Die Waffenruhe ist tot
Die Erleichterung über die Waffenruhe in Gaza hielt nur bis zum 18. März. Dann griffen israelische Militärs erneut massiv Ziele in dem Gebiet an.
4.04.2025 .Redaktion 3 Min. Lesezeit
Foto: <a href=https://en.wikipedia.org/wiki/IDF_Spokesperson%27s_Unit>IDF Spokesperson's Unit</a>, via Wikimedia Commons | Lizenz: <a href=https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en>CC BY-SA 3.0</a>
(The Conversation). Als am 19. Januar endlich ein Waffenstillstand im Krieg zwischen der Hamas und Tel Aviv in Kraft trat, atmete die Welt kollektiv auf. Doch dieses Waffenstillstandsabkommen und die damit verbundenen Verhandlungen wurden durch neue israelische Angriffe auf Gaza zunichtegemacht. Von Marika Sosnowski & Ashar Kaufman
In einer Erklärung des Büros von Premierminister Benjamin Netanjahu hieß es, die Attacken seien eine Reaktion auf die „wiederholte Weigerung“ der Hamas, „unsere Geiseln freizulassen“, und auf die Ablehnung aller Vorschläge des Nahost-Beauftragten von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, durch die Gruppe.
Bevor Israel in den letzten 1 ½ Wochen vor Wiederaufnahme der Kämpfe jegliche humanitäre Hilfe und Stromversorgung einstellte, behauptete die Hamas, sie habe nicht das Maß an humanitärer Hilfe, Unterkünften und Treibstoff bereitgestellt, zu dem sie sich im Rahmen des Waffenstillstands bereit erklärt hatte. Das lenkt von einem größeren Problem ab.
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