Sudan: Gewalt ist ein allgemeineres Symptom

Sudan: Der Machtkampf zwischen Armee und RSF-Milizen steht für ein systemisches Problem der politischen Ordnung in Afrika.

8.05.2023 .Redaktion 4 Min. Lesezeit
Sudan

Foto: luzitanija , Adobe Stock

(The Conversation). Im Sudan ist es trotz ausgerufener Waffenruhe anlässlich der Ramadanfeiertage erneut zu Kämpfen zwischen Armee und Paramilitärs gekommen. „Am Samstagmorgen [den 22. April] gab es Berichte über Explosionen und Zusammenstöße in Umgebung von Armeezentrale und Präsidentenpalast in Khartum“, berichtet das Nachrichtenportal „Sudan Tribune“. Noch am Vortag hatten die reguläre Armee und die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) eine dreitägige Feuerpause zum Id Al-Fitr erklärt. Von Paul Jackson

Foto: yiannisscheidt, Shutterstock

Sudan: Humanitäre Lage verschlechtert sich

Unterdessen verschlechtert sich die humanitäre Lage zusehends. Aktuell seien mehr als 400 Tote und über 3.500 Verletzte zu beklagen, teilte die UN-Agentur OCHA am 22. April mit. Insgesamt seien schon fünf Helfer getötet worden. „Plünderungen bei internationalen und humanitären Organisationen untergraben den Hilfseinsatz in den Zentren des Landes“, hieß es.

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