Innere Unsicherheit. Zur Lage von Pakistans Frauen im öffentlichen Raum

Der Vorfall, bei dem eine junge Frau in einem Park in der östlichen Stadt Lahore in der Provinz Punjab von einer Gruppe von 300 bis 400 Männern angegriffen, begrapscht und herumgeschleudert wurde, hat zwar landesweit Empörung ausgelöst, spricht aber Bände darüber, wie unsicher öffentliche Räume für pakistanische Frauen sind. Von Zofeen Ibrahim (IPS). „Wenn ich […]

12.11.2021 .Redaktion 3 Min. Lesezeit

Foto: <a href=https://www.flickr.com/photos/unwomen/>UN Women</a>, via flickr | Lizenz: <a href=https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/>CC BY-NC-ND 2.0</a>

Der Vorfall, bei dem eine junge Frau in einem Park in der östlichen Stadt Lahore in der Provinz Punjab von einer Gruppe von 300 bis 400 Männern angegriffen, begrapscht und herumgeschleudert wurde, hat zwar landesweit Empörung ausgelöst, spricht aber Bände darüber, wie unsicher öffentliche Räume für pakistanische Frauen sind. Von Zofeen Ibrahim

(IPS). „Wenn ich in meiner eigenen Stadt nicht sicher bin, kann ich es nirgendwo auf der Welt sein“, schrieb die Überlebende, die auch Influencerin auf TikTok ist. In einem Interview sprach sie über den Vorfall, der sich am 74. Unabhängigkeitstag des Landes ereignete. Er wurde auf Video festgehalten, und verbreitete sich rasend schnell über die sozialen Netzwerke.

Diese Empfindung wurde von der Schauspielerin Ushna Shah auf Twitter aufgegriffen. „Was muss noch passieren, bis jede einzelne Person anerkennt, dass Frauen nicht sicher sind in Pakistan. Frauen sind nicht sicher.“ Im Jahr 2018 stufte die in London ansässige Thomson Reuters Foundation Pakistan als das sechstgefährlichste Land und als fünftgefährlichstes Land der Welt für Frauen in Bezug auf nicht-sexuelle, einschließlich häuslicher Gewalt, ein.

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