Sadschda, die Niederwerfung: Erniedrigung oder Stärkung durch Offenbarung der eigenen Schwäche?

Beim rituellen Gebet (arab. as-salat) werfen sich Muslime nieder. Diese Niederwerfung (sudschud oder sadschda genannt) beinhaltet, dass Stirn, Nase, Hände, Knie und Zehen gleichzeitig den Boden berühren. In dieser Position sagt der Gläubige dreimal „Preis sei meinem Herrn, dem Allerhöchsten“ („Subhana rabbijal’ala“). Von Dr. Cemil Şahinöz (iz). Diese Niederwerfung könnte äußerlich betrachtet als eine Erniedrigung […]

16.01.2023 Cemil Şahinöz 3 Min. Lesezeit
tagesablaut traditionen

Foto: garakta-studio, Freepik.com

Beim rituellen Gebet (arab. as-salat) werfen sich Muslime nieder. Diese Niederwerfung (sudschud oder sadschda genannt) beinhaltet, dass Stirn, Nase, Hände, Knie und Zehen gleichzeitig den Boden berühren. In dieser Position sagt der Gläubige dreimal „Preis sei meinem Herrn, dem Allerhöchsten“ („Subhana rabbijal’ala“). Von Dr. Cemil Şahinöz

(iz). Diese Niederwerfung könnte äußerlich betrachtet als eine Erniedrigung wahrgenommen werden. So sieht man öfters auf historischen Tafeln und Zeichnungen, die die entfernte Vergangenheit abbilden sollen, Sklaven oder Diener, die sich vor ihren Herrschern, zum Beispiel vor den Pharaonen, verbeugen oder niederwerfen. 

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