Gespalten und wenig Einfluss: Hintergründe über Kenias Muslime
Anlässlich der jüngsten Präsidentschaftswahlen nutzen wir die Gelegenheit für einen Überblick über die Lage der Muslime Kenias. Obwohl sie in der Vergangenheit eine Rolle in der Zurückdrängung repressiver Gesetze spielten und sie 11 Prozent der Kenianer ausmachen, konnten sie bisher nicht die Früchte ihres Einsatzes ernten. Von Hassan Juma Ndzovu (The Conversation). Das liegt vorrangig […]
02.09.2022 .Redaktion 4 Min. Lesezeit
Foto: CPL Bryant V. Cox | MARCENT, MCAT
Anlässlich der jüngsten Präsidentschaftswahlen nutzen wir die Gelegenheit für einen Überblick über die Lage der Muslime Kenias. Obwohl sie in der Vergangenheit eine Rolle in der Zurückdrängung repressiver Gesetze spielten und sie 11 Prozent der Kenianer ausmachen, konnten sie bisher nicht die Früchte ihres Einsatzes ernten. Von Hassan Juma Ndzovu
(The Conversation). Das liegt vorrangig daran, dass sie politisch gespalten sind. Ihre Trennungen – die sowohl an internen als auch externen Faktoren liegen – bedeuteten, dass sie kein ausreichend einflussreicher Machtblock sind. Damit sind sie bisher auch nicht interessant für die das Land regierenden Eliten, ihre Unterstützung zu suchen. Derzeit liegen sowohl politische als auch ökonomische Macht bei den großen ethnischen Gruppen.
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