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Was heißt Erinnern?

erinnern dhikr

Eine metaphysisch-sprachliche Kontemplation von Claudia Azizah Seise über die Erinnerung und die Gegenwart Allahs im Herzen. (iz). Das Leben besteht aus erinnern, kommentierte eine gute Bekannte vor kurzem die Interaktion […]

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Warum brauchen wir Taqwa?

taqwa

Warum Taqwa? Der südafrikanische Imam Schaikh Isma-eel Isaacs über eine der muslimischen Grundeigenschaften

(iz). „O ihr Menschen, Wir haben euch wahrlich aus Mann und Frau erschaffen“ – damit sind der Prophet Adam und unsere Meisterin Hawa (Eva) gemeint, oder die Tatsache, dass wir eins sind. Dann hat Allah uns in Mann und Frau geteilt und dass jeder von uns von einem Vater und einer Mutter geboren wurde – „und Wir haben euch zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt“. Von Schaikh Isma-eel Isaacs

Daher hat niemand einen Vorzug gegenüber dem anderen. Wir sind alle in unserer Menschlichkeit gleich. Aus diesem Grund gibt es keine Grundlage für Prahlerei bzw. Überlegenheit aufgrund des Geschlechts oder der Abstammung.

Unter den Gelehrten herrscht eine leichte Meinungsverschiedenheit über die genauen Umstände, in denen dieser Vers offenbart wurde. Einige sagen, dies habe mit einem Vorfall zu tun, in den Abu Hind verwickelt war. Dabei befahl der Prophet dem Stamm Bayadah, diesen mit einer seiner Frauen zu ehelichen, und sie antworteten: „Sollen wir unsere Töchter mit unseren befreiten Sklaven verheiraten?“ Daraufhin sandte Allah diesen Vers herab.

Einige Gelehrte sagen, dass er offenbar wurde, als ein Mann, dem kein Platz eingeräumt worden war, beim Namen seines Vaters gerufen wurde. Der Prophet fragte, wer das sei, und Thabit antwortete: „Ich bin es, o Gesandter Allahs.“ Der Prophet bat ihn dann als Lehre für alle, in die Gesichter der Menschen zu schauen, und Thabit sah Menschen unterschiedlicher Hautfarbe. Der Gesandte Allahs sagte dann: „Du übertriffst sie nur durch Frömmigkeit.“

Allein die Tatsache, dass wir alle eine Herkunft teilen, die sich zweifelsohne bis auf Adam und Hawa zurückverfolgen lässt, ist der größte Beweis gegen die Vormachtstellung aufgrund der Abstammung.

Wie überliefert und allgemein bekannt ist: „Kein Araber hat Überlegenheit gegenüber einem Nicht-Araber, noch hat ein Nicht-Araber Überlegenheit gegenüber einem Araber; ebenso wenig hat eine weiße Person Überlegenheit gegenüber einer schwarzen Person, noch hat eine schwarze Person Überlegenheit gegenüber einer weißen Person, außer durch Taqwa.“

Außerdem sagte der Prophet: „Es gibt drei Dinge, die Überbleibsel aus der vorislamischen Zeit sind: Prahlerei mit den eigenen Vorfahren, Beleidigung der Abstammung anderer und das Beschwören der Rufe der vorislamischen Ära.“

Allah schuf die Menschen in Schu’ub (das sind große Gruppen, die aus kleineren Untergruppen, den Qaba’il, bestehen), um die gegenseitige Anerkennung und Verbindungen untereinander zu erleichtern, gemäß der Weisheit, die Allah verfügt hat. Das bedeutet, dass man die Abstammungslinien und Vorfahren der anderen anerkennt, damit man ohne Zweifel weiß, dass alle aus einer einzigen Quelle abstammen. Wie der Prophet sagte: „O ihr Menschen, euer Herr ist Einer, und euer Vater ist Einer. Ihr alle seid von Adam, und Adam wurde aus Staub erschaffen.“

Er sagte: „In der Tat ist der Edelste von euch in den Augen Allahs der Rechtschaffenste von euch“ (Al-Hujurat, Sure, 49, 18) – was bedeutet, dass nicht derjenige mit der angesehensten Abstammung gemeint ist. Die Grundlage für die Vervollkommnung der Seelen und die Unterscheidung zwischen den Individuen ist Taqwa.

Wer die höchsten Ränge erreichen will, muss sie anstreben. Der Prophet sagte: „Wer unter den Menschen der Edelste sein will, der soll tun, was Allah ihm befohlen hat, und sich von dem fernhalten, wovon Allah ihm befohlen hat, sich fernzuhalten.“

Der Prophet sagte: „In der Tat schaut Allah nicht auf eure äußere Erscheinung oder euren Reichtum, sondern Er schaut auf eure Herzen und eure Taten. Ihr seid alle Nachkommen Adams; der Edelste von euch ist in den Augen Allahs der Rechtschaffenste von euch. Dennoch sagt ihr: ‘So-und-so ist der Sohn von so-und-so.’“

In diesem Zusammenhang rechtfertigt kein Kontext eines Volkes, einer Nation oder einer Ethnie deren Überlegenheit gegenüber einer anderen. Es heißt, dass Sayyiduna Ali zu sagen pflegte: „Worauf muss der Sohn Adams stolz sein? Sein Anfang ist ein verachtenswerter Tropfen Flüssigkeit, und sein Ende ist ein schmutziger Leichnam, und dazwischen trägt er Abfall.“

Das Einzige, was Sinn ergibt, ist: „In der Tat ist der Edelste von euch in den Augen Allahs der Rechtschaffenste von euch.“ (Al-Hujurat, Sure, 49, 18)

Ibn Ajiba kommentiert diesen Vers wie folgt: „Wisse, dass der Anteil jedes Dieners von Allah entsprechend seiner Taqwa ist, und seine Taqwa entsprechend seiner Hingabe an Allah, und seine Hingabe entsprechend seiner Freiheit von Ablenkungen, und seine Freiheit entsprechend seiner Selbstlosigkeit, und seine Selbstlosigkeit entsprechend seiner Liebe, und seine Liebe entsprechend seines Wissens über Allah (…).“

Umgekehrt schrieb er auch: „Der Fall eines Dieners in den Augen Allahs ist auf den Mangel an Taqwa zurückzuführen, und der Mangel an Taqwa ist auf die Schwäche seiner Hingabe oder Konzentration zurückzuführen, und die Schwäche der Hingabe entspricht der Komplexität seiner Sorgen und die Komplexität der Sorgen hängt von seinem Eifer und Verlangen nach der Welt ab, und das Verlangen nach der Welt hängt von der Schwäche seiner Liebe zu Allah ab, und die Schwäche der Liebe hängt von seiner Unwissenheit über Ihn ab. Und Allah weiß es am besten.“

Die Spaltungen, die wir für uns selbst schaffen, um einige fälschlicherweise über andere zu erheben, haben in den Augen Allahs keine Bedeutung. Wer von Allah, dem Allmächtigen, geehrt wird, hat die Mittel zum Glücklichsein erlangt und die Schlüssel zur Erlösung gesichert. Niemand wird von Allah mehr geehrt als derjenige, der Seine Grenzen in der Öffentlichkeit und im Verborgenen einhält.

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Allah ist der Allerbarmer

Vertrauen allah

Barmherzigkeit ist eine der am häufigsten erwähnten Eigenschaften Allahs. Wir sind angehalten, selbst barmherzig zu sein. (Nawawi Foundation). Die explizite Beziehung zwischen den Wörtern „Islam“ und „Salam“ (Frieden, Unversehrtheit) wurde […]

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Wie eine gute Meinung von Allah haben?

Sehnsucht Dua meinung schönheit ruhe

Die gute Meinung von Allah (Husn Adh-Dhann) ist Voraussetzung für eine gute Meinung von Seiner Schöpfung. „Sprich: ‘Oh, Meine Diener, die ihr gegen euch selbst maßlos gewesen seid, verliert nicht […]

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Wie können wir aufrichtig bereuen?

Enthaltsamkeit reue

Tauba – die aufrichtige Reue und Rückwendung zu Allah – ist ein wesentliches Element. Für sie gibt es Vorbedingungen. (iz). Allah, der Erhabene, sagt in Seinem Edlen Qur’an: „Wendet euch […]

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Wie sollen wir die Zakat wiederbeleben?

Zakat Islam

Wie jeder weiß, beruht unser Din auf fünf Säulen. Dazu gehört die oft übersehen Zakat. (iz). Der Gesandte Allahs, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagte: „Islam ist […]

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Was das Fasten mit der Seele macht

Fasten Ramadan debatte islamismus

Jedes Jahr wird im Monat Ramadan daran erinnert, wie wichtig das Fasten für die Muslime ist und welche entscheidende Bedeutung es hat. „Jede gute Tat des Menschen ist für sich […]

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Debatte: Vom Gendern und Pronomen

Erschöpfung Gendern Pronomen qur'an Lebenspraxis Tagesablauf konvertiten

(iz). Es war an der Hochschule, als ich zum ersten Mal jemanden Gott mit dem weiblichen Pronomen der dritten Person Singular bezeichnete. Vor Jahren veröffentlichte die „New York Times“ einen […]

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Das Gebet spielt eine zentrale Rolle im Leben der Muslime

(iz). Allah sagt in Seinem Majestä­tischen Buch: „Etabliert das Gebet am Ende des Tages und im ersten Teil der Nacht. Gute Handlungen löschen schlechte Handlungen aus. Dies ist eine Erinnerung […]

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Auch bei existenziellen Krisen: Muslime werden wie Pflanzen vom Wind des Schicksals bewegt. Von Sulaiman Wilms

(iz). Es geschieht gelegentlich in unserem Leben, dass wesentliche Bedeutungen gleichzeitig enthüllt werden. Uns werden ihre Wirklichkeiten viel eindrücklicher als sonst üblich vor Augen geführt.

Gerade spielt sich im Mittelmeer, dem derzeit größten Brennpunkt der internationalen Flüchtlingsströme, eine menschliche Tragödie ohnegleichen ab. In den letzten beiden Wochen sollen mindestens tausend Menschen bei dem Versuch gestorben sein, ihr „nacktes Leben“ nach Europa zu retten.

Inmitten dieser bedrückenden Meldungen sitze ich beim Freitagsgebet. Vor und hinter mir sind auch Muslime aus Afrika, Syrien und Asien, die sich, anders als jene Unglücklichen, einen Weg nach Deutschland bahnen konnten und sich nun hier zurecht finden müssen. Ob mit familiärem Anhang oder ohne sind sie trotz aller existenziellen Herausforderungen doch mehrheitlich von einer Positivität und einem beachtlichen Gottvertrauen gekennzeichnet, das viele Außenstehende, die das Thema der Bootsflüchtlinge nur durch Medien oder Facebook wahrnehmen können, überraschen würde. Und während wir gemeinsam Seite an Seite sitzen, spricht der Imam in seiner Khutba vom Umgang der Gläubigen mit existenziellen Prüfungen und Krisen. Damit führt er nicht nur in ein wichtiges Thema ein, sondern hilft auch, das Schicksal von Flüchtlingen besser zu verstehen.

Der Gelehrte erinnert uns mit Beispielen aus dem Qur’an und der prophetischen Sunna, dass die Prüfung, die Schwierigkeit, Teil unserer Existenz ist. So sagt Allah in der Sura Al-i-‘Imran: „Ihr werdet ganz gewiss in eurem Besitz und in eurer eigenen Person geprüft werden.“ Ähnliches erfahren wir aus der Sura Al-‘Ankabut: „Meinen die Menschen, dass sie in Ruhe gelassen werden, nur weil sie sagen ‘wir haben Iman’, ohne dass sie geprüft werden? Wir haben bereits diejenigen vor ihnen geprüft.“

Dass es sich hierbei nicht um das bloße Überleben handelt, macht der Imam durch prophetische Aussagen wie diese klar: „Wenn Allah einen Seiner Sklaven liebt, testet Er ihn, um die Stimme seiner Anflehung zu hören.“ Und von Luqman, dem Weisen, wurde dies überliefert: „Gold und Silber werden durch Feuer gereinigt, der Mumin durch Prüfungen.“

Aber wie sollen wir nun reagieren? „Wenn der Wind weht, biegen sich die Pflanzen und wenn er still steht, stehen sie aufrecht. Und so der Mumin: Er biegt sich, wenn ein Unglück ihn befällt“, heißt es in einer Überlieferung von Abu Huraira.

Ein Blick auf meine Nachbarn macht klar, dass das kein theoretisches Gerede ist, sondern dass sie diese Lehren in ihrer Person verkörpern.

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