Fasten und Gesundheit: Nicht um jeden Preis!

Gesundheit ist im Ramadan wichtig. Für Menschen mit körperlichen oder geistigen Erkrankungen besteht keine Pflicht.

4.04.2023 .Redaktion 3 Min. Lesezeit
Gesundheit Ramadan psyche

Foto: motortion, Adobe Stock

(iz). Wie Muslime wissen, gibt es eine Reihe von Gründen, die erwachsene Muslime vom Pflichtfasten im Ramadan befreien beziehungsweise es ihnen ermöglicht, ihr Fasten zeitweise zu brechen.

Zu denjenigen, die davon profitieren können, gehören unter anderem: Reisende, Alte, stillende Frauen, Menstruierende, aktuell oder chronisch Kranke. Wer aus dem Zustand heraustritt, der eine Unterbrechung des Fastens ermöglicht, muss die entsprechenden Tage nachholen. Wer chronisch nicht fasten kann, muss eine Ersatzleistung zahlen. Von Yahya Ibrahim & Sulaiman Wilms

Ramadan 2023 Grundlagen Fasten Ramadan 23

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Krankheit und Fasten schließen sich häufig aus

Eigentlich muss man niemanden davon überzeugen, dass jemand mit akuter Lungenentzündung oder ein Diabetiker vom Fasten befreit ist. Bei Muslimen mit psychischen Erkrankungen beziehungsweise Störungen sieht das anders aus. Ihnen sieht man die Krankheit nicht an und auch nicht, wenn sie möglicherweise Medikamente gegen ihren gesundheitlichen Zustand nehmen müssen.

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