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Es wird wärmer: UN-Emissionsbericht zur Beschleunigung des Klimawandels

UN-Emissionsbericht

UN-Emissionsbericht: Trotz diverser Versprechungen steuert die Welt auf eine größere Erwärmung zu. (IZ/KNA). Ungeachtet der Zusagen von Politik und Wirtschaft steuert die Welt weiter auf eine Erwärmung um fast 3 […]

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Libyen: Die Lage bleibt katastrophal

libyen

Libyen: Auch Tage nach den Überschwemmungen ist die Lage katastrophal. Ganze Landstriche sind von der Außenwelt abgeschnitten.

Bengasi (dpa/KNA/iz). In Libyen schwindet nach den verheerenden Überschwemmungen die Hoffnung auf Überlebende. Während Rettungsmannschaften weiter in den Trümmern eingestürzter Gebäude suchen, müssen Opfer in Leichensäcken in Massengräbern beerdigt werden.

Libyen: Opferzahlen noch unklar

Nach Angaben der Verwaltung im Osten des Landes sind mehr als 5.000 Menschen ums Leben gekommen. Die genaue Zahl ist von unabhängiger Seite schwer zu ermitteln. Es wird befürchtet, dass noch viel mehr Tote geborgen werden. Unterdessen werden in dem nordafrikanischen Bürgerkriegsland verzweifelte Rufe nach weiterer humanitärer Hilfe für die Überlebenden laut.

Foto: NASA, via Wikimedia Commons | Lizenz: Public Domain

Das Technische Hilfswerk (THW) hat inzwischen Hilfslieferungen auf den Weg gebracht. Nach Angaben der Organisation handelt es sich um 100 Zelte mit Beleuchtung, 1.000 Feldbetten, 1.000 Decken, 1.000 Isomatten und 80 Stromgeneratoren.

Nach Angaben eines Sprechers machten sich am Mittwochabend acht Lastwagen auf den Weg nach Wunstorf bei Hannover. Von dem dortigen Bundeswehrstandort sollte die Fracht am Donnerstag nach Libyen gebracht werden.

Besonders betroffen ist die Hafenstadt Darna

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen kündigte für Donnerstag die Ankunft eines Notfallteams in der schwer betroffenen Stadt Darna an. Es bestehe aus Logistikern und medizinischem Personal, teilte die Organisation auf der Plattform X (ehemals Twitter) mit. Das Team bringe auch Notfallausrüstung zur Behandlung von Verletzten und Leichensäcke für die libysche Hilfsorganisation Roter Halbmond.

Die Sorge gelte auch den Hunderttausenden Flüchtlingen und anderen Migranten aus mehr als 40 Ländern, für die Libyen das Sprungbrett nach Europa sei, berichtete die englischsprachige Zeitung „Arab News“ (Saudi-Arabien). Auch unter diesen Menschen werde es Opfer geben, die von den Fluten mitgerissen wurden, hieß es.

Foto: Syed Wali Peeran, via Wikimedia Commons | Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die EU hat inzwischen ihr Katastrophenschutzverfahren aktiviert und koordiniert Hilfsangebote aus verschiedenen EU-Ländern. Auch die Vereinten Nationen sind mit einem Team vor Ort. Libyen hatte um internationale Hilfe gebeten.

Allein in Darna sind nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mehr als 30.000 Menschen obdachlos. Rund 10.000 Menschen gelten als vermisst, der Bürgermeister sprach davon, dass die Zahl auf über 20.000 steigen könnte. Videos in den sozialen Medien zeigen Fahrzeugkolonnen, die Tote abtransportieren, auf anderen Bildern treiben Leichen im Meer. Ganze Straßenzüge versanken im Schlamm.

Einschätzung von CARE Libyen

Anlässlich der Überschwemmungen und Zerstörungen in dem nordafrikanischen Land sagte die Programmleiterin von CARE Libyen, Reema Lazar:

„Der Sturm Daniel und die darauf folgenden schweren Überschwemmungen haben Libyen verwüstet. Das ganze Land ist geschockt. Bei einem Wasserstand von bis zu zehn Metern ist die gesamte Region um die Stadt Darna im Osten völlig zerstört, Kommunikations- und Stromnetze sind lahm gelegt.“

Mehr als 10.000 Menschen würden vermisst, mehr als 5.100 seien ums Leben gekommen, darunter auch Familienangehörige von CARE-Mitarbeitern. Die Zahl der Todesopfer steige stündlich. CARE Libyen beobachte derzeit die Situation und sei bereit, Hilfe zu leisten.

„Aus der Erfahrung von CARE bei der Unterstützung von schweren Flutkatastrophen wie dieser wissen wir, dass lebensrettende Nothilfe in den ersten Tagen dringend notwendig ist. Verletzte, schwangere Frauen, Mütter und ihre Kinder sowie Menschen mit Behinderungen sind oft am stärksten von einer Krise dieses Ausmaßes betroffen, die sie in eine prekäre Lage bringen kann. Unsere Gedanken sind in dieser schwierigen Zeit bei allen Libyerinnen und Libyern.

Weitere Städte betroffen

Neben Darna sind weitere Städte wie Al-Baida, Al-Mardsch, Susa und Shahat betroffen. „Wir brauchen einfach Leute, die die Situation verstehen – logistische Hilfe, Hunde, die Menschen riechen können und sie aus dem Boden holen. Wir brauchen einfach humanitäre Hilfe, Leute, die wirklich wissen, was sie tun“, sagte ein libyscher Arzt, der in einer Klinik in der Nähe von Darnas arbeitet, der britischen BBC.

Der Sturm „Daniel“, der zuvor auch in Griechenland gewütet hatte, war am Sonntag über Libyen hereingebrochen. Bei Darna brachen zwei Dämme, ganze Stadtviertel der Hafenstadt mit rund 100.000 Einwohnern wurden ins Meer gespült.

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Klimawandel: Wie eine um 1,5 Grad wärmere Welt aussehen würde

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Klimawandel: In den nächsten Jahren werden Temperaturen Rekordwerte erreichen. Amsterdam (IPS). Der gefährliche Zustand des globalen Klimas hat einen neuen Tiefpunkt erreicht, wie eine Analyse der Weltorganisation für Metrologie (WMO) […]

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GreenIftar: Wie wir nachhaltig und bewusst fasten

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Die Kampagne #GreenIftar von NourEnergy will Muslim dazu ermuntern, den Fastenmonat nachhaltig und bewusst zu erleben. Dazu gehören auch substanzielle Änderungen im Ressourcenverbrauch. Ramadan ist gerade auch Monat des Verzichts […]

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Was war wichtig auf dem Buchmarkt 2022?

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Die beiden anderen großen Themenkomplexe auf dem Buchmarkt 2022 neben Russland/Ukraine waren Klimawandel/Anthropozän und politische Radikalisierung/Ungleichheit. (iz). Die „Zeitenwende“ hinterließ auch auf dem Buchmarkt des vergangenen Jahres ihre Spuren. Kaum, […]

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Tschadsee: Millionen auf Hilfe angewiesen

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Trotz Militäroffensiven haben Terrorgruppen rund um den Tschadsee Dörfer besetzt und eigene Strukturen errichtet. Was ihnen dabei hilft, ist der Klimawandel, der die Existenz von Millionen Menschen bedroht. Abuja (KNA) […]

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Asien – Der größte Kontinent im Griff der Erderwärmung. Amnesty fordert Entschädigungsmechanismen

Auf der Weltklimakonferenz in Scharm El-Scheich wollten Politiker, Wissenschaftler und Religionen abermals die Welt retten. Besonders in Asien trifft Klimawandel auf Armut. Die katholische Kirche versucht zu helfen. Von Michael […]

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COP27: Klimakonferenz noch ohne Ergebnis

Brüssel/Scharm El-Scheich (KNA). Die Klimakonferenz COP27 hat noch keine Einigung erzielt. Ein Kompromissvorschlag der EU für einen Fonds für klimabedingte Schäden und Verluste in armen Ländern habe neue Dynamik in die Verhandlungen gebracht, sagte die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Europaabgeordneten, Delara Burkhardt, am Freitag am Tagungsort Scharm El-Scheich. Andere Konferenzbeobachter des EU-Parlaments warfen der EU eine zu schwache Rolle vor. Zudem beanstandeten sie den Umgang der ägyptischen Gastgeber mit Kritik an der Menschenrechtslage.

Laut Burkhardt zeichnete sich am Freitag ab, dass die Abschlusserklärung an dem Ziel festhalten wolle, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau zu beschränken. Positiv wertete sie auch, dass der Schutz der Ökosysteme einbezogen werde. Ohne dies lasse sich das 1,5-Grad-Ziel nicht erreichen.

Peter Liese (CDU), stellvertretender Leiter der Delegation von EU-Parlamentariern bei der Klimakonferenz, gab eine ambivalente Einschätzung. Das Ergebnis in Scharm El-Scheich werde „weit hinter dem zurückbleiben, was nötig ist, um 1,5 Grad zu erreichen oder auch nur in die Nähe zu kommen“. Aber trotz internationaler Konflikte und der Energiekrise, die Anlass zum Scheitern der Konferenz bieten könnten, gebe es „Willen auf allen Seiten, zu einem Ergebnis zu kommen“.

Liese wertete als einen Grund zu Optimismus, dass es „keinen Kollaps des internationalen Prozesses“ gebe. Auch die Interaktion zwischen China und den USA habe sich in der vergangenen Woche „dramatisch verbessert“. Seitens der EU gebe es „Druck auf mehr Ambition“, Offenheit in der Frage von Ausgleichszahlungen für Schäden und Verluste sowie Forderungen an Länder wie China oder Saudi-Arabien.

Zugleich bemängelte Liese die Rolle der EU-Kommission bei COP 27. Die hoch gesteckten europäischen Klimaziele würden „unter Wert verkauft“. Er habe den Eindruck, „dass die ganze Konferenz vonseiten der EU nicht so gut vorbereitet ist, wie das sein könnte“. Namentlich rügte Liese Klimaschutz-Kommissar Frans Timmermans. „Er will alles und macht nichts richtig“, so Liese. Timmermans müsse sich auf das EU-Klimapaket als Kernaufgabe konzentrieren. „Und wir brauchen einen europäischen Klimabeauftragten, einen echten John Kerry“, sagte der CDU-Politiker in Anspielung auf den Sondergesandten des US-Präsidenten.

Ähnlich kritisierte der klimapolitische Sprecher der Grünen im EU-Parlament, Michael Bloss, schleppendes Handeln bei der Konferenz und insbesondere der EU. „Heute hat die Europäische Union einen guten Vorschlag auf den Tisch gelegt, aber es ist ja eigentlich der letzte Verhandlungstag; das hätte viel, viel früher passieren können“, sagte Bloss. Auch im Vorfeld habe die EU die Konferenz „nicht gut vorbereitet“. Europa sei jetzt „in die Offensive gegangen, allerdings leider zu spät“.

Die Entwicklung seit der vorigen Klimakonferenz in Glasgow nannte Bloss „ein verlorenes Jahr für das 1,5-Grad-Ziel“. In diesem einen Jahr habe sich laut dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen „diese große Schere zwischen Anspruch und Wirklichkeit um gerade mal ein Prozent geschlossen“.

Die Klimaziele seien „allerspätestens jetzt“ zu erhöhen. Die EU könne mit ihren schon beschlossenen höheren Ambitionen und dem zwischen Rat, Parlament und Kommission vereinbarten Ausbau der erneuerbaren Energie mehr als 60 statt wie angestrebt 55 Prozent Treibhausgase einsparen. „Das muss jetzt passieren“, sagte Bloss. Zudem müsse Europa ähnlich wie die USA die Bedingungen für die Klimaindustrie verbessern und einen „Investitionsfonds auf europäischer Ebene“ schaffen.

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Pakistan zahlt die Zeche

Saisonale Regenfälle sind in den Ländern Normalität, die vom Monsun erreicht werden. Was Pakistan vor einigen Wochen an Niederschlägen nach einer Phase enormer Hitze erlebte, stellt nach Ansicht von Experten […]

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UN-Agentur beklagen Zunahme von Sklavenarbeit

NEW YORK (MEMO). Die Zahl der Menschen, die durch Armut und andere Krisen in moderne Formen der Sklaverei gezwungen werden, ist in den letzten Jahren um ein Fünftel auf rund 50 Millionen gestiegen, wie die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) der Vereinten Nationen am 12. September mitteilte, wie Reuters berichtete.

Mehr als die Hälfte von ihnen sei gegen ihren Willen zur Arbeit gezwungen worden, der Rest zur Heirat, so die ILO. Beides falle unter die Definition der modernen Sklaverei, da es sich um Menschen handele, die sich „aufgrund von Drohungen, Gewalt, Täuschung, Machtmissbrauch oder anderen Formen des Zwangs nicht weigern oder nicht gehen können“.

Die Situation habe sich durch Krisen wie COVID-19, bewaffnete Konflikte und den Klimawandel verschärft, die dazu geführt hätten, dass mehr Menschen in extremer Armut lebten und mehr Menschen zur Migration gezwungen seien, so die Agentur. Im Vergleich zur letzten Zählung für das Jahr 2016 sei die Zahl der Menschen in moderner Sklaverei um rund 9,3 Millionen gestiegen, heißt es in dem Bericht.

Die ILO, die ihre Schätzungen zum Teil auf Haushaltserhebungen stützt, stellte fest, dass mehr als die Hälfte aller Fälle von Zwangsarbeit in Ländern mit mittlerem oder hohem Einkommen auftraten, wobei Wanderarbeiter mehr als dreimal so häufig betroffen waren wie Einheimische.