Berlin-Monitor dokumentiert Vorurteile in der Hauptstadt

Eine Erkenntnis aus dem Berlin-Monitor: Viele Moscheegemeinden, die ihre Türen öffnen, sind in Berlin engagiert und erfolgreich.

03.01.2024 Khalil Breuer 3 Min. Lesezeit
deutsch berlin ramadan

Foto: Shutterstock

(iz). Berlin ist eine weltoffene, moderne Stadt. Denkt man. Nach der Studie des „Berlin-Monitors 2023“ entsteht ein ganz anderer Eindruck.

Das Ergebnis der Studie weist auf eine wachsende Zustimmung gegenüber rechten Positionen hin, beklagt Islamophobie und Antisemitismus.

Das Ergebnis kann nicht wirklich überraschen, erfahren doch vor allem Juden und Muslime in der Stadt schon länger unterschwellige Ablehnung und berichten immer wieder von offenen Angriffen.

Generalverdacht

Foto: CLAIM Allianz

Insbesondere Juden und Muslime erfahren Ablehnung

Aus muslimischer Sicht muss die folgende Erkenntnis der Wissenschaftler Sorgen machen: „Eine in Einzelitems bis zu 70 % reichende Abwertung des Islam sowie immerhin 20 % überzeugter Muslimfeinde verweisen auch in Berlin auf die Persistenz rassistischer Strukturen.“

Immerhin: 38% der BerlinerInnen erkennen den Einsatz der Muslime für eine offene Gesellschaft ein, verstehen, dass der Islam und das Christentum auf gleichen ethischen Prinzipien beruhen.

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