Krimtataren haben kein anderes Mutterland

Lage der Krimtatren ist seit 2014 sehr schwierig. Nach 9 Jahren russischer Besatzung hofft eine Mehrheit auf den Sieg der Ukraine.

06.04.2023 .Redaktion 3 Min. Lesezeit

(MEDUZA). Vor einem Jahr startete Russlands großer Krieg gegen die Ukraine. Aber Einwohner der Krim leben seit neun Jahren unter russischer Besatzung. Während Moskaus ­repressive Politik Menschen aus allen Lebensbereichen betrifft, besteht kein Zweifel darüber, dass die krimtatarische Bevölkerung unverhältnismäßig stark Ziel von Unterdrückung wurde. Von Gleb Golod

Foto: Tomas Ragina, Shutterstock

Noch größerer Druck auf Krimtataren seit Kriegsbeginn

Nach dem Einmarsch in die Ukraine 2022 übten Russlands Stellvertreter vor Ort größeren Druck auf die Tataren aus. Menschenrechtler verglichen die Zwangsmobilisierung krimtatarischer Männer in die Armee mit „Völkermord“. Das unabhängige russische Oppositionsmedium „Meduza“ erläutert, wie die neun Jahre Besatzung durch Moskau diese Bevölkerungsgruppe beeinträchtigt hat und wie die Putin-Regierung diese zum Kampf gegen einen Staat zwingt, den sie als den ihren betrachten.

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