Rechtsruck: Menschen mit Migrationshintergrund denken an Umzug

Der jüngste Rechtsruck hat viele erschreckt. Eine Umfrage zeigt: Schon davor haben insbesondere Menschen mit Migrationshintergrund über einen Umzug oder Auswanderung nachgedacht.

30.09.2024 .Redaktion 2 Min. Lesezeit
afd rechts

Symbolbild: AfD-Kovorsitzende und Fraktionschefin Weidel spricht vor Kameras. (Juergen Novak, Shutterstock)

Berlin (KNA) Eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD im eigenen Bundesland sorgt laut einer Umfrage gerade bei Menschen mit Migrationshintergrund für Überlegungen zu einem Wegzug. Jeder dritte Befragte (33,8 Prozent) aus dieser Gruppe spielt demnach mit dem Gedanken, in diesem Fall das Bundesland zu wechseln.

Das geht aus einer am 6. September in Berlin veröffentlichten Kurzstudie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung hervor. Konkrete Pläne habe jeder Achte (12,5 Prozent), wobei dies für Menschen mit Herkunft aus dem arabischen Raum (24,1 Prozent) besonders häufig zutreffe.

Unter Menschen ohne Migrationshintergrund denken mit 14,2 Prozent deutlich weniger über einen Wegzug aus dem eigenen Bundesland nach. Nur 3,4 Prozent hätten zudem konkrete Pläne, falls die AfD an der Regierung beteiligt sein sollte.

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