Nachrichtenüberflutung: Gewaltbilder beeinflussen das Gehirn

Nachrichtenüberflutung hat Folgen für unser Gehirn. Ein Zuviel an Gewaltbildern beeinträchtigt Gedächtnis und Kontrollverlust.

14.11.2023 .Redaktion 4 Min. Lesezeit
Nachrichtenüberflutung flatrates

Foto: Camilo Jimonez, Unsplash

(The Conversation). Im Mai 1097 katapultierten die Kreuzritter während der Belagerung von Nicäa die abgeschlagenen Köpfe von Gefangenen über die Stadtmauern, um den Feind zu erschrecken. Die Strategie ging auf. Am 19. Juni des Jahres nahmen sie die Stadt ein. Von Francusco Javier Saavedra Maciás

Foto: A-One Rawan, Shutterstock

Nachrichtenüberflutung: Wir sind nicht auf sie vorbereitet

Aber nur diejenigen, die in der Nähe wohnten, erlebten den Schrecken, als sie sahen, wie menschliche Köpfe durch die Luft geschleudert wurden: Die Bewohner der umliegenden Städte erfuhren erst Wochen oder gar Monate später von den schrecklichen Ereignissen.

Und selbst dann hörten sie nur Berichte über die Geschehnisse, ohne Bilder oder Videos, die das Geschehen genau wiedergeben konnten. Die Technologie des elften Jahrhunderts zeigte, dass dem bewaffneten Massenterror Grenzen gesetzt waren.

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