Im Londoner Eastend reichen die Wurzeln weit zürück

Auf der Südseite der Whitechapel Road im Londoner Eastend, nahe der U-Bahn-Station Whitechapel, liegt die goldene Kuppel der Moschee von Ostlondon. Für einige handelt es sich um eines der vielen exotischen Gebilde, wie sie jetzt in ganz Britannien auftauchen. Für Muslime aus der Nachbarschaft ist es ein größeres Symbol der Gegend als bekanntere Bauten. Und […]

19.12.2022 .Redaktion 8 Min. Lesezeit

Foto: <a href=https://web.archive.org/web/20161020084721/http://www.panoramio.com/user/5115445?with_photo_id=64263779>Dilwar H</a>, via Wikimedia Commons | Lizenz: <a href=https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en>CC BY-SA 3.0</a>

Auf der Südseite der Whitechapel Road im Londoner Eastend, nahe der U-Bahn-Station Whitechapel, liegt die goldene Kuppel der Moschee von Ostlondon. Für einige handelt es sich um eines der vielen exotischen Gebilde, wie sie jetzt in ganz Britannien auftauchen. Für Muslime aus der Nachbarschaft ist es ein größeres Symbol der Gegend als bekanntere Bauten. Und für andere ein Stück Jugendstil im Eastend. Von Hamza Foreman

Aber weniger bekannt ist, dass die Ostlondoner Moschee, so wie sie jetzt dort steht, der Nachkomme einer früheren Moschee ist, die vor mehr als 100 Jahren – über drei Jahrzehnte ab 1910 – geschaffen wurde. Eine Moschee, die ihre Existenz einer gemeinschaftlichen Vision und den Anstrengungen einer bunten Gruppe aus damaligen, gebildeten Muslimen und Nichtmuslimischen Bürgern verdankt.

Unsere historische Reise beginnt mit der Ur-Vision eines Moscheebaus in London zum Ende des Jahres 1910 und der Schaffung eines entsprechenden Vereins (dem London Mosque Fund) – trotz aller Schwierigkeiten, die durch Kriege und die Weltwirtschaftskrise verursacht wurden. In dieser Phase wurden die ersten dauerhaften Räumlichkeiten in der Commercial Road in Ostlondon erworben: für die East London-Moschee sowie das Islamische Kulturzentrum.

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