Bosniaken und Rohingya: Hintergründe zum Thema Völkermord
Die Geschichte zeigt ein anhaltendes Muster, das im Laufe der Zeit immer wieder gewoben wurde: Völkermörderische Verbrechen an Minderheiten wie Muslime. Der fortgesetzte Genozid gegen die Minorität der Rohingya ist ein hervorragendes Beispiel. Andere Fälle spiegeln die Vergangenheit wie das bosnische in Srebrenica (1995). In diesem Artikel soll analysiert werden, was solche Taten ausmachen, was […]
09.01.2023 .Redaktion 4 Min. Lesezeit
Foto: <a href=https://www.flickr.com/photos/advocacy_project/>The Advocacy Project</a>, via flickr | Lizenz: <a href=https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/>CC BY-ND 2.0</a>
Die Geschichte zeigt ein anhaltendes Muster, das im Laufe der Zeit immer wieder gewoben wurde: Völkermörderische Verbrechen an Minderheiten wie Muslime. Der fortgesetzte Genozid gegen die Minorität der Rohingya ist ein hervorragendes Beispiel. Andere Fälle spiegeln die Vergangenheit wie das bosnische in Srebrenica (1995). In diesem Artikel soll analysiert werden, was solche Taten ausmachen, was im Diskurs drüber islamfeindlich ist und wie die internationale Gemeinschaft reagiert. Von Karima Nishatin
(Ayaan Institute). Wenn man Fälle wie diesen untersuchen will, ist es unverzichtbar, eine generelle Definition durch das Zergliedern der verschiedenen Deutungen zu finden.
So können wir verstehen, dass die schwerwiegenden Verbrechen an den muslimischen Rohingya völkermörderische Akte sind. Lemkin definierte ihn als die „Zerstörung eines Volkes oder einer ethnischen Gruppe“. Er warnte davor, darunter nur die sofortige Auslöschung eines Volkes oder einer Menschengruppe zu betrachten. Es handle sich dabei mehr um „einen abgestimmten Handlungsplan“ mit dem Ziel, die „Grundlagen des Lebens einer nationalen Gruppe zu vernichten“.
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