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Winterhilfe von Islamic Relief: Wärme schenken, Leben retten und Sicherheit teilen

winter islamic relief

Pünktlich zum Wintereinbruch startet Islamic Relief Deutschland ihre jährliche Winterhilfe-Kampagne in 17 Ländern.

Köln (IRD). Unter dem Motto „Im Winter an ihrer Seite“ können Spenderinnen und Spender weltweit Wärme und Sicherheit mit Menschen in Not teilen. Angesichts anhaltender Kriege, Konflikte und Klimakatastrophen geht die humanitäre Winterhilfe weit über eine Solidaritätsbekundung hinaus – sie rettet gefährdete Leben in einer der härtesten Jahreszeiten.

Ob jung oder alt, wärmende Hilfe schützt Menschen in den unterschiedlichsten Regionen der Welt, vom Kosovo bis Afghanistan.

Ein harter Winter für Millionen Menschen in Europa und weltweit

Für Millionen von Menschen, die bereits unter Vertreibung, Krankheit und Armut leiden, bedeutet der Winter mehr als nur Kälte – er ist ein unaufhaltsamer Kampf ums Überleben.

In Regionen wie Afghanistan, Bosnien, Bangladesh, Gaza, dem Kosovo, Libanon und Syrien sinken die Temperaturen dramatisch, und viele Familien sind in notdürftigen Unterkünften oder heruntergekommenen Häusern auf Hilfe angewiesen.

„Die Kälte beeinträchtigt unsere Gesundheit, unsere Stimmung und unser tägliches Leben. Jeder Tag fühlt sich wie ein Kampf an, den es zu überstehen gilt“, erzählt Rabishe, eine alleinerziehende Mutter aus Podujeve im Norden des Kosovos.

„Manchmal bleiben wir alle in einem Raum, um Wärme zu sparen, und kuscheln uns unter Decken zusammen. Es ist schwer, hoffnungsvoll zu bleiben, wenn man ständig über den nächsten Tag nachdenkt.“

Kleinkind im Libanon, Winter 2025. (Foto: Islamic Relief)

Winter der Not: Winterhilfe spendet „Trost und Hoffnung in schwierigen Zeiten“

Auch außerhalb Europas verschärfen der Klimawandel und anhaltende Konflikte die extremen Wetterbedingungen. Immer mehr Menschen sind gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, um zu überleben. In den von Islamic Relief unterstützten Regionen müssen Familien im Winter oft zwischen Hunger und eisigen Nächten entscheiden.

„Diese Hilfe bietet nicht nur physische Sicherheit, sondern auch Trost und Hoffnung in schwierigen Zeiten“, sagt Familienvater Wisam aus Gaza, der mit seiner Frau Nariman in einer improvisierten Notunterkunft lebt.

Auch die Solidarität der Gemeinschaft hilft ihm, diese harten Monate zu überstehen. „Die Verteilung dieser Güter hat auch das Gefühl der Solidarität innerhalb der Gemeinschaft gestärkt, da alle in Zeiten der Not zusammenkommen, um sich gegenseitig zu helfen.“

Lebenswichtige Hilfe für 290.000 Menschen in 17 Ländern

Islamic Relief Deutschland unterstützt durch die Winterhilfe besonders gefährdete Menschen – wie Kinder, alleinerziehende Mütter, Waisenfamilien und ältere Menschen – mit dringend benötigten Gütern, darunter Lebensmittel, Decken, Heizmaterial und Gutscheine, um die kalte Jahreszeit zu überstehen.

In diesem Jahr werden 290.000 Menschen in 17 Ländern mit Winterhilfe-Kits erreicht, darunter Afghanistan, Bangladesh, Bosnien, Gaza, Syrien, Libanon, Kosovo, Jemen, Pakistan und viele weitere. Tausende von Familien in Not werden in den kommenden Monaten unterstützt, insbesondere in Regionen, in denen Menschen in beschädigten Zelten oder unter extremen Bedingungen leben.

Mohammed Nabi in Afghanistan. (Foto: Islamic Relief)

Im vergangenen Jahr versorgte das globale Islamic Relief Hilsnetzwerk mehr als 160.000 Menschen mit lebensnotwendigen Winterhilfepaketen. In den unterstützten Regionen müssen Familien oft zwischen Hunger und eisigen Nächten entscheiden.

Für Millionen von Menschen, die bereits unter Vertreibung, Krankheit und Armut leiden, ist der Winter nicht nur eine beängstigende Aussicht – er ist eine echte Überlebensfrage.

Dank der Hilfe von Spenderinnen und Spendern wird Islamic Relief auch in diesem Jahr wieder Tausenden von Familien das Überleben in dieser schwierigen Jahreszeit erleichtern.

Über Islamic Relief Deutschland

Islamic Relief Deutschland ist Teil eines globalen Hilfsnetzwerks von humanitären Organisationen, das jährlich Millionen von Menschen in Krisenregionen unterstützt. Die Winterhilfe ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit von Islamic Relief, die auf die Bedürfnisse der am stärksten gefährdeten Menschen weltweit eingeht.

Spenden und Informationen zur Winterhilfekampagne: https://www.islamicrelief.de/winterhilfe/

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Winterhilfe von Islamic Relief von Albanien bis Afghanistan

Winterhilfe

Winterhilfe: Zum globalen Wintereinbruch startet die Kölner Hilfsorganisation Islamic Relief Deutschland ihren jährlichen Aufruf.

Köln (IRD). Ob bedingt durch Klimakatastrophen oder Kriege, die Kälte im Winter verschlimmert die Lage für schutzbedürftige und arme Menschen weltweit. Hilfe in Form von wärmender Kleidung, Decken und Heizgeräten soll auch in diesem Jahr hunderttausende Menschen in Not erreichen.

Winterhilfe von Albanien bis Afghanistan

In 17 Ländern – darunter Afghanistan, Bangladesch, Nepal, Syrien, Pakistan und Jemen – findet die diesjährige Winterhilfe statt.

Eine warme Jacke, eine Decke oder Heizmaterial bieten lebenswichtige Wärme, die jeden Tag Leben erleichtert und schützt. Mit der Winterhilfe möchte Islamic Relief vor allem den alltäglichen Kampf mit Kälte und Nässe für Hunderttausende von Menschen erleichtern.

Auch die 47-jährige Sabita aus Bangladesch, die mit ihren vier Kindern in einer kleinen improvisierten Blechhütte im Dorf Rajanagar im Nordosten des Landes lebt und als Tagelöhnerin arbeitet, kämpft im Winter ums Überleben. Die alleinerziehende Mutter berichtet von dem harten Alltag:

„Der Winter ist sehr hart. Tagsüber ist das Sonnenlicht zwar sichtbar, aber nach dem Abend ist das Wetter ziemlich kühl, da die Temperatur zu fallen beginnt. Nach dem Tod meines Mannes bin ich alleinerziehend. Als Mutter bricht es mir das Herz, wenn ich meine Kinder ohne warme Kleidung sehe. Ich verdiene nicht genug, um sie mit Essen zu versorgen oder weitere Grundbedürfnisse zu erfüllen.“

Für die Mutter von vier Kindern ist es als Alleinverdienerin eine ständige Sorge, ihre Kinder warm zu halten. Im Winter kauft sie sonst alte bereits gebrauchte Kleidung, aber auch diese sei zu teuer geworden.

Foto: Islamic Relief Deutschland

Die Kälte erschwert das Überleben

„Menschen wie wir mit geringem Einkommen sind die Leidtragenden des Winters. Wir können wegen des schlechten Wetters nicht zur Arbeit gehen. Wir können es uns auch nicht leisten, warme Kleidung zu kaufen“, sagt sie und erzählt, wie die Kälte ihr Leben einschränkt.

„Im Winter verbringen wir die ganze Nacht in unbeschreiblicher Härte. Manchmal ist es wegen des Nebels und der beißenden Kälte schwierig für mich, rauszugehen und meine reguläre Arbeit zu verrichten. Ich bin jedoch gezwungen, meine Arbeit zu tun, da nur ich in meiner Familie Geld verdienen kann. Die Winternächte sind sehr lang und unsere Winterkleidung ist zu leicht, um die klirrende Kälte zu vermeiden. Wir konnten nachts nicht bequem schlafen. Da wir es uns nicht leisten können, Decken und dicke Kleidung zu kaufen, versuchen wir, den Winter mit der vorhandenen Kleidung zu verbringen. Wegen der großen Kälte können die Kinder nicht richtig lernen.“

Islamic Relief verteilt Decken und wärmende Kleidung wie Schals und Pullover an besonders schutzbedürftige Menschen in der Ortschaft, damit die Menschen der Kälte standhalten können. Decken und warme Kleidung machen einen großen Unterschied, wie Sabita es darstellt.

Millionen ohne Obdach und Wärme

Millionen Menschen wie Sabita leben in Afghanistan, Albanien, Bangladesch, Gaza, Pakistan, Syrien und Jemen sowie in vielen weiteren Regionen der Welt ohne ein sicheres Heim und warme Kleidung – ob in ungeheizten Häusern, informellen Siedlungen, Lagern für Geflüchtete oder im Freien.

„Ob in Afghanistan, in Bosnien, Bangladesch, Syrien oder im Jemen, Wärme kann Menschenleben retten, Krankheiten verringern und eben auch Hoffnung geben. Und Hoffnung kann Zuversicht schaffen, die so viele Menschen jetzt dringend brauchen“, sagt Tarek Abdelalem, Geschäftsführer von Islamic Relief Deutschland.

Foto: Ajdin Kamber, Shutterstock

Winterhilfe schützt Leben

Die in die Höhe geschossenen Lebensmittel- und Kraftstoffpreise haben immer mehr Menschen in die Armut getrieben. Nach Angaben der Weltbank leben bis zu 700 Millionen Menschen auf der ganzen Welt heute in extremer Armut – sie müssen mit weniger als 2,15 Dollar pro Tag auskommen, der extremen Armutsgrenze.

Die sinkenden Temperaturen im Winter verschärfen die Situation und machen den Kampf ums Überleben noch schwieriger. Für die betroffenen Menschen bedeuten die sinkenden Temperaturen und das raue Wetter einen immer härteren Kampf um Nahrung, Wärme und Sicherheit – einen Kampf ums Überleben. Deswegen ist die gezielte Winterhilfe von Hilfsorganisationen wie Islamic Relief wirksam und wichtig.

„Die humanitäre Lage in vielen Regionen der Welt ist besorgniserregend. Und die Kälte im Winter stellt die Menschen vor große Herausforderungen. Durch die hohen Energie- und Lebensmittelpreise werden immer mehr Familien in die Armut gedrängt. Hinzu kommen schreckliche Klimakatastrophen und Konflikte. Wir stehen daher in der Pflicht, ihnen in dieser sehr rauen Zeit beizustehen. Wärme schützt Menschen und lässt sie den Winter überstehen. Mit unserer Winterhilfe lassen wir sie nicht allein.“

Im letzten Jahr konnte das weltweite Islamic Relief-Netzwerk mit ihrer Winterhilfe Unterstützung für hunderttausende Menschen in 17 Ländern leisten. Die Winterhilfe von Islamic Relief enthält lebenswichtige Artikel wie warme Kleidung, Decken, Feuerholz, Heizgeräte und Lebensmittel. In diesem Winter sind die Menschen wieder auf die wärmende Hilfe angewiesen.

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Islamic Relief: Angst nach Nachbeben

Islamic Relief Erdbeben Türkei

Noch mehr Menschen werden obdachlos und frieren in eisigen Temperaturen. Islamic Relief warnt vor den Folgen.

Köln (Islamic Relief). Islamic Relief-Teams vor Ort in der Südtürkei und im Nordwesten Syriens berichteten von weit verbreiteter Panik und Gebäudeschäden, nachdem am gestrigen Abend (Montag, 20. Februar) zwei weitere starke Erdbeben der Stärke 6,4 und 5,8 die Region erschüttert haben – nur zwei Wochen nach den tödlichen Erdbeben, bei denen bisher mindestens 47.000 Menschen ums Leben kamen. Als Hilfsorganisation konnte Islamic Relief bisher 54.533 Haushalte und 659.966 Personen mit medizinischer Hilfe, Decken, Nahrungsmitteln, Hygiene-Kits und Zelten versorgen.

Islamic Relief berichtet vom Erdbebengebiet

Ahmed Mahmoud, Leiter der Mission von Islamic Relief in der Türkei und Syrien, berichtete gestern Abend von der Angst der Menschen und eisigen Temperaturen in der Nacht: „Unsere Teams vor Ort spürten das jüngste Erdbeben, als sie heute Abend arbeiteten. Heute Abend herrscht weit verbreitete Panik und die Straßen sind voller Menschen, da Kinder und Familien ihre Häuser verlassen, weil sie sich nicht sicher fühlen. Berichten zufolge wurden Menschen verletzt, als sie von bebenden Gebäuden sprangen, um sich in Sicherheit zu bringen. Viele Menschen werden nun die Nacht in der eisigen Kälte bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt im Freien verbringen müssen.“

Kapazitäten in Syrien überfüllt

Zur Lage in Syrien spricht Mahmoud von überfüllten Lagern und Aufnahmezentren: „In Syrien sind die Aufnahmezentren für obdachlose Familien bereits durch die letzten Erdbeben massiv überfüllt. Es gibt zwei, drei oder sogar vier Familien, die sich einzelne Zelte teilen und nichts haben, was sie warmhält. Ich habe ein Zelt gesehen, in dem 32 Menschen untergebracht waren, darunter 17 Kinder, da es nicht genug Zelte für alle gibt. Wir brauchen so schnell wie möglich mehr Soforthilfe vor Ort.“

„Es gibt Berichte über weitere eingestürzte und beschädigte Gebäude in der Nacht. Wir erhalten Berichte über die jüngsten Schäden und unterstützen Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen in Syrien mit medizinischen Hilfsgütern. Die Menschen hier haben unvorstellbares Grauen und Leid erlebt, und seit gestern Abend sind sie erneut mit schierem Terror konfrontiert.“

Islamic Relief hat seit den ersten Erdbeben am 6. Februar bisher mehr als 659.966 Menschen in der Türkei und in Syrien mit Notunterkünften, medizinischen Hilfsgütern, Nahrungsmitteln und Wasser unterstützt.

Schutt räumen, damit Hilfen ankommen

In den letzten Tagen haben Teams der Hilfsorganisation in Nordsyrien Schutt von den Straßen geräumt, damit mehr Hilfe ankommen kann, Krankenhäuser mit lebenswichtigen Medikamenten und Betten versorgt, mobile Kliniken zur gezielten Versorgung von Frauen und Mädchen unterstützt und grundlegende psychosoziale Hilfe für Kinder geleistet, die extrem traumatische Ereignisse durchlebt haben.

In der Türkei verteilt Islamic Relief Lebensmittelpakete und Hygieneartikel und stellt Gutscheine zur Verfügung, mit denen die Menschen in örtlichen Geschäften und Supermärkten das kaufen können, was sie am dringendsten benötigen.

Seit Beginn des Nothilfeaufrufs in Höhe von 24 Millionen US-Dollar am 6. Februar hat Islamic Relief bisher mehr als 10,8 Millionen US-Dollar durch großzügige Spenden von Gemeinden und Unterstützenden weltweit gesammelt.

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