Von Bosnien bis zur USA: Kurzmeldungen aus Ausgabe 346

Kurzmeldungen: In dieser Ausgabe reichen unsere Kurzmeldungen von globalen Themen bis zu den USA.

15.04.2024 .Redaktion 9 Min. Lesezeit
kurzmeldungen Operation Luxor Österreich Wien

Der damalige Innenminister Nehammer ließ die Razzia am 09.11.2020 öffentlichkeitswirksam ablaufen. (Foto: APA-BMI)

Resolution gegen Muslimfeindlichkeit beschlossen

NEW YORK (Agenturen). Die UN-Generalversammlung hat am 15. März mit überwältigender Mehrheit eine Resolution zur Bekämpfung von Islamophobie verabschiedet. Bei der Abstimmung, die am Internationalen Tag zur Bekämpfung der Islamophobie stattfand, wurde die Resolution „Maßnahmen zur Bekämpfung der Islamophobie“ mit 115 Ja-Stimmen, 44 Enthaltungen und keiner Gegenstimme angenommen. Pakistan führte die Resolution an und signalisierte damit die Einigkeit der Mitgliedsstaaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) im Kampf gegen Islamophobie auf internationaler Ebene. Die Resolution fordert die Ernennung eines UN-Sonderbeauftragten zur Bekämpfung von Islamophobie. Darüber hinaus werden die Mitgliedstaaten aufgefordert, entschieden gegen religiöse Intoleranz und insbesondere gegen Islamophobie vorzugehen. Darüber hinaus wird der UN-Generalsekretär aufgefordert, der Generalversammlung im Herbst einen Bericht über die Umsetzung der Maßnahmen und Anstrengungen zur Bekämpfung der Islamophobie vorzulegen. Im Juli vergangenen Jahres hatten die Vereinten Nationen in einer Resolution die Koranverbrennungen verurteilt und Angriffe auf das heilige Buch der Muslime als „religiösen Hass“ bezeichnet. Im selben Monat verabschiedete die UN-Generalversammlung eine Resolution, in der alle Gewaltakte gegen heilige Bücher als Verstoß gegen das Völkerrecht verurteilt werden. Die Definition von Angriffen auf den Koran als religiöser Hass und Verstoß gegen das Völkerrecht legt den Grundstein für weitere Schritte.

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