Kampf gegen Rassismus bleibt aktuell

Regelmäßige Diskriminierungserfahrungen bei Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religionen: Das stellt auch in diesem Jahr ein Rassismusmonitor fest.

09.04.2025 Ali Kocaman 4 Min. Lesezeit
Rassismus diskrimninierung

Foto: Zerbor, Adobe Stock

(iz/KNA). Muslimische Frauen und schwarze Menschen berichten einer Studie zufolge häufig über Diskriminierung im Alltag. Etwa 60 Prozent erleben besonders subtile Diskriminierung. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung in seinem am 20. März vorgestellten Bericht.

Durch die Bevölkerung hinweg glaubt demnach etwa jeder fünfte Befragte, dass ethnische und religiöse Minderheiten in den vergangenen Jahren wirtschaftlich mehr profitiert haben, als ihnen zustünde und dass ethnische und religiöse Minderheiten zu viele Forderungen nach Gleichberechtigung stellen.

Für den Monitor werden den Angaben zufolge in einer repräsentativen Onlinebefragung regelmäßig rund 13.000 Personen befragt. Fragen sind demnach: „Wie haben sich rassistische Einstellungen in der deutschen Gesellschaft entwickelt?“, „Welche Erfahrung machen rassistisch markierte Menschen in ihrem Alltag?“ und „Welche Auswirkungen haben Diskriminierungserfahrungen?“.

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