Mein Ramadan in Berlin

„Trockene Lippen, zufriedenes Lächeln.“ Mit diesen vier Worten wäre für mich im Grunde alles gesagt. Ich denke, man versteht, was ich meine. Gemeint ist natürlich die oft harte (ich persönlich empfinde es so) und gleichzeitig wundervolle und besinnliche Zeit in Berlin: der Fastenmonat Ramadan.

14.02.2023 .Redaktion 4 Min. Lesezeit
Berichterstattung Berlin Sehitlik Moschee Hof Iftar Fastenbrechen integration

Öffentliches Fastenbrechen auf dem Gelände der Berliner Sehitlik-Moschee. (Foto: Ömer Sefa)

(iz). Ich möchte gern einiges mehr als diese vier Worte sagen. Tiefer in die Materie gehen; ein wenig detaillierter über diese schöne Zeit sprechen. Ich verlasse meine Wohnung mit einem Lächeln, immer mit dem Gefühl von Leichtigkeit, das mich begleitet. In meinem MP3-Player sind jetzt weniger Songs auf meiner Playlist, dafür mehr Qur’anrezitationen, welche allesamt von Qari Abdul Basit gelesen wurden (möge Allah ihm für jede Träne, die aufgrund seiner Rezitation vergossen wird, seine Stufen im Paradies erhöhen). Ich trage kein Make-up, nur Gesichtscreme, und die Farben meiner Kleidung sind dezenter als sonst. Man spürt gleich, dass Allah, der Erhabene, die Teufel weggesperrt hat; außer dem einen, deinen Qareen.

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