Die internationale Gemeinschaft muss der Krise im Sudan dringend Vorrang einräumen und ihre Bemühungen zur Verhinderung einer Ernährungskrise verstärken, so die Hilfsorganisation Islamic Relief.
(IRD/IZ). Ein neuer Bericht vom IPC (einer Einrichtung zur Einschätzung von Hungersnöten und Lebensmittelsicherheit) zeigt, dass in den nächsten drei Monaten Höchstwerte an Hunger und eine Hungerkatastrophe für Massen an Menschen drohen. Mehr als 25 Mio. im Sudan – mehr als die Hälfte der Bevölkerung des Landes – sind derzeit von schwerem Hunger und Nahrungsmittelknappheit betroffen.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Islamic Relief in Darfur, wo die Hilfsorganisation Ernährungszentren unterstützt, sehen bereits, wie Kinder an schwerer Unterernährung verzehren, da der seit mehr als einem Jahr andauernde Konflikt die Bauern von ihrem Land vertrieben.Â
Er zerstört die Märkte und behindert die humanitäre Hilfe. In den letzten Wochen haben massive Kämpfe und die Belagerung von Al-Faschir (Hauptstadt von Nord-Darfur) die Region weiter an eine Hungersnot gebracht.
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