Nach zehn Jahren „Burkaverbot“ in Frankreich

Auch zehn Jahre nach dem Verbot der Gesichtsverhüllung im öffentlichen Raum sind Burka und Nikab regelmäßig in den französischen Nachrichten. Das Verbot steht für ein gespaltenes Verhältnis zum Islam. Von Franziska Broich und Alexander Brüggemann Paris (KNA/iz). Frankreich ist das Land mit den meisten Muslimen in (West)Europa: Schätzungen zufolge rund sechs Millionen. Trotzdem tut man […]

12.04.2021 Alexander Brüggemann 3 Min. Lesezeit

Foto: Freepik.com

Auch zehn Jahre nach dem Verbot der Gesichtsverhüllung im öffentlichen Raum sind Burka und Nikab regelmäßig in den französischen Nachrichten. Das Verbot steht für ein gespaltenes Verhältnis zum Islam. Von Franziska Broich und Alexander Brüggemann

Paris (KNA/iz). Frankreich ist das Land mit den meisten Muslimen in (West)Europa: Schätzungen zufolge rund sechs Millionen. Trotzdem tut man sich schwer mit einem angemessenen Umgang mit dieser Religion. Das gesetzliche Verbot der Gesichtsverhüllung in der Öffentlichkeit – gemeinhin „Burkaverbot“ genannt – war das Ende einer langen Debatte und der Beginn einer langen juristischen Auseinandersetzung. Bis heute fühlt sich manche Muslimin in Frankreich durch das Gesetz in ihrer Religionsfreiheit eingeschränkt. Im Juli 2010 verabschiedete es die Nationalversammlung. Vor zehn Jahren, am 11. April 2011, trat das „Burkaverbot“ in Kraft.

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