AfD-Deportationsträume haben nicht überrascht

Offene Vorstellungen von Deportationen: Wie Migranten auf die Vorstellung der AfD und ihres ideologischen Umfelds reagieren.

02.02.2024 .Redaktion 5 Min. Lesezeit
deportation religion semantik

Screenshot: X

(KNA). In der Kölner Keupstraße hielt man die Correctiv-Recherche zuerst für einen „Fake“. Der Sprecher der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland fragt sich, wie sicher und gefestigt das Land noch ist. Von Hannah Schmitz

Hülya Özdag steht in ihrer Feinkonditorei in der Kölner Keupstraße, umringt von türkischen, süßen Köstlichkeiten und mehrstöckigen Torten. Die 43-Jährige ist noch durchgefroren von der Kälte draußen und behält ihren Mantel an. Er ist leuchtend rot, aber auch ohne ihn strahlt Hülya Özdag Energie und Kraft aus.

Sie führt erfolgreich ein 40-köpfiges Unternehmen, und sie ist Deutsche mit türkischen Wurzeln. Wie blickt diese Frau auf die Pläne der AfD, Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund zu vertreiben? Wie blicken andere Migranten, Schwarze oder Flüchtlingshelfer darauf?

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