„Trockene Lippen, zufriedenes Lächeln.“ Mit diesen vier Worten wäre für mich im Grunde alles gesagt. Ich denke, man versteht, was ich meine. Gemeint ist natürlich die oft harte (ich persönlich […]
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„Trockene Lippen, zufriedenes Lächeln.“ Mit diesen vier Worten wäre für mich im Grunde alles gesagt. Ich denke, man versteht, was ich meine. Gemeint ist natürlich die oft harte (ich persönlich […]
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„Der Radschab ist der Monat, in dem die Saat ausgebracht wird. Schaban die Zeit, in der die Pflanzen bewässert werden und Ramadan der Monat für die Ernte. (…) Radschab ist wie der Wind. Schaban wie die wasser-tragenden Wolken und Ramadan ist wie der Regen.“ (Abu Bakr Al-Balkhi)
(iz). Imam Muslim überlieferte von Abu Huraira, möge Allah mit beiden zufrieden sein, vom Propheten, Allahs Frieden und Segen auf ihm, dass Allah sagte: „Jede Handlung des Sohnes von Adam gehört ihm selbst, außer dem Fasten. Es ist Mein und Ich werde ihn dafür entlohnen. (…) Der Fastende hat zwei Freuden: Wenn er sein Fasten bricht, erholt er sich, und wenn er seinem Herrn gegenübersteht, hat er Freude an seinem Fasten.“
Foto: sewcream | Freepik
Mit schnellen Schritten nähert sich der Fastenmonat Ramadan – viel rapider, als man jedes Jahr zu glauben vermag. Dann wird sich wieder für 29 oder 30 Tage der Alltag unzähliger praktizierender Muslime in Deutschland umstellen und der Vergeistigung ihrer Existenz zuwenden. Es wäre jedoch kurzsichtig zu glauben, dass zwischen dieser Zeit und dem Rest des Jahres ein tiefer Graben liegt. Vielmehr gibt es eine Zwischenphase, die ebenfalls von erheblichem Wert ist. Kenntnis von ihr hilft uns bei der notwendigen Vorbereitung und Einstimmung auf den Ramadan selbst.
Der Prophetengefährte Salman Al-Farisi, möge Allah mit ihm zufrieden sein, sagte einmal: „Allahs Gesandter, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, hielt einen Vortrag für unseren Nutzen am letzten Tag des Schaban (…): ‘Oh, ihr Leute, ein mächtiger Monat breitet seinen Schatten über euch aus.’“ Das kann unter anderem auch heißen, dass der Ramadan nicht einfach plötzlich kommt, sondern seinen „Schatten“ langsam vorausschickt.
Man kann sagen, dass der Vorlauf für die Zeit des verpflichtenden Fastens bereits zwei Monate zuvor beginnt. Und zwar mit dem Radschab, dem siebten Monat des islamischen (Mond-)Kalenders. Dieser zählt zu den vier heiligen Monaten unseres Din. Allah sagt über sie im Qur’an: „Wahrlich, die Zahl der Monate bei Allah beträgt zwölf, so sind sie im Buch Allahs festgelegt worden seit dem Tag, da Er die Himmel und die Erde erschuf. Von diesen Monaten sind vier heilig. Das ist der beständige Glaube.“ (At-Tauba, 37)
Wenn der Radschab bevorstand, sprach der Prophet, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, ein besonderes Du’a [arab. Bittgebet]: „Oh Allah, segne uns im Radschab und im Scha’ban und lasse uns den Ramadan erreichen.“
„Das verweist darauf, dass der Prophet Muhammad, Segen und Frieden auf ihm, diese drei Monate miteinander verband und Allahs besonderen Segen in den beiden Monaten vor dem Ramadan erflehte.
Des Weiteren wird deutlich, dass in diesem Monat die Vorbereitungen für besondere Anstrengungen auf dem Wege Allahs auf einen besonders fruchtbaren Boden treffen. Dazu gehören eine gesteigerte Anbetung sowie weitere Handlungen, die helfen, Allahs Wohlgefallen zu erlangen“, schreibt Hasbullah Shafi’iy in einem aktuellen Beitrag für die IZ. Das Wort Radschab leite sich aus der Wurzel „radschaba“ ab, was so viel wie „respektieren“ bedeutet.
Foto: Andrew Shiva / Wikipedia / CC BY-SA 4.0
Es gab mehrere historische Begebenheiten, die sich in diesem Monat ereigneten. Zwei wichtige davon sind:
1. Die Himmelfahrt des Gesandten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben. Sie geschah in der 27. Nacht des Radschab. In dieser Nacht, der Lailat Al-Miradsch, ist der Prophet in die Himmel aufgestiegen, wo Allah ihm vieles gezeigt hat und der Prophet Allah so nahe kam, wie es keinem Menschen vorher und nachher sonst gewährt wurde. Allah sagt dazu im Qur’an: „Gepriesen sei Der, Der bei Nacht Seinen Diener von der heiligen Moschee zu der fernen Moschee hinführte, deren Umgebung Wir gesegnet haben, auf dass Wir einige Unserer Zeichen zeigten. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Allsehende.“ (Al-‘Isra, 1)
2. Der Prophetengefährte Bilal, möge Allah mit ihm zufrieden sein, brachte 400 Männer in die Gegenwart des Propheten, Allahs Heil und Segen auf ihm, und sie nahmen den Islam an.
Das ist der Monat, der dem Ramadan vorausgeht. Nach einer Überlieferung, die von ‘Aischa weitergegeben wurde, werden in diesem Monat dem Todesengel die Namen derjenigen gegeben, die im kommenden Jahr sterben werden. Einem Mann riet der Gesandte Allahs, Heil und Segen auf ihm, er solle zwei Tage im Schaban fasten.
Es ist Sunna, in diesem Monat zu fasten. Der Prophet selbst pflegte, die Tages des letzten Monats vor dem Ramadan zu fasten und die Nächte im Gebet zu verbringen.
Allerdings ist es wichtig, dass das freiwillige Fasten eine individuelle Angelegenheit ist – zwischen dem Herrn und Seinem Diener. Man soll sie nicht nach außen tragen oder gar mit ihr prahlen. Qutada riet dazu, diese freiwillige Handlung zu verbergen: „Es ist empfohlen für einen Mann, der fastet, Parfüm zu benutzen, damit es kein Anzeichen dafür gibt, dass er fastet.“
Auch hier gibt es eine besondere Nacht (die 15. des Monats), in der Mitte des Schaban: die Lailat Al-Baraa. Sie ist die „Nacht der Befreiung“, eine der gesegnetsten Nächte des Jahres. Segen, Gnade und Vergebung kommen in dieser Nacht auf die Erde herab. Es wird überliefert, dass dann Fehler vergeben werden, mit Ausnahme der schwerwiegenden. Es gehört zu den Besonderheiten der hanafitischen Rechtsschule, der insbesondere die hiesigen Muslime mit türkischen und bosnischen Wurzeln angehören, sich in dieser Nacht in den Moscheen zu versammeln.
Es wurde berichtet, dass Schaikh Hasan Al-Basri einmal in dieser Nacht sein Haus verließ und dabei ganz bleich aussah. Als der große irakische Gelehrte der frühen muslimischen Vorzeit danach befragt wurde, entgegnete er: „Ich schwöre, dass ich in einem Zustand bin, der schlimmer ist als der eines Mannes, dessen Schiff unterging. Denn ich bin mir meiner Fehler gewiss, aber ich habe keine Gewissheit darüber, ob meine guten Taten angenommen werden. Deshalb sorge ich mich so viel.“
Im letzten Monat vor dem Ramadan sollten Muslime besonders viel im Qur’an lesen und das Bittgebet (As-Salat ‘ala An-Nabi) für den Propheten rezitieren, sowie ihr gutes Handeln steigern. Oft haben die Wohlhabenden gerade jetzt viel Sadaqa unter die Armen verteilt, damit diese für den Ramadan gestärkt sind. Gefangene wurden freigelassen. Auch ziehen sich viele in die Moscheen zurück (I’tikaf), um den Beginn des Ramadan zu erwarten und um in Abgeschiedenheit zu reflektieren.
Gelegentlich geschieht es, dass dieser Monat, weil er zwischen Radschab und Ramadan liegt, ein bisschen „untergeht“. Das war schon zu Zeiten des Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, so: „Dies ist ein Monat, den die Menschen zwischen Radschab und Ramadan vernachlässigen. In ihm werden die Werke zum Herrn der Welten emporgehoben.“ (Ahmad, An-Nasa’i)
Für diejenigen Fastenden, die im vorangegangenen Ramadan bestimmte Tage nicht fasten konnten, eignet sich der Schaban dafür, diese nachzuholen. Es wurde von Abu Salama berichtet, dass dieser sagte: „Ich hörte ‘Aischa sagen, möge Allah mit ihr zufrieden sein: ‘Manchmal verpasste ich einige Tage im Ramadan und konnte sie nicht nachholen, außer im Monat Schaban.’“ Jeder verpasste Tag vom letzten Jahr muss spätestens im Schaban nachgeholt werden und hat Vorrang vor freiwilligen Fastentagen.
Ein interessanter Gedanke zu dieser besonderen Zeit kommt von Schaikh Abdalhaqq Bewley. Die herausragende Qualität des Ramadans komme nicht vom Fasten, sondern man faste in dem Monat, weil er so besonders sei.
Mit Material von Laila Massoudi und Sulaiman Wilms.
Lesen Sie hierzu:
Berlin (KNA). Der Tisch ist gedeckt mit blau-weißem Porzellan, Tulpen blühen in einer Vase. Ein paar Datteln liegen in einer kleinen Schale. „Getrocknete Datteln isst man traditionell zum Fastenbrechen im Ramadan“, erklären Büsra und Hüseyin, die beim Projekt „Sharing Ramadan“ des muslimischen Vereins „Forum Dialog“ mitmachen. In ihrer Wohnung in Berlin-Spandau laden sie dabei zum „Iftar“ ein – so heißt die gemeinsame Mahlzeit nach Sonnenuntergang im muslimischen Fastenmonat. Von Nicola Trenz
Aus der Küche zieht vielversprechender Duft in das Wohnzimmer. In der Ferne färbt sich Berlin langsam grau. Das junge Ehepaar, das nur mit Vornamen genannt werden möchte, hat seit den ersten Sonnenstrahlen um 4.17 Uhr nichts gegessen und getrunken. Hüseyin wirft einen Blick auf sein Smartphone: Heute wird die Sonne um 20.23 Uhr untergehen. Dazwischen solle man nichts in den Körper aufnehmen – kein Essen oder Trinken, keine Medikamente. Auch Geschlechtsverkehr ist untersagt.
Foto: Pressebild
Oft bekämen sie die Frage gestellt, ob sie keinen Hunger oder Durst hätten. „Die ersten zwei Tage sind ein bisschen schwierig“, gibt Büsra zu. Hüseyin ergänzt, der Körper gewöhne sich schnell. Nicht nur der Verzicht kennzeichne den Ramadan als heiligen Monat: Muslimas und Muslime besinnen sich auf das Gebet und den Koran. „Im Ramadan wird man spiritueller, man nimmt alles viel bewusster wahr“, beschreibt Büsra. Außerdem prägen soziale Taten wie Spenden oder Gastfreundschaft den Monat. Das junge Ehepaar ist daher zum Iftar oft bei Freunden oder bewirtet andere Fastende sowie interreligiös Interessierte.
Geduldig beantworten die beiden dabei alle Fragen zum Islam. In der Gesellschaft störe sie die Unwissenheit manchmal, aber sie beobachten auch, dass sich manches in den vergangenen Jahren verbessert habe. Beispielsweise wüssten inzwischen viele Menschen in Deutschland, wenn Ramadan ist, freut sich Büsra. Auch im Alltag stehen die beiden regelmäßig Rede und Antwort. „Ich habe inzwischen ein Gespür dafür, wer aus Interesse fragt oder um mich zu provozieren“, sagt Büsra achselzuckend.
Als unangenehm empfinden die jungen Muslime es, wenn Menschen sie vom Fasten abbringen wollten oder Mitleid hätten. „Wir entscheiden das ja freiwillig“, sagt Hüseyin. Kranke, Schwangere und Kinder vor der Pubertät seien auch vom Fasten ausgenommen. „Wobei“, sagt Büsra, „ich als Kind gerne schon mitmachen wollte – zumindest am Wochenende habe ich einige Stunden mitgefastet“.
Foto: baramyou0708, Freepik.com
Die Sonne ist weg. Die beiden beißen in süße, getrocknete Datteln, eine leicht scharfe Linsensuppe wird aufgetischt. Fladenbrot, grüner Salat und Bohnen mit Feta und Balsamico sind ebenso lecker wie die Hauptspeise, die die beiden gemeinsam gekocht haben: Karniyarik genannte, mit Hackfleisch gefüllte Auberginen aus dem Ofen, gefüllte Weinblätter und Reis. Hüseyin schenkt „Reyhan Serbeti“ in die Gläser, ein süßes Getränk aus rotem Basilikum, Hibiskus, Zucker, Zimt und Nelken. Das regele den Blutzucker, erklärt Büsra das typische Iftargetränk.
Büsra und Hüseyin sind um die 30, verheiratet und haben türkische Wurzeln. „Dritte Gastarbeitergeneration“, sagt Hüseyin. Beide studierten islamische Theologie und hätten gerne weiter in der Wissenschaft gearbeitet. „Es gibt so wenig Professuren dafür in Deutschland“, sagt die junge Frau, die über Maria im Islam und im Christentum geforscht hat. Ihr Mann arbeitet als Imam und studiert zusätzlich Jüdische Studien.
Büsra, die neben ihrem Master in Islamischer Theologie noch Pädagogik studiert und in einem Kindergarten arbeitet, möchte dort interkulturelle Vielfalt und Mehrsprachigkeit fördern. „Wenn man mit Englisch oder Französisch bilingual aufwächst, wird das sehr positiv aufgenommen. Wir sind auch beide bilingual aufgewachsen, aber das hat niemand als Mehrwert angesehen“, sagt die junge Frau. Sie sitzt vor einem großen Bücherregal, in dem deutschsprachige Bücher neben türkischen und arabischen stehen: Islamische Rechtsschriften neben sieben Bänden Harry Potter, der Koran neben jüdischen Theologiebüchern.
Foto: Yana Tatevosian
Bevor es zum Nachtisch Baklava und Tee gibt, ziehen die beiden sich kurz zum Gebet zurück. „Wir versuchen, unsere Religion auszuleben und uns an die Regeln zu halten“, sagen sie, die in gläubigen Familien aufgewachsen sind. Es habe ihn als Jugendlichen angetrieben, immer mehr über den Islam und dessen viele Strömungen zu wissen, sagt Hüseyin. Er bedauert, dass wenig Dialog stattfinde. „Imame verschiedener Strömungen kommen nicht einfach mal zum Tee zusammen“, sagt der junge Mann im hellblauen Poloshirt. Und auch der Dialog zwischen verschiedenen Religionen müsse endlich alltäglich werden.
Ohne Achtsamkeit kann das Fasten im Ramadan auch zur Belastung und Erschöpfung führen. Anbei einige Tipps, wie es besser gehen könnte. (iz). Ramadan ist eine wunderbare Zeit. Ein Moment der […]
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(iz). Angesichts der Verwüstungen von Kriegen und dem ökologischen Zustand der Erde ist der Mensch in seiner spirituellen Veranlagung herausgefordert. Friedrich Nietzsche warnte seine Leser vor einer wachsenden Wüste, die […]
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(iz). Das gleiche gilt für einen Tag. Einige Augenblicke haben mehr Bedeutung, andere mehr Segen (arab. baraka). Einige verfliegen im Fluge, andere ziehen sich so lange hin, dass sie sich wie eine Ewigkeit anfühlen.
Teil dessen hat mit unseren Zuständen und Wahrnehmungen zu tun. Aber ein noch größerer Teil liegt an der Art und Weise, in der unser Herr sie erschaffen hat. Nicht alle Zeiten wurden gleich erschaffen. Einige haben bei Allah mehr Gewicht und sind geehrter – zum Beispiel die heiligen Monate, der Tag des Jumuah oder das letzte Drittel der Nacht. Und das gilt besonders für den edlen Ramadan, des größten Monats bei Allah.
Der Prophet, Allahs Heil und Segen auf ihm, sagte: „Der Herr aller Monate ist der Ramadan.“ Es ist einer unvergleichliche Zeit des Jahres – erhaben und qualitativ verschieden von allen anderen. Selbst die ahnungslosesten Muslime, die den Großteil ihres Dins im Rest der 12 Monate vernachlässigen, müssen diese Zeit wahrnehmen. Selbst Leute, die üblicherweise nicht in der Moschee beten, kommen in dieser außerordentlichen Phase. Seine Eigenschaften sind unzählige, klar erkenn- und wahrnehmbar.
Führen wir einige dieser Eigenschaften auf, damit wir das erhaltene Geschenk besser kennenlernen können. Der Ramadan ist eine unvergleichliche Gabe. Unser Herr hat diesen Monat geehrt, und durch Seine Ehrung auch uns.
Die erste ist das Fasten (arab. sijjam). Dieser Akt der Anbetung wurde gleichbedeutend mit dieser Zeit. Es ist keine alltägliche Art des Gottesdienstes; insbesondere, wenn er eine Pflicht ist. Denn die obligatorischen Handlungen (arab. fara’id) sind die segensreichsten Taten.
Allah sagt in einem Hadith Qudsi: „Es gibt keine Handlung, durch die Mein Sklave sich Mir mehr annähern kann und die Mir lieber ist, als jene, die Ich ihm als Pflicht auferlegt habe.“
Das Fasten hebt sich von allen anderen Gottesdiensten ab, denn es ist nicht nur selbst eine Anbetung, sondern verleiht allen anderen zusätzliche Bedeutung und mehr Wert. Es verändert unseren Zustand und macht uns empfänglicher und offener sowie fokussierter und bewusster.
Daher ist es an so vielen großen Tagen des Jahres empfohlen. Das Gebet während der Enthaltsamkeit ist signifikanter als außerhalb – ebenso wie die Erinnerung Allahs und die Rezitation des Qur’an. Das Fasten eröffnet Facetten solcher Handlungen, die anderenfalls verschlossen bleiben würden.
Der Gesandte Allahs, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagte: „Alles hat seine Tür – seinen Eingang – und die Tür zur ‘Ibada ist das Fasten.“ Nicht nur verleiht es Akten der Anbetung eine zusätzliche, besondere Bedeutung, sondern auch täglichen Dingen, die andernfalls keinen gesonderten Wert haben.
Das Essen des Suhurs (die Frühmahlzeit des Fastens) sowie des Iftars (Mahlzeit zum Fastenbrechen) sind wichtige Quellen für Belohnung – genauso wie Ruhe und Schlaf. Der Gesandte Allahs, Heil und Segen auf ihm, sagte über letzteren Punkt: „Der Schlaf des Fastenden ist ein Akt der Anbetung.“
Als Anbetung als solche kennt das Fasten nicht seinesgleichen. Es gehört zu einer einzigartigen Kategorie und bringt mit sich eine intime Verbindung zu unserem Herrn und Schöpfer.
Allah sagt in einem Hadith Qudsi: „Jede gute Tat wird um das zehn- bis siebenhundertfache multipliziert. Davon ausgenommen ist das Fasten. Dieses ist für Mich und nur Ich gebe [kenne] die Belohnung dafür.“ Es hat sogar sein eigenes Tor im Garten, das direkt in die Gegenwart unseres Schöpfers führt, wo Er uns empfängt und ermöglicht uns an Seiner Schau zu erfreuen.
Al-Ghazali berichtete, dass der Prophet, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagte: „Der Garten hat ein Tor namens Ar-Rajjan, durch das nur die Fastenden hereingelassen werden. Es ist das Versprechen des Treffens mit Allah als Belohnung für den Fastenden.“
Der zweite Weg, auf dem Allah den Ramadan ehrt, geschieht durch Sein Buch. Denn es wurde in dieser Zeit offenbart und ist der Monat, an dem es in unser gemeinschaftliches Leben tritt. Allah sagt: „Der Monat Ramadan (ist es), in dem der Qur’an als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist, als klarer Beweis der Rechtleitung und der Unterscheidung.“ (Al-Baqara, Sure 2, 185)
Seine deutlichen Zeichen sind niemals klarer als in dieser Phase. Das Gleiche gilt für unsere Fähigkeit zu ihrem Hören, Schmecken und Versehen. Unsere Sinne sind niemals schärfer und besser als jetzt. Viele Barrieren zwischen unseren Herzen und den Bedeutungen in den Worten Allahs werden geschwächt und entfernt. Also sollten wir das Buch Allahs zu unserem konstanten Gefährten in den Tagen und Nächten des Ramadan machen.
Die dritte Art und Weise, auf welche diese Zeit herausgehoben wird, geschieht durch die Eigenschaft der Geduld (arab. sabr). Ramadan ist der Monat von Sabr. Hier erhalten die gewohnheitsmäßigen Ungeduldigen einen Geschmack dieser enormen Charaktereigenschaft, die im Kern des Herzens eines wahren Gläubigen liegt.
Der Prophet, Allahs Heil und Segen auf ihm, sagte hierzu: „Es ist der Monat von Sabr. Und die Belohnung von Sabr ist der Garten.“ Und er, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagte auch: „Sabr ist die Hälfte des Iman.“
Das vierte Element ist die Großzügigkeit. Das betrifft sowohl die unseres Herrn gegenüber uns als auch die unter uns. Sie umfasst Handlungen, Meinungen und materielle Dinge. Der Gesandte Allahs, Heil und Segen auf ihm, sagte dazu: „Dies ist der Monat des freigiebigen Schenkens. Und der Monat, in dem die Versorgung eines Gläubigen erhöht wird.“
In Hinblick auf die göttliche Großzügigkeit erweitert Er unsere Versorgung (arab. rizq), vervielfacht die Belohnung für unsere Handlungen und hält die Schajatin – und diejenigen, die uns einflüstern und uns in die Irre locken – unter Schloss und Riegel.
Der Prophet, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagte: „Wenn Ramadan kommt, werden die Tore des Gartens aufgestoßen, die Tore zum Feuer verschlossen und die Schaitans angekettet.“ Und für die gegenseitige Freigebigkeit gilt: Ansonsten verschlossene Häuser öffnen den Gästen ihre Türen in beinahe nächtlicher Regelmäßigkeit.
Zerbrochene Bindungen werden neu geknüpft und grobe Worte durch ein Willkommen ersetzt. Selbst den Elendesten gibt Allah eine Gelegenheit zum Geben, sei es auch nur ihre Gesellschaft und ihr guter Wille.
Der Gesandte Allahs, Heil und Segen auf ihm, sagte: „Jeder, der einem Fastenden etwas bringt, mit dem er sein Fasten brechen kann, wird die Belohnung erhalten, die der Befreiung eines Sklaven entspricht. Und seine falschen Handlungen werden vergeben. Außerdem erhält er die Belohnung für das Fasten derjenigen, die er ernährt hat, ohne die Belohnung dieser Person in irgendeiner Weise zu mindern.“ Allahs sagt in Seinem mächtigen Buch: „Was aber jemanden angeht, der den Stand seines Herrn gefürchtet und seiner Seele die Neigungen untersagt hat, so wird der Garten sein Zufluchtsort sein.“ (An-Nazi’at, Sure 79, 40-41)
Wie oben bereits gesagt, erfährt die Zeit des Ramadan ihre herausragende Stellung durch die tägliche Enthaltsamkeit. Aber echtes Fasten ist mehr, als die meisten vermeinen.
Es handelt sich hier nicht nur um das sich enthalten von Essen, Trinken, Rauchen und Geschlechtsverkehr – selbst wenn das die Definition seines rechtlichen Rahmens ist. Das ist nur der Beginn. Und sie betrifft zwei der sieben körperlichen Aspekte – den Magen und den Intimbereich.
Hierzu gehört auch die Entsagung von den Leidenschaften und falschen Handlungen des Restes – der Zunge, Augen, Ohren, Händen und Füßen. Wer das nicht tut, obwohl er rechtlich legal fastet, wird einen Monat voller Hunger und Erschöpfung haben.
Der Prophet, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagte: „So viele, die fasten, bekommen nur Hunger und Durst (…). Und so viele, die die Nacht im Gebet stehen, bekommen nur Müdigkeit und Schlafstörungen.“ Es nutzt nur wenig, sich das andernfalls Erlaubte zu versagen, wenn man sich das zugesteht, was üblicherweise untersagt ist. Der Gesandte Allahs, Heil und Segen auf ihm, sagte hierzu: „Wenn jemand nicht von Meineid oder falscher Handlung ablässt, dann wird Allah das Aufgeben seines Essens und Trinkens nicht wollen.“ Dies wird bei Allah den Stellenwert einnehmen, als würde der Betroffene nicht fasten.
Imam Al-Ghazali verbindet denjenigen, der fastet, aber seinen Körpergliedern freien Lauf lässt und sich an Verbotenem beteiligt, mit demjenigen, der seine Gebetswaschung ohne Wasser vollendet. Er wischt über seine Hände, Gesicht, Arme, Kopf, Füße und vollendet alle rituellen Bewegungen.
Aber am Ende ist die Person genauso unrein wie zu Beginn. Das Gebet damit ist wertlos und wird zurückgewiesen. Das gleiche gilt für denjenigen, der nicht im vollsten Sinne des Wortes fastet. Er hat nichts. Alles, was er erreicht hat, ist, sich selbst zu schwächen und zu erschöpfen.
Diese Aussage wird sowohl durch den Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, als auch durch seine Gefährten bestätigt, möge Allah mit ihnen zufrieden sein. Entsagung von Essen, Trinken und Geschlechtsverkehr ist nichts als der Beginn des Fastens, nicht seine Vollendung.
Und während sie es sind, die das Fasten (arab. Sijjam) im legalen Sinne bricht, wird seine Bedeutung – und damit sein Nutzen – durch viele andere Dinge aufgehoben. Der Prophet, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagte: „Fünf Dinge brechen die Enthaltsamkeit des Fastenden: Lüge, Verleumdung, Rufmord, Meineid und der lustvolle Blick.“ Und er, Heil und Segen auf ihm, sagte auch: „Fasten ist ein Schild. Wenn ihr fastet, dann sprecht keine Obszönitäten und redet nicht aus Unwissenheit oder Ärger. Wenn ein Mann euch beschimpft oder versucht, mit euch zu kämpfen, dann geht nicht darauf ein, sondern sagt: ‘Ich faste. Ich faste.’“
(iz). Eine Abwesenheit von Lärm, oder nicht doch etwas mehr? Wahr ist auch, dass Schönheit nicht nur Geschmackssache ist, sondern dass uns meistenteils im Alltag eindeutig Hässliches seine Fratze entgegensetzt, nicht zuletzt in Zeitungen und Fernsehbildern, aber auch in der so genannten Freizeit.
Allenthalben und von allen Seiten wird des Menschen Seele bestürmt von Eindrücken und Einflüssen, die ihn seiner Mitte berauben, ihn hin und her wanken lassen, ihn verzweifelt nach einem Lichtschimmer im dunklen Kerker des Geistes (und manchmal auch des Körpers) suchen lassen.
Schönheit: Ist das für einen Muslim nicht insbesondere das Erkennen der Dinge in ihrer Wahrheit, gemäß der qur’anischen Aussage, dass Allah die Wahrheit (Haqq) ist und ebenso Sein (ta’ala) Wort? Und ist nicht das, was Freude im Herzen des Menschen erweckt, schön?
Und wird nicht zuhauf in Qur’an und authentischer Tradition gesagt, dass Schönheit in äußeren und innerlich verborgenen Dingen gut und erwünscht ist, ja zum ausgewogenen Menschen gehört?
Gerade heute bewegt mich der starke Wunsch nach Ruhe, nach Betrachtung schöner Dinge, wohl weil ich mich in der Stadt umgeben sehe von lauter unangenehmen Stimmen, Bildern; stinkende Gerüche krempeln mir gleichsam die Nasenschleimhäute um. In der Bahn, auf der Straße, in Läden und Gängen viel Dreck, Schmutz und Lärm, wie es ihn vor Jahren so nicht gab.
Doch vor meinem inneren Auge sehe ich Schönes, wenn es mir nur gelingt, die Widerwärtigkeit des Alltags auszublenden: Trockenes Grasrascheln, nicht blödes Handy-Gepiepse; gemächliche Klassik und traditionelle Kunstmusik anstelle von Hip-Hop und Konsorten; feine Federzeichnungen und herrliche Farben statt plumper Plakatwerbung mit dumm-ekligem Inhalt und verrückter Botschaft.
Ohne klaren Plan, wie man in dieser Lage zu einem „schönen“, also von Schönheit erfülltem Sein zurückgelangen kann. Man ist verloren, vor sich hin kriechend; stammelnd und lallend versucht man Stellungen zu erreichen, Posten zu ergattern, die letztendlich doch nur die Leere würdelosen Seins bekräftigen.
Ehre und Anstand bilden eine der Voraussetzungen, ein schönes Inneres im Menschen heranzubilden, jedoch sind diese Eigenschaften sicherlich immer dünn gesät. Aber wenn sich nur ein kleiner, feiner Keim dieser inneren Haltung gegen den ihn umgebenden Schmutzflor von Skrupellosigkeit und Hemmungslosigkeit durchsetzt, dann hat man Hoffnung und gibt sich nicht geschlagen.
Aber auf wen vertrauen? Wer kann einem derart Suchenden helfen, eine Harmonie wiederzugewinnen, die – so scheint es – dem heutigen Menschen der Postmoderne verloren ist? An erster Stelle steht für den Gläubigen Allah, denn wer es einmal durchmachen musste, wie sich alle Welt von einem abwendet, wird seine Zuflucht nur noch bei dem Herrn und Schöpfer des Universums suchen, Der prüft, aber niemals abweist.

Foto: Shutterstock
Andererseits lebt der Mensch nicht allein. Er hat Nachbarn, Arbeitskollegen, Freunde und Verwandte usw., und wird doch bald – wie auch viele Gelehrte der islamischen Geschichte, wie zum Beispiel Abu Hamid Al-Ghazali, der Autor der „Wiederbelebung der Religionswissenschaften“ – erfahren, wie wenig und wie oberflächlich das Verständnis der meisten Mit-Menschen ist.
Kaum findet sich einer, der die Wirklichkeit hinter Schleiern und Masken sucht, Selbsttäuschung und Lügen beherrschen in einer postmodernen, künstlichen Welt Hirne und Herzen der Mehrheit aller Völker. Wenn erst einmal gespottet wird über dich, du niemanden weißt, dem du deinen Hoffnungskeim anvertrauen kannst, dann stehst du am Anfang eines neuen, harten Weges, dessen Ende nur Allah allein kennt.
Dieser Weg hat unvorstellbar viele Stufen, aber auch Plattformen gleich Ruheplätzen, und wer eine bestimmte Ebene der Welterkenntnis erlangt, kann nur erkennen, was unter ihm liegt, doch weder kann er das folgende wissen, noch können ihn andere begreifen, die seine Stufe noch nicht erklommen haben.
So spricht Al-Ghazali – stellvertretend für viele Gelehrte und Wahrheitssucher und zu Allah Strebende – eine gewaltige Wahrheit mit weitreichenden Folgen aus, wenn er bekennt: „Es gibt einen Ghazali, den alle sehen, dann gibt es einen Ghazali, den nur seine Freunde kennen, dann gibt es einen, den nur seine enge Familie kennt, und schließlich existiert ein Ghazali, den nur Allah und außer Ihm und Ghazali niemand kennt.“
Foto: Yayasan, Pixabay
Je mehr ein Suchender also nach Ruhe und Schönheit strebt, desto mehr strebt er notwendigerweise nach der Wirklichkeit und Wahrheit der göttlichen Sphäre, und je mehr Erfolg er damit hat, umso mehr muss er sich auch von seinen Mitmenschen entfernen, die diesen Weg nicht mitgehen und im Zustand der Unruhe, Hässlichkeit und Selbsttäuschung verharren.
All dies, ohne dass der Suchende seine Mitmenschen hochmütig behandelt oder gar vor den Kopf stößt. War nicht der Gesandte Allahs, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, seinem Herrn so unglaublich nah, und war er nicht dennoch sanftmütig zu den Menschen?
Vertraue keinem Menschen völlig: nur Allah verdient Hingabe, Glauben und Vertrauen ohne Grenzen. In einem Hadith heißt es vom Gesandten Allahs (s): „Wahrlich, Allah ist schön und liebt die Schönheit“. Wieviel Weisheit ist darin!
Hast du diese Kraft? Und warum das? Wer sich keinen Zeit-Freiraum schafft und gegen andere(s) verteidigt, hat keine Zeit, schon gar nicht für sich selbst, geschweige denn für Dinge außerhalb seiner selbst und seiner Pflicht. Ohne diese „Frei-Zeit“ gibt es keinen Spielraum für die Ruhe. Ruhe lässt sich nicht schnell erzwingen, Ruhe muss gedeihen und wachsen.
Die Zeit ist die Nahrung der Ruhe, so wie die Ruhe die Nahrung für das Schöne ist. Ruhe braucht alles, was etwas werden will. Wer schon alles ist und alles hat, braucht keine Ruhe – er ist selbst Ruhe. Und wer alles will und nach allem strebt, der erhält keine Ruhe, weil er nicht alles bewahren kann – so sehr er sich auch bemühen mag. Schönheit entsteht, wird zu etwas, was der wahre Liebhaber des ruhigen Seins schätzt.
Weil aber Schönheit sich dauerhaft in bestimmten Dingen, feinstofflichen Seinsformen, darstellt, entsteht auch beim anspruchslosen, einfachen Geist der Wunsch nach Schönem. So wird die aufgesparte Ruhe aufgebraucht durch das Streben nach etwas, was schön ist oder zur Schaffung von Schönem nötig und unentbehrlich ist.
Ein Bild braucht Papier, Leinwand, Holz oder eine Steinwand; Farben sind ein Muss, Pinsel, Lösmittel und Instrumente zur Vorzeichnung kann man nicht entbehren… und wie das alles zur Ruhe und Schönheit erhalten? Durch Suchen, Hetzen, Kämpfen, Streben, kurz: Verbrauchen der Ruhe, welche man doch noch kurz zuvor angespart hatte…
So gesehen gleicht das erfolgreiche Schaffen von Schönem (im Kunstsinne) einem gesunden Atmungsvorgang: Einatmen – Ruhe sammeln; Ausatmen – Ruhe opfern, ausgeben, für Schönes. Aber tatsächlich wird Ruhe meist nicht für Schönes angespart, sondern für Hässliches vergeudet: Probleme, Streitigkeiten, unnützes Zeug und Gerede, Zerstörung und Wut; diese sind das Ergebnis von Streben, Anstrengen und Hetzen der meisten Menschen.
Es ist klar, dass niemand sich ganz davor bewahren kann: Es ist nun einmal Allahs Gewohnheit, den Menschen durch solche Heimsuchungen zu prüfen. Aber wer schmeißt denn ohne Notwendigkeit seine Erträge in den Müll, vernichtet sein Kapital ohne Sinn und Zweck? Nur ein Schwachsinniger oder ein Wahnsinniger.
Wo liegt nun die besondere Verbindung zum Monat Ramadan, den Allah – mit Seiner Erlaubnis – uns gewährt? Gerade in dem: im Ausruhen. „Saum“ (wörtlich: Fasten) bedeutet ursprünglich „Innehalten“; man bezeichnete in alter Zeit Pferde, die in ihrem Lauf innehielten, anhielten und dann stillstanden, als „Khail sa’im“.
In diesem Sinne wird auch in einer Reihe berühmter Sahih-Hadithe seitens des Propheten (s) empfohlen, dass der Fastende, wenn er angegriffen wird, nur sagen solle: „inni sa’im“, also: ich halte inne, mit Essen, Trinken, Geschlechtsverkehr, aber auch mit allem anderen.
Der Ramadan schafft eine Trennung, zwingt – wenn er ernst genommen wird und aufrichtig befolgt wird – zu einer Ruhe, zur Besinnung; wer darunter nur ein Nicht-Essen und Nicht-Trinken, einen rein körperlichen Verzicht sieht, und sei es aus sozialen Aspekten heraus, reduziert die Kraft des Ramadan dementsprechend. In Sahih-Hadithen heißt es vom Gesandten Allahs, Heil und Segen auf ihm: „Und so mancher wird vom Fasten (des Ramadan) nicht mehr haben, als dass er hungert und dürstet.“
Wem sich aber die innerliche und geistige Dimension des Ramadan erschließt, findet hierin einen Schlüssel zur Ruhe, Ruhe des Körpers und des Herzens, und somit auch Schönheit, und somit auch Wirklichkeit und Wahrheit.
Es gibt zwei Aspekte im Ramadan. Der eine ist die Handlung des Fastens. Und der zweite ist die Natur der Zeit selbst. (iz). Der große Prophetengefährte Salman, möge Allah mit […]
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Inmitten der Erwartung, dass der Ramadan beginnt, stürzen wir uns Kopf über in die ‘Ibada: Fasten, Qur’anrezitieren und das Tarawwih-Gebet. (iz). Wir versuchen, so viele nützliche Handlungen wie möglich in […]
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Inmitten des letzten Ramadan brachen wir eine der Regeln in unserer Familie: „Kein frittiertes Essen!“ Mama legte los und kochte unzählige frittierte, traditionelle Speisen aus Pakistan. (Muslim Matters). Es schmeckte […]
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