht in Afghanistan übernehmen konnten. Die Welt scheint sich damit abgefunden zu haben – das Land jedoch steht […]

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Krieg oder das Monster in uns

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Krieg offenbart eine beunruhigende Wahrheiten. Die Macht, wahllos Menschenleben auszulöschen, ist verführerisch und berauschend. (Renovatio Magazin). Der Krieg offenbart eine beunruhigende Wahrheit: Es gibt wenig, was den Unterdrücker vom Unterdrückten […]

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Kommentar: Katar oder die Welt voller Widersprüche

(iz). Fußball ist für viele Menschen die wichtigste Nebensache der Welt. Das Spiel ermöglicht eine Pause vom Alltag, regeneriert Emotionen und Begeisterung. Eigentlich. Bei der Fußballweltmeisterschaft in Katar scheint dies anders zu sein. Sie ist ein Politikum.

Und ja, das Land ist voller Widersprüche: ein islamisches Land und ein wichtiger Militärstützpunkt der USA, eine globale Wirtschaftsmacht und Ziel für Heerscharen von Geschäftemachern. Nicht zuletzt ist es die Bühne der tragischen Schicksale von WanderarbeiterInnen.

Pünktlich zu Beginn der Weltmeisterschaften kocht die Kritik hoch, warum auch nicht. Nur: Ein wenig Fairness und Respekt vor der anderen Kultur ist ebenso angebracht. Das Schicksal der Bauarbeiter in der Wüste verweist zum Beispiel gleichermaßen auf die fatalen Zustände in deren Heimatländern. Das teilweise Alkoholverbot rund um die Stadien ist kein Skandal, sondern Alltag in vielen europäischen Großstädten bei Großevents. Bigott ist genauso die Logik, dass man in dem Land Gas kaufen will – ganz ohne moralische Vorbehalte –, aber nun die Weltmeisterschaft verdammt.

Überhaupt: Sportereignisse fanden in den letzten Jahren nicht nur in Vorzeige-Demokratien statt. Das wird zukünftig nicht anders sein. Will man von diesem Prinzip abrücken, kann es keine Welt- sondern nur West-Meisterschaften geben. Eine derart rigide Haltung ist weder in der Sportwelt noch in der Globalisierung denkbar. Der internationale Handel, von dem Deutschland abhängt, verträgt sich sowieso schlecht mit absolut gesetzten Moralvorstellungen.

Was heißt das für die kommenden Tage? Man schaut Fußball. Respektiert die Kultur des Landes, ohne auf die nötige Kritik zu verzichten. Und vermeidet, eine ganze Region ins Abseits zu stellen. Der Forderung nach Reformen kommen Regierungen, die nicht beleidigt werden, eher nach. Es sind die einfachen Fans, nicht gierige Funktionäre, die an die Idee der Völkerverständigung erinnern, zu dem der Sport beitragen kann.

Die neue Macht der Vermögensverwalter

(iz). „Alles fließt“, heißt es schon bei den klugen Griechen. Im Kontext der Globalisierung hat der Sinnspruch heute eine leicht andere Bedeutung: Es fließt, über alle Grenzen hinweg, vor allem das digitale Kapital. Je nach Gewinnaussichten bewegen sich Investitionen rund um den Globus und es werden – so zumindest die Experten von Oxfam – Dutzende Reiche immer reicher. Finanzexperten wie Robert Solow sehen darin sogar einen globalen Trend zur Oligarchie. Naturgemäß sind die Nationalstaaten und ihre Gesetzgebung nur noch bedingt in der Lage, der globalen Wirtschaft einen Rahmen zu geben.
Wir spüren aber auch eine andere dramatische Veränderung: Flüchtlingsströme aus den Krisenregionen dieser Welt bewegen sich ebenso wie das Geld über Grenzen hinweg. Hier gibt es allerdings deutlich mehr Widerstände. Beide Phänomene und die Reaktionen darauf werden uns künftig beschäftigen. Im Moment hat allerdings die Flüchtlingskrise die Bankenkrise vorerst aus den Gazetten verdrängt. Während wir uns (zu Recht) zum Beispiel über das Problem der Straßen-Bandenkriminalität und damit über die Frage, ob auch Flüchtlinge kriminell sein können, aufregen („passt auf Eure Handys auf!“), erleben wir gleichzeitig andere wichtige Transaktionen im Graubereich der Deutschland AG.
Ein Aspekt der hitzigen Debatte über die Flüchtlingskrise ist, dass man von den globalen, insbesondere ökonomischen Zusammenhängen eher abgelenkt wird. Das Handelsblatt berichtete in diesen Tagen beinahe unbemerkt über eine wichtige Personalie. Friedrich Merz, einstmals einer der wichtigsten Politiker der regierenden CDU, soll das Deutschlandgeschäft der Firma BlackRock übernehmen. Der Auftrag für den machtbewussten Netzwerker scheint klar: Merz soll mit seinen guten Kontakten in Politik und Wirtschaft das Geschäft der Finanzjongleure weiter ausbauen helfen. Nur, wer – oder besser – was ist aber eigentlich BlackRock?
Ein neu erschienenes Buch der Zeit-Redakteurin Heike Buchter klärt über die Machenschaften des Finanzkonzerns auf. Generell sind schon 85 Prozent des Streubesitzes der deutschen DAX-Konzerne in ausländischer Hand. Das weltweit aktive Imperium „BlackRock“ ist in Deutschland inzwischen der größte Investor im DAX, dem Aktienindex der 30 größten börsennotierten deutschen Unternehmen. Der Fonds ist an diesen Firmen bereits mit schlappen 57 Milliarden beteiligt. Die Macht der BlackRock-Manager ist geliehen, sie ergibt sich aus vielen Einlagen von Sparern, Unternehmern oder Pensionsfonds, die in Niedrigzinszeiten nicht wissen, wohin mit ihrem Geld. Insgesamt bewegen die Vermögensverwalter so ein Anlagevermögen von etwa 4,6 Billionen Dollar. Das Aktienrecht in Europa erlaubt dabei den Geldverwaltern auch mit Minderheitenbeteiligungen bereits großen Einfluss auf die Geschäftspolitik. BlackRock ist also nicht nur finanzstark, der Investmentfonds ändert auch rasant die Spielregeln der Wirtschaft.
In dieser neuen Ökonomie verbleicht die alte Idee des Unternehmertums immer schneller. Wie aus dem Museum wirkt der Mythos der deutschen Unternehmerfamilie, die persönliche Verantwortung für die Mitarbeiter trägt und hin und wieder einen Kredit bei der Bank aufnimmt, um zu investieren. Ebenso antiquiert wirken im Angesicht neuer global agierender Finanzfonds die alten Debatten rund um die Problematik von Koch und Kellner, also die Frage, ob die Macht der Nationalstaaten ausreicht, um die Banken zu kontrollieren und ausreichend regulieren zu können. Der Erfolg von BlackRock zeigt aber, dass die Finanzmärkte auf Dauer gar nicht mehr von Banken alten Stils kontrolliert werden. Buchter fragt in ihrem Buch zu Recht: „Wie konnte nahezu unbemerkt und unbehelligt von Politik und Regulierung in nur kurzer Zeit so ein Koloss entstehen?“
Die Antwort liegt auch in der Bewältigung der Folgen der Finanzkrise 2008. Die Regierungen versuchten bekanntermaßen, Banken stärker zu regulieren und ihnen die Pflicht aufzugeben, mehr Eigenkapital zu bilden. Daraus entstand eine neue Marktsituation und neue Vorteile für andere Akteure der Finanzbranche. Sogenannte Schattenbanken, gebildet von gigantischen Investmentfonds wie BlackRock, werden dabei definitiv nicht mehr von Staaten reguliert, übernehmen aber heute die globale Kreditvergabe. Sucht zum Beispiel ein Unternehmen nach Risikokapital, wendet es sich immer öfters nicht mehr an eine Bank, sondern an andere Finanzdienstleister, die zu höheren Zinsen das nötige Kapital vorschießen. Die letzte Finanzkrise begann, weil diverse Geldanleger ihre riskanten Kredite und Hypotheken später an Banken verkauften und sie so mit in den Abwärtsstrudel zogen.
Die Strategie der Schattenbanken verändert auch ganz nebenbei die romantische Idee von fairem Wettbewerb. Sie sind nicht wirklich am Schicksal der Firmen interessiert, denn sie investieren in bestimmten Sparten oft bei allen Konkurrenten gleichzeitig. Inwieweit dieser Trend auch die Möglichkeit für Insidergeschäfte und die Ausforschung der Konkurrenz bietet, ist ziemlich umstritten.
Die Manager von BlackRock sind aber nicht nur Finanzexperten, sie verknüpfen ihre Strategie auch mit anderen Möglichkeiten der Hochtechnologie. In einem Werbefilm auf Youtube stellt der Konzern sein neues Herz vor: eine gigantische Suchmaschine. Unter dem Projektnamen „Aladdin“ sammeln die Amerikaner Millionen von Daten praktisch aller Finanztransaktionen der Welt und schaffen sich so einen Zeit- und Kompetenzvorteil. Der Maschine entgeht nichts, egal ob es um den Ausfall von Ernten, Zinsschwankungen oder die Veränderung von Wechselkursen geht. Wo immer neue Risiken oder Profitmöglichkeiten auf der Welt entstehen, heißt es dann „kaufen oder verkaufen!“. Damit ist der Fonds in der Lage seine komplizierten Transaktionen schnell und lautlos auszuführen, und dies mit immer größeren Geldmengen seiner Anlieger.
Damit vollzieht die Geschäftsidee von BlackRock endgültig die Trennung von Kapital von jeder persönlichen Verantwortung der Investoren. In der praktischen Anwendung verleiht „Big Data“ den neuen Schlüssel zur ökonomischen Macht. Kritiker befürchten gleichzeitig den Anfang vom Ende des internationalen Finanzsystems. Jederzeit können diese im Sekundentakt bewegten gigantischen Kapitalmengen privater Investmentfonds Panik und unbeherrschbare Reaktionsketten auslösen.

Vorab aus der neuen IZ-Ausgabe: Hintergrund zum aktuellen Angriff auf den Gazastreifen

(London Review of Books). Im Jahre 2004 – ein Jahr vor dem einseitigen israelischen Abzug aus dem Gazastreifen – erklärte Dov Weissglass, die Graue Eminenz hinter Ariel Sharon, gegenüber einem […]

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In der bleiernen Zeit der Alternativlosigkeit ­findet politische Bildung auch auf dem Bildschirm statt

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