Schon seit Langem warnen Experten vor einem heftigen Erdbeben in Istanbul. Heute erschütterte ein heftiger Erdstoß die Metropole.
Istanbul (dpa/iz). Die türkische Millionenmetropole Istanbul ist von mehreren Beben durchgerüttelt worden. Um 12.49 Uhr registrierte der Katastrophendienst Afad das bislang heftigste der Stärke 6,2 mit Epizentrum im vor der Stadt gelegenen Marmarameer. Zahlreiche weitere Erdstöße der Höhen 4 bis 5 folgten.
Einwohner der Stadt mit ihren 16 Mio. Bürgern verließen Häuser und Wohnungen und harrten während der Nachbeben im Freien aus. Berichten des staatlichen Senders TRT zufolge holten Menschen ihre Angehörigen aus Krankenhäusern. Teilweise waren Telefonnetz und Internet gestört.
Warnungen vor weiteren tektonischen Erschütterungen
Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass ein nächster heftiger Erdstoß folge, sagte der Geologe Okan Tüysüz dem Sender NTV. Experten gehen davon aus, dass ein Beben rund um die Stärke 7 in Istanbul seit Langem erwartet werde. Laut Städtebauminister Murat Kurum gelten 1,5 Mio. Wohnungen und Gewerbeeinheiten als erdbebengefährdet.
Das Beben war in Teilen des Nachbarlands Griechenland deutlich zu spüren. Vor allem im Nordosten am Grenzfluss Evros zur Türkei hin wurden die Menschen in Angst versetzt, berichteten griechische Medien. Meldungen über die Erdstöße gab es außerdem von etlichen Ägäisinseln, darunter Chios und Lesbos. Schäden habe es jedoch nicht gegeben.
Auch im nordwestlich angrenzenden Bulgarien wurde das Beben gespürt, am stärksten im südöstlichen Grenzgebiet und in der Region Burgas am Schwarzen Meer, wie das Geophysische Institut in Sofia mitteilte.
Erste Meldungen über Verletzte
Bisher werden in der Metropole nach den Beben 151 Verletze behandelt. Sie seien „aus Panik aus der Höhe gesprungen“, schrieb das Istanbuler Gouverneursamt auf X. Sie schwebten aber nicht in Lebensgefahr. Innenminister Ali Yerlikaya erklärte auf der Plattform X, es gebe bislang keine Kenntnisse von Toten. Über größere Sachschäden war zunächst nichts bekannt.
Der türkische Präsident Erdogan sprach den Betroffenen bei einer Veranstaltung in der Hauptstadt Ankara seine Genesungswünsche aus. Alle staatlichen Institutionen befänden sich derzeit in voller Alarmbereitschaft und verfolgten die Lage genau. Einsatzteams untersuchten die Lage vor Ort „mit größter Sorgfalt“. „Gott sei Dank gibt es momentan keine bedenkliche Lage“, sagte der Staatschef.
Auch zwei Jahre nach dem Erdbeben ist der Bedarf an Nothilfe in den betroffenen Regionen weiterhin hoch.
(IRD, CARE, iz). Zum zweiten Mal jähren sich am 6. Februar 2025 die verheerenden Erdbeben, die den Süden der Türkei und den Nordwesten Syriens erschütterten. Die Katastrophe forderte rund 60.000 Todesopfer, verletzte mehr als 100.000 Menschen und zerstörte die Infrastruktur beider Länder. Auch zwei Jahre nach dem Unglück ist der Bedarf an humanitärer Hilfe weiterhin enorm.
„In den am stärksten betroffenen Provinzen der Türkei – Hatay, Kahramanmaraş, Adıyaman, Malatya und Gaziantep – leben mehr als 200.000 Familien immer noch in Containern, Behelfsunterkünften und beschädigten Häusern, die nicht winterfest sind“, sagt Rishana Haniffa, Länderdirektorin von CARE Deutschland für die Türkei und Nordwestsyrien.
„Die Auswirkungen der Katastrophe haben die schon vor den Beben schwierige wirtschaftliche Situation der Menschen in der Region noch verschärft.“
Die Erdbeben der Stärke 7,8 und 7,5, die sich am 6. Februar 2023 im Süden der Türkei und Norden Syriens ereigneten, waren die schlimmsten, welche die Region seit über einem Jahrhundert heimgesucht haben.
Sie töteten mehr als 57.000 Menschen, verletzten über 120.000 Menschen und zerstörten oder beschädigten mehr als 137.000 Häuser sowie lebenswichtige Einrichtungen wie Schulen und Gesundheitszentren. Insgesamt mehr als 20 Mio. waren betroffen. Die Kosten für die Wiederherstellung und den Wiederaufbau werden auf bis zu 80 Mrd. USD geschätzt.
Nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei und Syrien waren Teams von Islamic Relief von Anfang an mit lebenserhaltender Nothilfe, u.a. Lebensmitteln, Wasser, Hygienekits, Decken, vor Ort. Zwei Jahre später stehen Bildung und Fortbildung von jungen Erwachsenen, die Unterstützung für Kinder sowie Jugendliche mit Behinderung, aber auch immer noch der Wiederaufbau von Häusern im Fokus.
Syrien und Türkei: Betroffene des Erdbebens brauchen weiterhin Hilfen
In Nordwestsyrien waren bereits vor den Erdbeben mehr als vier Mio. Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen – die meisten von ihnen Frauen und Kinder. Viele waren innerhalb Syriens vor der Gewalt des Bürgerkriegs geflohen. Die Nahrungsmittel- und Wasserknappheit hat sich für sie noch einmal drastisch verschärft.
Der politische Machtwechsel in Syrien im Dezember letzten Jahres hat Hoffnung auf eine bessere Zukunft geweckt, doch die Auswirkungen der Erdbeben bleiben weiterhin eine enorme Herausforderung. Es bedarf umfassender Maßnahmen, um den Betroffenen beim Wiederaufbau ihrer Lebensgrundlagen zu helfen.
Foto: Mahambah, Shutterstock
Islamic Relief: Maßnahmen zum Wiederaufbau
In den zwei Jahren seit den verheerenden Erdbeben in der Region hat Islamic Relief als humanitärer Akteur vielfältige Maßnahmen zum Wiederaufbau von Häusern, Dienstleistungen und der Schaffung von Lebensgrundlagen durchgeführt und hunderttausende Menschen erreicht. In Syrien standen die Reparatur der Wasserinfrastruktur und die Stärkung der stark beeinträchtigten Gesundheitseinrichtungen von Beginn an im Fokus.
„Islamic Relief leistet Hilfe in den Lagern und hilft beim Wiederaufbau von Häusern und Lebensgrundlagen, aber das reicht nicht aus. Es wird mehr internationale Unterstützung benötigt, um den Menschen beim Wiederaufbau zu helfen. Die Menschen in den Lagern schreiben unseren Mitarbeitern und bitten die Welt, sie nicht zu vergessen“, berichtet Rajab Haj Salem, Leiter des Islamic Relief-Büros in Idlib im Nordwesten Syriens, von der Lage vor Ort.
Die Überlebenden des Erdbebens gehören zu den mehr als eine Million Menschen, die in den zahlreichen Lagern im Nordwesten Syriens leben. Viele weitere Familien und ganze Gemeinden wurden durch die schreckliche Gewalt, die die Menschen in den letzten 14 Jahren Konflikt ertragen mussten, obdachlos.
Seit Beginn des Konflikts im Jahr 2011 waren mehr als 14 Millionen Menschen gezwungen, aus ihrer Heimat zu fliehen. Seit September 2024 sind schätzungsweise 320.000 Flüchtlinge nach Syrien zurückgekehrt, 46 Prozent davon sind Kinder. Seit November 2024 sind jedoch 728.00 Menschen vertrieben worden. Etwa die Hälfte aller Kinder im schulpflichtigen Alter, 2,5 Millionen, geht nicht zur Schule.
Foto: Aziz Kerimov, VOA, gemeinfrei
Idlib: Für ein Leben in Würde
Aus dem Büro in Idlib berichtet Salem weiter: „Es ist sehr traurig, die Situation der Erdbeben-Überlebenden in den Lagern hier zu sehen. Zwei Jahre später sind viele von ihnen immer noch von den Erdbeben traumatisiert. Sie erleben immer noch den Moment, der ihr ganzes Leben zerrissen hat. Viele sind doppelt betroffen, weil sie in Lagern festsitzen und auf Hilfe angewiesen sind. Die Menschen wollen einfach nur Unterstützung beim Wiederaufbau ihrer Häuser, damit sie die Lager verlassen und in Würde leben können.“
Viele Menschen leben ohne menschenwürdige Unterkünfte und haben keinen Zugang zu Arbeit oder einen angemessenen Lebensunterhalt. „In den Wintermonaten ist es jetzt sehr kalt, und die Zelte der Menschen werden überflutet oder von starken Winden umgeworfen“, ergänzt Salem besorgt.
Islamic Relief-Teams vor Ort unterstützen in den Lagern und beliefern täglich über 10.000 Familien mit Brot. Sie haben 643 Häuser für Familien gebaut und die vertriebenen Bewohner aus ihren Zelten geholt. Sie bieten Dienstleistungen wie Gesundheitszentren, Kliniken für Unterernährung und Bildung für Kinder an.
Auch nach einem Jahr geht die Erdbebenhilfe in der Türkei und Syrien weiter. Überlebende haben weiterhin mit den Folgen zu kämpfen. (iz). Knapp ein Jahr nach dem Erdbeben in Syrien […]
IZ+
Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)
Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ – Onlineabo, Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.
Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.
* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.
Kunsthandwerk: Für einen Wiederaufbau von Marrakesch müssen die Handwerker überleben und wieder arbeiten können. (The Conversation). Ein schweres Erdbeben am 8. September 2023 in der Nähe von Marrakesch forderte Tausende […]
IZ+
Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)
Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ – Onlineabo, Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.
Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.
* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.
In Nordafrika führten zwei „Naturkatastrophen“ zu unzähligen Opfern und Folgeschäden. (iz). In den vergangenen Wochen wurden Teile der beiden nordafrikanischen Länder Marokko und Libyen von einem Erdbeben beziehungsweise schweren Überschwemmungen […]
IZ+
Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)
Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ – Onlineabo, Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.
Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.
* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.
Erdbeben: Nach dem schweren Beben in Marokko wollten Organisationen aus Deutschland helfen. Das geht trotz Schwierigkeiten über Umwege.
BONN (KNA/CARE Deutschland/iz). Auch ohne offizielles Rettungsgesuch haben Hilfsorganisationen aus Deutschland Unterstützung für Erdbebenopfer in Marokko angekündigt. Erste Maßnahmen vor Ort sind angelaufen, wie der Geschäftsführer des Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe, Dominique Mann, auf Anfrage am 11. September mitteilte.
Hilfen für Erdbebenopfer sind angelaufen
Das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe kann seine Unterstützung laut Mann über Partner vor Ort wie Caritas Marokko und Roter Halbmond organisieren. Bei ihnen handelt es sich um marokkanische Organisationen. „Wenn eine Organisation keine Partner vor Ort hat und Mitarbeiter aus Deutschland schicken müsste, ist das schwierig und derzeit nicht möglich“, so Mann.
Wesentlich sei derzeit die Versorgung von Menschen mit überlebenswichtigen Dingen wie Trinkwasser, Medizin und Notunterkünften. An der Bergung von Verschütteten seien die Organisationen aber nicht beteiligt.
Foto: Islamic Relief Canada
Andere sind über Ableger vor Ort
Die Hilfsorganisation Care ist nach eigenen Angaben über ihre marokkanischen Ableger mit Nothilfeteams aktiv. „Die letzten Nächte in Marokko waren schrecklich. Hunderte Menschen schlafen auf der Straße oder liegen mit Decken in Parks, weil sie Angst haben, nach Hause zu gehen“ sagte die Generalsekretärin von Care Marokko, Hlima Razkaoui.
„Neben den enormen physischen Verwüstungen wiegt vor allem auch der emotionale Schaden, der von dem erlebten Grauen und der ausgestandenen Angst verursacht wurde, sehr schwer.“
Das Erdbeben mit einer Stärke von 6,8 hatte das Land am späten Freitagabend getroffen und schwere Schäden angerichtet. Nach derzeitigen Angaben starben mehr als 2.100 Menschen, Hunderte weitere werden vermisst. Das Epizentrum des Bebens lag etwa 72 Kilometer südwestlich von Marrakesch im dünn besiedelten Atlas-Gebirge. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass mehr als 300.000 Menschen in Marrakesch und umliegenden Gebieten betroffen seien.
Foto: CARE Deutschland
Überlebende brauchen Kälteschutz
Tausende Familien, die aufgrund des schweren Erdbebens in Marokko alles verloren haben, harren seit Tagen im Freien aus. Die internationale Hilfsorganisation CARE ist über diese menschenunwürdige Situation äußerst besorgt und fordert, dass schnellstmöglich Unterstützung für winterfeste sichere Unterkünfte zur Verfügung gestellt wird.
„Die erste Phase der Nothilfe konzentrierte sich auf die Rettung von Menschenleben und die Versorgung der Überlebenden mit Nahrungsmitteln. Jetzt treten wir in die zweite Phase ein und in dieser ist es unerlässlich, die Überlebenden mit sicheren Unterkünften zu versorgen“, erklärt Hlima Razkaoui, Länderdirektorin von CARE Marokko.
„Die Häuser der Überlebenden sind entweder zusammengebrochen oder haben gefährliche Risse. Familien mit kleinen Kindern schlafen im Freien und haben teilweise noch nicht einmal Decken, um sich zuzudecken. Die Nächte sind bereits kalt. Angesichts des einsetzenden Regens und des nahenden Winters benötigen diese Menschen jetzt Unterstützung.“
Die Auswirkungen des Bebens waren insbesondere auf Gebäude verheerend. In der Region Tamgounssi, 52 km von Marrakesch entfernt, sind viele der aus Lehm und Holz gebauten Häuser eingestürzt. „Selbst als unser Haus noch stand, hatten wir Mühe, uns im langen Winter warm zu halten“, sagt Fatiha el Bahi, eine 36-jährige Mutter von drei Kindern.
„Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie wir den Winter jetzt überstehen sollen. Der Wetterbericht sagt schwere Regenfälle voraus und ich weiß nicht, wie wir das überstehen sollen.“
Foto: Neuköllner Begegnungsstätte e.V. – Dar Assalam
Muslime sollen am Freitag für Libyen und Marokko spenden
Muslime in Deutschland sollen sich am Freitagsgebet beteiligen und dabei für die Menschen in Libyen und Marokko spenden. Dazu hat der Koordinationsrat der Muslime (KRM) am Donnerstagabend in Köln aufgerufen.
In vielen deutschen Moscheen würden Spenden gesammelt für die Opfer von Erdbeben und Überflutungen und deren Angehörige.
Erdbeben in Marokko: Während die Suche nach Opfern weitergeht, benötigen Überlebende humanitäre und seelische Hilfe.
Rabat/Bonn (dpa/CARE/iz). Nach dem schweren Erdbeben in Marokko mit mindestens 2000 Todesopfern geht die Suche nach Überlebenden weiter. Die Einsatzkräfte kommen in den Bergen nur mühsam voran. Das deutsche Technische Hilfswerk will helfen, hat aber noch kein grünes Licht.
Screenshot: alyaoum24, via Wikimedia Commons | Lizenz: CC BY 3.0
Erdbebenopfer brauchen Hilfe
Rettungs- und Bergungskräfte in den Unglücksgebieten von Marokko haben die Suche nach Überlebenden des schweren Erdbebens fortgesetzt. Die Helfer kommen in den teils abgelegenen Bergregionen nur mühsam voran. Zudem bestand weiter die Gefahr von Nachbeben, wodurch beschädigte Gebäude vollends einstürzen könnten.
Die marokkanische Nachrichtenseite Hespress berichtete, dass ein Einsatzteam aus dem Nachbarland Spanien mit Hunden inzwischen in Marokko eingetroffen sei, um die Such- und Rettungskräfte zu unterstützen. Derweil stehen in Deutschland und anderen Ländern Hilfskräfte einsatzbereit.
Bei der Suche nach Verschütteten in Folge eines Erdbebens sprechen Experten in etwa von einem Zeitfenster von 72 Stunden. Dies gilt als Richtwert, die ein Mensch längstens ohne Wasser auskommen kann.
Foto: allexxandarx, Adobe Stock
Epizentrum lag im Süden von Marrakesch
Das Epizentrum des Bebens der Stärke 6,8 lag gut 70 Kilometer südwestlich von Marrakesch im Atlasgebirge. Dort liegen Ortschaften entlang steiler und kurvenreicher Serpentinen.
Da Erdbeben in Nordafrika relativ selten auftreten, sind Gebäude nach Einschätzung von Experten nicht robust genug gebaut, um solchen starken Erschütterungen standzuhalten. In der Bevölkerung brach Panik aus.
Das Beben vom späten Freitagabend war das schlimmste seit Jahrzehnten in Marokko. König Mohammed VI. ordnete eine dreitägige Staatstrauer an. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO sind mehr als 300.000 Menschen in Marrakesch und umliegenden Gebieten von dem Unglück betroffen. Aus aller Welt trafen Beileidsbekundungen ein. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union boten in einem Brief an den König ihre Hilfe an und drückten ihre Anteilnahme aus.
Foto: Oujdecity.net
CARE Marokko: humanitäre und psychologische Hilfe nötig
Unzählige Gebäude wurden zerstört, weite Teile des Landes sind verwüstet und mit jeder Stunde schwindet die Hoffnung, noch Überlebende unter den Trümmern bergen zu können. Angesichts der verheerenden Auswirkungen passt CARE Marokko, das bereits seit 15 Jahren im Land aktiv ist, seine Arbeit an die aktuelle Lage an.
„Die letzten Nächte in Marokko waren schrecklich. Hunderte Menschen schlafen auf der Straße oder liegen mit Decken in Parks, weil sie Angst haben, nach Hause zu gehen. Die Menschen sind erschöpft. Neben den enormen physischen Verwüstungen wiegt vor allem auch der emotionale Schaden, der von dem erlebten Grauen und der ausgestandenen Angst verursacht wurde, sehr schwer“, berichtete Hlima Razkaoui, Generalsekretärin von CARE Marokko.
Es sei wichtig, die Menschen nicht nur mit humanitärer Hilfe wie Nahrung, Wasser, Unterkünften und Hygieneartikel zu unterstützen, sondern auch psychologisch. „Aus anderen Erdbebeneinsätzen wissen wir, dass es von entscheidender Bedeutung ist, die Grundbedürfnisse zu decken. Für die Erholung nach solchen Katastrophen ist jedoch auch die Verarbeitung essenziell und dies kann Monate, wenn nicht Jahre dauern“, sagt Razkaoui.
In Marokko kam es in der Nacht zum 9. September zu einem schweren Erdbeben. Deutsche Muslime rufen zu Spenden auf.
Rabat/Berlin (dpa/iz). Nach dem schweren Erdbeben seit Jahrzehnten in Marokko haben die Menschen in den Katastrophengebieten die zweite Nacht in Unsicherheit und Trauer um die Opfer verbracht.
In Marokko steigen die Opferzahlen weiter an
Die Zahl der Toten stieg nach Behördenangaben auf inzwischen 2012. Mindestens 2.059 weitere Menschen wurden verletzt, mehr als die Hälfte davon schwer, wie marokkanische Medien in der Nacht auf Sonntag unter Berufung auf das Innenministerium berichteten.
Das Beben vom späten Freitagabend war das schlimmste seit mehreren Jahrzehnten in dem nordafrikanischen Land. König Mohammed VI. ordnete eine dreitägige Staatstrauer an.
Trotz zahlreicher Hilfsangebote aus aller Welt hat die Regierung des Landes bislang offiziell keine Unterstützung angefordert. Dieser Schritt ist nötig, bevor ausländische Rettungskräfte eingesetzt werden können.
Foto: Maghreb Post 2023
Dennoch halten sich Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) und von weiteren Hilfsorganisationen in Deutschland und anderen Ländern für einen möglichen Flug in das Katastrophengebiet bereit. „Von unserer Seite ist alles in die Wege geleitet“, sagte eine Sprecherin des THW am Samstagabend der Deutschen Presse-Agentur.
Wie das marokkanische Portal Hespress meldete, ist ein erstes spanisches Team mit Suchhunden in Marokko eingetroffen.
Die Staats- und Regierungschefs der EU boten in einem Brief an den König ihre Hilfe an und drückten ihre Anteilnahme aus. „Als enge Freunde und Partner Marokkos sind wir bereit, Ihnen in jeder Weise zu helfen, die Sie für nützlich halten“, heißt es in dem Schreiben.
Weltgesundheitsorganisation geht von 300.000 Betroffenen aus
Das Epizentrum lag gut 70 Kilometer südwestlich von Marrakesch im Atlasgebirge. Dort liegen Ortschaften entlang steiler und kurvenreicher Serpentinen. Da Erdbeben in Nordafrika relativ selten auftreten, sind Gebäude nach Einschätzung von Experten nicht robust genug gebaut, um solchen starken Erschütterungen standzuhalten. Das Beben der Stärke 6,8 hatte am späten Freitagabend Panik ausgelöst.
Besonders betroffen sind die abgelegenen Dörfer im hohen Atlas, dem Epizentrum des Erdbebens, dort wurde bis jetzt eine hohe Zahl an Todesopfern verzeichnet. Die Bewohner versuchen mit allen möglichen Mitteln, ihre Nachbarn unter den Trümmern zu erreichen. Nach Angaben des Portals „Maghreb Post“ ereigneten sich die meisten Toten im ländlichen Bezirk Al Haouz.
Foto: Max Brown, Unsplash
In Gebieten vom Atlasgebirge bis zur Altstadt von Marrakesch wurden einige Gebäude zerstört und berühmte Kulturdenkmäler beschädigt. Das Beben sei in einem Umkreis von 400 Kilometern zu spüren gewesen, sagte Nasser Jabour, Leiter einer Abteilung des Nationalen Instituts für Geophysik, der marokkanischen Nachrichtenagentur MAP.
Blockierte Straßen hindern Krankenwagen daran, die Verwundeten zu erreichen. Während sich die Behörden bemühen, die Trümmer zu beseitigen, gestalten sich die Rettungs- und Hilfsmaßnahmen angesichts des bergigen Geländes als äußerst schwierig.
Deutschlands Muslime rufen zu Spenden auf
Direkt nach Bekanntwerden des Bebens und seiner Ausmaße riefen muslimische Organisationen und Helfer in Deutschland zur Nothilfe für das marokkanische Erdbebengebiet auf.
Am Samstag startete die Hilfsorganisation Islamic Relief Deutschland einen ersten Aufruf. „Spende jetzt und hilf den betroffenen Menschen in Marokko!“, hieß es auf ihrer Webseite: https://www.islamicrelief.de/erdbeben-marokko/
Die Tuisa hilft Stiftung veröffentlichte am Sonntagmorgen einen Spendenaufruf für die Menschen im Erdbebengebiet. Mehr dazu findet sich auf ihrer Webseite: https://tuisa.de/
Der Koordinationsrat der Muslime drückt den Marokkanerinnen und Marokkanern Beileid aus und ruft zur Erdbeben-Nothilfe auf:
„Wir sind tief betroffen angesichts der Folgen des Erdbebens in Marokko. Aktuellen Zahlen zufolge sind über 800 Menschen ums Leben gekommen. Es ist zu befürchten, dass diese Zahl noch weiter ansteigen könnte. Möge Allah die Verstorbenen in seiner Barmherzigkeit aufnehmen. Mögen die Verletzten schnell und vollständig genesen“, hieß es auf der Webseite des Verbands.
Alle seien aufgerufen, sich an der Hilfe „für das marokkanische Volk“ zu beteiligen. Partner-Hilfsorganisationen der KRM-Mitglieder hätten jetzt schon mit der Koordinierung der Hilfe begonnen.
Auf der Webseite der Crowdfundingplattform Commonsplace finden sich mehrere Spendenaufrufe für das Erdbebengebiet: https://www.commonsplace.de/
England: Mitglieder einer Vereinigung muslimischer Transportarbeiter helfen Syrern beim Hausbau
London (Muslim Aid). Eine Partnerorganisation der britischen Hilfsorganisation Muslim Aid, der Transportarbeiterverband Muslims in Rail, habt genug Geld gesammelt, um zwei Häuser in Syrien für die Opfer des Erdbebens zu bauen, das Anfang des Jahres stattfand.
England: Hilfe zum syrischen Hausbau
Durch ihre Teilnahme an einer jährlichen Regatta am 8. Juli sammelten sie mehr als 5.000 Pfund für das Syria Home Project von Muslim Aid. Es wurde ursprünglich als Antwort auf die Bedürfnisse von Syrern ins Leben gerufen, die durch den langjährigen Krieg im Nordwesten Syriens vertrieben wurden.
Mustafa Faruqi, Vorsitzender des Kuratoriums von Muslim Aid, begleitete das Team der Transportarbeit auf dem Boot.
Foto: Muslim Aid / Muslims in Rail
Unterkünfte sollen nachhaltig sein
Das Projekt selbst war ein Erfolg, denn die Hilfsorganisation legte großen Wert darauf, dass die Häuser nicht nur sicher sind und den Bedürfnissen der Begünstigten entsprechen, sondern auch umweltfreundlich sind. Sie werden mit Solarenergie betrieben und haben ein solides Fundament haben, sodass sie den Auswirkungen des Erdbebens unbeschadet standhalten konnten.
„Ich bin stolz auf das ‘Muslim in Rail’-Team, das eine bemerkenswerte Leistung vollbracht und über £5.000 für das ‘Muslim Aid Syrian Home Project’ gesammelt hat. Die Veranstaltung ist nicht nur wegen des beträchtlichen finanziellen Beitrags bemerkenswert, sondern auch wegen der tiefgreifenden Auswirkungen, die sie auf unser kollektives Gefühl der Erfüllung hatte“, sagte der Bootsführer Saad Janjua.
Foto: Muslim Aid / Muslims in Rail
„Veranstaltungen wie diese bieten uns eine einzigartige Gelegenheit, unsere Dankbarkeit auszudrücken und ein soziales Engagement zu zeigen, das ein Gefühl der Einheit und Verbundenheit unter allen Teilnehmern fördert. Es ist bemerkenswert, wie eine einzige Veranstaltung all diese Vorteile in sich vereinen und zu einer wirklich bedeutsamen Erfahrung für alle Beteiligten werden kann“, fügte er hinzu.
Drei Monate nach den Erdbeben in der Türkei und Syrien warten viele Menschen weiter auf Hilfe – trotz Unterstützung in Milliardenhöhe.
Bonn (KNA/iz). Ein Vater in organfarbener Warnschutzjacke hält die Hand seiner toten Tochter. Sie liegt auf einer weißen Matratze, der größte Teil ihres Körpers begraben unter Trümmern. Zu sehen sind nur ihre weißen Fingerspitzen, die noch immer die Hand des Vaters umklammern. Es ist ein Bild, das nach dem Erdbeben in der Türkei und in Syrien um die Welt ging. Von Beate Laurenti
Foto: FreelanceJournalist, Shutterstock
Drei Monate nach dem Erdbeben
Drei Monate liegt die Katastrophe nun zurück, bei der am 6. Februar mehr als 50.000 Menschen ums Leben kamen. Mehr als zwei Millionen Menschen wurden Medienberichten zufolge allein in der Türkei obdachlos. Viele von ihnen leben derzeit in Flüchtlingscamps, in denen es an Grundlegendem fehlt: an Lebensmitteln, Medikamenten, sauberem Wasser.
Nach der Katastrophe hat die Internationale Gemeinschaft schnell reagiert: Für den Wiederaufbau mobilisierte sie umgerechnet sieben Milliarden Euro. Die EU sagte eine Milliarde Euro für die Türkei sowie weitere 108 Millionen Euro für humanitäre Hilfe und den Wiederaufbau in Syrien zu. In kürzester Zeit verstärkten auch zahlreiche Hilfswerke ihren Einsatz vor Ort, riefen zu Spenden auf und sammelten Hilfsgüter.
Foto: Mohammed Bash | Shutterstock
Sorgenvoller Blick nach Syrien
90 Tage später blicken viele Helfer mit Sorge vor allem nach Syrien. Seit mehr als zwölf Jahren leidet das Land unter den Folgen des Krieges, wirtschaftlicher Instabilität und einer Ernährungskrise. Bestehende Probleme wurden durch die Katastrophe verstärkt:
„Bereits vor den Erdbeben fehlten an der Grenze zu Syrien Trinkwasser, Nahrung sowie sichere Unterkünfte. Bei vielen Menschen in der Region ist zudem die psychische Belastung enorm. Viele Familien haben alles verloren und kämpfen mit dem Verlust von Angehörigen und Freunden. In der Türkei und Syrien ist neben der Hilfe beim Wiederaufbau auch langfristige Unterstützung sehr wichtig“, sagt der Generalsekretär von Care Deutschland, Karl-Otto Zentel.
Die Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international machen auf die Lage jener Syrer aufmerksam, die nach dem Beben in die Türkei geflohen sind. Die türkischen Behörden hätten angekündigt, vorübergehende Aufenthaltsgenehmigungen auslaufen zu lassen. „Ein Ende der Regelung könnte Zehntausende Menschen zwingen, in die vom Erdbeben zerstörten Gebiete zurückzukehren.“
Die Auswirkungen der Katastrophe zeigen sich auch hierzulande: Mehr als 6.000 Menschen aus dem Erdbebengebiet hat Deutschland aufgenommen. Bis Mittel April sind laut Bundesregierung für türkische Staatsangehörige mehr als 700 Schengen-Visa, rund 4.500 Visa mit räumlich beschränkter Gültigkeit und 429 Visa zum Familiennachzug erteilt worden. Syrische Staatsangehörige aus dem Erdbebengebiet erhielten 46 Schengen-Visa und rund 440 Visa zum Familiennachzug.
Trotz der vereinfachten Einreise nach Deutschland gibt es bürokratische Hürden: Voraussetzung ist etwa ein gültiger Reisepass, viele Betroffene des Erdbebens haben jedoch Hab und Gut verloren, darunter auch wichtige Dokumente. Nicht nur deshalb werden die Forderungen nach langfristiger Unterstützung immer lauter.
9.500 Türkinnen und Türken hätten bei ihren Angehörigen in Deutschland „nicht nur Obdach, sondern auch Halt und Trost“ finden können, erklärte Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne); und: „Dass ihnen nun noch etwas mehr Zeit im Kreis ihrer Familie gegeben wird, während die Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten in der Türkei voranschreiten, ist ein ganz praktisches Zeichen der Solidarität.“
Foto: Amina Alađuz-Lomigora
Spendenbereitschaft ist zurückgegangen
„Am Anfang war die Spendenbereitschaft extrem“, erzählt ein Deutsch-Türke im Gespräch mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Er möchte lieber anonym bleiben. „Jeder hat einen angesprochen, alle wollten helfen.“ Davon sei inzwischen nichts mehr zu merken.
Seine Mutter und zwei Schwestern wohnen in der vom Erdbeben betroffenen Provinz Malatya. Unmittelbar nach der Katastrophe seien sie in der Nähe von Istanbul untergekommen. Mittlerweile befänden sie sich wieder in Malatya. Sein Eindruck: „Die Stadt ist leer, viele sind noch nicht zurückgekommen, traumatisiert sind alle.“
Auch er habe überlegt, seine Familie zu sich nach Nordrhein-Westfalen zu holen. „Meine Mutter hätte das aber nicht gewollt. Sie hätte nach kurzer Zeit gesagt: ‘Ich will wieder zurück, ich will sehen, was da ist, ich muss etwas tun’.“
Wir verwenden Cookies, um den Betrieb dieser Website zu gewährleisten. Weitere Informationen finden Sie in unserer Cookie-Richtlinie.
Diese Website verwendet Cookies. Notwendige Cookies sind für den Betrieb erforderlich: Sie halten Ihre Sitzung, den Warenkorb, die Zahlungsabwicklung, den Spam-Schutz und Ihre Cookie-Entscheidung fest. Sie werden ohne Einwilligung gesetzt und enthalten keine Angaben zu Ihrer Person.
Wir setzen von uns aus keine Analyse-, Werbe- oder Tracking-Cookies ein. Unsere Reichweitenmessung arbeitet ohne Cookies und erkennt einzelne Besucher nicht wieder.
Ihre Einwilligung brauchen wir an einer einzigen Stelle: Wenn Sie ein eingebettetes YouTube-Video starten, setzt Google Cookies zu Werbe- und Statistikzwecken. Ohne Ihren Klick auf ein Video werden diese Cookies nicht gesetzt.
Notwendige Cookies sind für das einwandfreie Funktionieren der Website absolut notwendig. Diese Kategorie umfasst nur Cookies, die grundlegende Funktionalitäten und Sicherheitsmerkmale der Website gewährleisten. Diese Cookies speichern keine persönlichen Informationen.
Cookie
Dauer
Beschreibung
__cf_bm
30 minutes
Wird von unserem Betreiber Cloudflare gesetzt, um automatisierte Zugriffe von echten Besuchern zu unterscheiden. Der Cookie enthält keine Angaben zu Ihrer Person und ist für den sicheren Betrieb der Website erforderlich.
__stripe_mid
1 year
This cookie is set by Stripe payment gateway. This cookie is used to enable payment on the website without storing any patment information on a server.
__stripe_sid
30 minutes
This cookie is set by Stripe payment gateway. This cookie is used to enable payment on the website without storing any patment information on a server.
acadp_rand_seed
1 day
Wird ausschließlich im Anzeigenmarkt gesetzt. Der Cookie enthält nur eine Zufallszahl, die die Reihenfolge einer Anzeigenliste über mehrere Blätterseiten hinweg stabil hält. Sie ist keiner Person und keinem Gerät zugeordnet und wird nicht weiterverarbeitet.
cookielawinfo-checkbox-advertisement
1 year
Set by the GDPR Cookie Consent plugin, this cookie is used to record the user consent for the cookies in the "Advertisement" category .
cookielawinfo-checkbox-analytics
1 year
Set by the GDPR Cookie Consent plugin, this cookie is used to record the user consent for the cookies in the "Analytics" category .
cookielawinfo-checkbox-functional
1 year
The cookie is set by GDPR cookie consent to record the user consent for the cookies in the category "Functional".
cookielawinfo-checkbox-necessary
1 year
Set by the GDPR Cookie Consent plugin, this cookie is used to record the user consent for the cookies in the "Necessary" category .
cookielawinfo-checkbox-non-necessary
1 year
Set by the GDPR Cookie Consent plugin, this cookie is used to record the user consent for the cookies in the "Non-necessary" category .
cookielawinfo-checkbox-others
1 year
Set by the GDPR Cookie Consent plugin, this cookie is used to store the user consent for cookies in the category "Others".
cookielawinfo-checkbox-performance
1 year
Set by the GDPR Cookie Consent plugin, this cookie is used to store the user consent for cookies in the category "Performance".
CookieLawInfoConsent
1 year
CookieYes sets this cookie to record the default button state of the corresponding category and the status of CCPA. It works only in coordination with the primary cookie.
m
2 years
Stripe sets this cookie for fraud prevention purposes. It identifies the device used to access the website, allowing the website to be formatted accordingly.
PHPSESSID
session
This cookie is native to PHP applications. The cookie is used to store and identify a users' unique session ID for the purpose of managing user session on the website. The cookie is a session cookies and is deleted when all the browser windows are closed.
woocommerce_cart_hash
session
Wird von WooCommerce gesetzt, sobald sich etwas im Warenkorb befindet. Der Cookie enthält eine Prüfsumme des Warenkorbinhalts, damit zwischengespeicherte Seiten den richtigen Warenkorbstand anzeigen. Er enthält keine Angaben zu Ihrer Person und ist für den Betrieb des Warenkorbs erforderlich.
woocommerce_items_in_cart
session
Wird von WooCommerce gesetzt, sobald sich etwas im Warenkorb befindet. Der Cookie enthält nur den Wert 1 und teilt der Website mit, dass der Warenkorb nicht leer ist. Er enthält keine Angaben zu Ihrer Person und ist für den Betrieb des Warenkorbs erforderlich.
wp_woocommerce_session_*
2 Tage
Wird von WooCommerce gesetzt und verbindet Ihren Browser mit der zugehörigen Warenkorb- und Bestellsitzung auf dem Server. Der Cookie enthält eine Kennung und eine Prüfsumme, keine Bestell- oder Zahlungsdaten. Er ist für Warenkorb und Kasse erforderlich. Laufzeit 2 Tage, bei angemeldeten Kunden 7 Tage.
Analytische Cookies werden verwendet, um zu verstehen, wie Besucher mit der Website interagieren. Diese Cookies helfen bei der Bereitstellung von Informationen über die Anzahl der Besucher, die Absprungrate, die Verkehrsquelle usw.
Cookie
Dauer
Beschreibung
CONSENT
2 years
YouTube sets this cookie via embedded youtube-videos and registers anonymous statistical data.
Werbe-Cookies werden verwendet, um Besuchern relevante Werbung und Marketing-Kampagnen anzubieten. Diese Cookies verfolgen Besucher auf verschiedenen Websites und sammeln Informationen, um maßgeschneiderte Werbung zu liefern.
Cookie
Dauer
Beschreibung
NID
6 months
NID cookie, set by Google, is used for advertising purposes; to limit the number of times the user sees an ad, to mute unwanted ads, and to measure the effectiveness of ads.
yt-remote-connected-devices
never
YouTube sets this cookie to store the video preferences of the user using embedded YouTube video.
yt-remote-device-id
never
YouTube sets this cookie to store the video preferences of the user using embedded YouTube video.