Zehn Jahre Hamburger Staatsvertrag: Es bleibt noch einiges offen

Als Hamburg 2012 einen Staatsvertrag mit muslimischen Verbänden abschloss, war das Bundesland Vorreiter. Aus Sicht von ExpertInnen war das ein wichtiger Schritt zu einer rechtlichen Integration des Islam in Deutschland. Von Reza Nazir (Mediendienst Integration). Vor zehn Jahren, am 13. November 2012, schlossen drei islamische Religionsgemeinschaften und die Hansestadt Hamburg einen Vertrag ab, der die […]

07.12.2022 .Redaktion 4 Min. Lesezeit
Hamburg

Verschiedene Hamburger Imame und Gemeindevertreter zu Besuch im Rathaus der Hansestadt. (Foto: Schura Hamburg)

Als Hamburg 2012 einen Staatsvertrag mit muslimischen Verbänden abschloss, war das Bundesland Vorreiter. Aus Sicht von ExpertInnen war das ein wichtiger Schritt zu einer rechtlichen Integration des Islam in Deutschland. Von Reza Nazir

(Mediendienst Integration). Vor zehn Jahren, am 13. November 2012, schlossen drei islamische Religionsgemeinschaften und die Hansestadt Hamburg einen Vertrag ab, der die Zusammenarbeit zwischen dem Land und den muslimischen Gemeinden regelte. Parallel dazu zeichnete die Stadt einen Vertrag mit der alevitischen Gemeinde. Hamburg war damit das erste Bundesland in Deutschland, das eine solche Vereinbarung – etwa zu Feiertagen, islamischen Bestattungen oder einem gemeinsam gestalteten Religionsunterricht – auf den Weg brachte.

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