Die Proteste gegen die AfD und Rechtsextremismus in der ganzen Republik wurden am Wochenende fortgesetzt. Hunderttausende Bürger nahmen teil.
Berlin (dpa, iz). Nach dem Demo-Wochenende mit Hunderttausenden Teilnehmern in ganz Deutschland soll am Montag in einigen Städten gegen Rechtsextremismus protestiert werden. Politiker zeigen sich unterdessen weiter beeindruckt von der großen Zahl an Demonstrierenden – und fordern Konsequenzen.
Am Wochenende waren in der ganzen Republik Hunderttausende Menschen auf die Straße gegangen, um sich gegen Rechtsextremismus und für die Demokratie stark zu machen.
Proteste: In Hamburg und München wegen Überfüllung beendet
In München musste der Protest am Sonntag wegen zu großen Andrangs – die Polizei sprach von rund 100 000 Teilnehmern – abgebrochen werden. In Berlin kamen nach Schätzungen der Polizei ebenfalls bis zu 100.000 Demonstrierende zusammen. Auch in Städten wie Frankfurt, Hannover, Köln, Bremen und Leipzig gingen Zehntausende auf die Straßen.
Und: Auch in vielen kleineren Städten protestierten Tausende, etwa in Erfurt machten sich nach Angaben der Polizei 6000 Menschen gegen rechts stark, in Kassel 12 000, in Halle waren es 16 000.
Soziologe Hurrelmann: Beleg für „einen Stimmungswandel“
Der Soziologe Klaus Hurrelmann wertete die Demonstrationen als Beleg für einen Stimmungswandel in der Bevölkerung. „Die Proteste gegen rechts wirken auf mich wie ein Befreiungsschlag von Gruppen der Bevölkerung, die wegen Corona und der vielen anderen Herausforderungen sehr lange mit sich selbst beschäftigt waren und fast übersehen hätten, was alles auf dem Spiel steht“, sagte er der „Augsburger Allgemeinen“ (Montag).
Screenshot: X
Recherchen von Correctiv waren Auslöser
Auslöser für die Proteste sind die Enthüllungen des Recherchezentrums Correctiv über ein Treffen von Rechtsextremisten am 25. November, an dem AfD-Politiker sowie einzelne Mitglieder der CDU und der „Werteunion“ in Potsdam teilgenommen hatten.
Der frühere Kopf der rechtsextremen Identitären Bewegung in Österreich, Martin Sellner, hatte bei dem Treffen nach eigenen Angaben über „Remigration“ gesprochen. Wenn Rechtsextremisten den Begriff verwenden, meinen sie in der Regel, dass eine große Zahl von Menschen ausländischer Herkunft das Land verlassen soll – auch unter Zwang.
Überlebende des Holocaust zeigen sich dankbar
Das Internationale Auschwitz Komitee dankte den Menschen für ihren Protest. „Überlebende des Holocaust sind all denjenigen, die in diesen Tagen gegen den Hass und die Lügenwelt der Rechtsextremen auf die Straße gehen mehr als dankbar. Sie empfinden diese Demonstrationen als ein machtvolles Zeichen der Bürgerinnen und Bürger und eine Belebung der Demokratie auf die sie lange gehofft und gewartet haben“, teilte Exekutiv-Vizepräsident Christoph Heubner mit.
Reem Alabali-Radovan nannte Demonstrationen „gut und wichtig“
Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Reem Alabali-Radovan, bezeichnete die Demonstrationen als „gut und wichtig“. „Wir brauchen ein gesamtgesellschaftliches Bündnis“, sagte die SPD-Politikerin „Zeit Online“ (Sonntag).
Bei dem Treffen in einer Villa stellte der Vordenker der rechtsextremen Identitären Bewegung, der Österreicher Martin Sellner, Konzeptideen zur „Remigration“ vor, wie er der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.
Der AfD-Berater von Partei- und Fraktionschefin Alice Weidel, Roland Hartwig, hatte nach Angaben eines Weidel-Sprechers vorab keine Kenntnis von Sellners Auftritt, obwohl dieser in der Einladung angekündigt war. Sachsen-Anhalts AfD-Fraktionschef Ulrich Siegmund war anwesend, wie er Correctiv bestätigte, ebenso – nach eigenen Angaben erst später – der Potsdamer AfD-Kreisvorsitzende Tim Krause.
Foto: photocosmos1, Shutterstock
Der FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Dürr sieht Parallelen zum Nationalsozialismus. „Die Pläne zur Vertreibung von Millionen Menschen erinnern an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte“, schrieb er auf der Internet-Plattform X. Die vom Medienhaus Correctiv angeführte Recherche „zeigt, dass die AfD die Demokratie und unsere freiheitliche Grundordnung zutiefst ablehnt“.
SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert und Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann riefen Bürgerinnen und Bürger zum Engagement gegen die AfD auf. „An alle gerichtet, die nicht wollen, dass sich Geschichte wiederholt, appelliere ich: Bekennen Sie Farbe, und überlassen Sie das Feld nicht den Menschenfeinden“, sagte er der Funke-Mediengruppe.
Haßelmann mahnte auf X: „Unsere Demokratie, unsere Freiheit, unser Grundgesetz und die Errungenschaften unserer vielfältigen Gesellschaft müssen wir verteidigen gegen die Feinde der Demokratie. Das ist hoffentlich spätestens jetzt vielen Menschen klar.“
Foto: Gints Ivuskans, Shutterstock
Kanzler ruft zu „Zusammenstehen“ auf
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat auf Berichte über ein Treffen rechter Politiker und Aktivisten in Potsdam mit einem eindringlichen Appell reagiert. „Dass wir aus der Geschichte lernen, das ist kein bloßes Lippenbekenntnis. Demokratinnen und Demokraten müssen zusammenstehen“, schrieb der Kanzler auf X. Wer sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung richte, sei ein Fall für Verfassungsschutz und Justiz.
„Wir lassen nicht zu, dass jemand das ‘Wir’ in unserem Land danach unterscheidet, ob jemand eine Einwanderungsgeschichte hat oder nicht“, kommentierte Scholz. Er fügte hinzu: „Wir schützen alle – unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder wie unbequem jemand für Fanatiker mit Assimilationsfantasien ist.“
Grafik, Monitor, X
Politikforscher Botsch: Das Schlagwort „Remigration“ – AfD hat Identitäre integriert
Unter dem Begriff „Remigration“ verstehen Fachleute die Rückkehr von Menschen, die geflohen oder eingewandert sind, in ihre Herkunftsländer. Sellner schrieb der dpa in einer E-Mail, sein Vorschlag umfasse „nicht nur Abschiebungen, sondern auch Hilfe vor Ort, Leitkultur und Assimilationsdruck“. Er habe eine „Musterstadt“ vorgeschlagen, „die als Sonderwirtschaftszone in Nordafrika gepachtet und organisiert werden könnte“.
Die rechtsextreme Identitäre Bewegung ist aus Sicht des Potsdamer Politikwissenschaftlers Gideon Botsch weitgehend in der AfD aufgegangen. Seit dem Einzug der AfD in die Parlamente 2018/19 spiele die Identitäre Bewegung in Deutschland keine Rolle mehr, sagte Botsch am Donnerstag im Inforadio des RBB.
Das Label sei vielmehr in das Umfeld der AfD gewandert. Der Politikwissenschaftler leitet das Zentrum für Antisemitismus- und Rechtsextremismusforschung am Moses Mendelssohn Zentrum der Universität Potsdam.
„Wenn wir gucken, was identitäre Aktivisten heute tun und wo das identitäre Gedankengut sich heute findet, dann müssen wir in die Flure der Parlamente gucken, in die Flure der AfD-Fraktion“, sagte Botsch. Dort säßen die Anhänger dieser Bewegung in den Mitarbeiterbüros der AfD-Abgeordneten. Auch bei der Parteijugend Junge Alternative seien Sprache und Aktionsformen der Identitären sehr präsent.
Extremisten: Nach Recherchen von Correctiv will ein rechtsextremer Zirkel eine millionenfache „Remigration“ aus Deutschland vorantreiben.
Berlin (iz, dpa). Seit Monaten radikalisiert sich der politische Mainstream beim Thema Zuwanderung. Nicht nur, dass selbst der Kanzler im Oktober Abschiebungen „in großem Stil“ forderte. Die Verschiebung des sogenannten Overton-Fensters im öffentlichen Diskurs hat die aufstrebende AfD nicht geschwächt, sondern weiter gestärkt.
Extremisten träumen von millionenfacher Deportation
Ein Beispiel dafür ist ein Treffen am 25. November vergangenen Jahres, das heute in einem Artikel des Recherchenetzwerks Correctiv (zu dem auch Greenpeace recherchierte) bekannt wurde. Demnach hätten sich Vertreter aus rechtsextremen und völkischen Zirkeln im Geheimen in einem Hotel nahe Potsdam getroffen, um einen „Masterplan“ zu massenhaften „Remigration“ unliebsamer Menschen aus Deutschland zu formulieren.
Von AfD-Seite sei unter anderen Roland Hartwig dabei gewesen, ehemaliger Bundestagsabgeordneter und heute Berater von Partei- und Fraktionschefin Alice Weidel, meldete Correctiv am Mittwoch. Ein Sprecher Weidels bestätigte Hartwigs Teilnahme an dem Treffen, betonte jedoch gleichzeitig, von einem Auftritt Sellners dort überrascht worden zu sein. Er teilte auf Anfrage mit: Frau Weidel „hatte aber keinerlei Kenntnis von den Teilnehmern. Auch Hartwig wusste vorab nichts von Sellner“»”.
Foto: Ewa Studio, Shutterstock
Ein Sprecher der Partei teilte mit: „Die AfD wird ihre Haltung zur Einwanderungspolitik, die im Parteiprogramm nachzulesen ist, nicht wegen einer Einzelmeinung eines Vortragenden auf einem Treffen, das kein AfD-Termin war, abändern.“ Hartwig habe dort lediglich auf Einladung ein Social-Media-Projekt vorgestellt, welches er im Aufbau mitbegleite.
Nach Informationen von Correctiv sollen zwei Männer zu dem Treffen eingeladen haben: ein älterer Zahnarzt, der der rechten Szene angehören soll, und ein bekannter Gastronomie-Unternehmer. Eine Bedingung für die Teilnahme soll eine Spende von 5.000 Euro gewesen sein.
Unter den Teilnehmern sollen laut Recherchenetzwerk AfD-Mitglieder, ein führender österreichischer Identitärer (der auch in Deutschland populär ist) sowie zwei nordrhein-westfälische Mitglieder der Werteunion gewesen sein.
Über seine Quellen und sein Vorgehen schreibt das Netzwerk auf seiner Website: „Das Treffen soll geheim bleiben. Die Kommunikation zwischen Organisatoren und Gästen sollte nur über Briefe laufen. Kopien davon wurden aber CORRECTIV zugespielt. Und wir haben Bilder gemacht. Vor und hinter dem Haus. Auch im Haus konnten wir verdeckt filmen. Ein Reporter war mit einer Kamera undercover vor Ort und unter anderem Namen im Hotel eingecheckt. Er verfolgte das Treffen aus direkter Nähe und konnte beobachten, wer anreiste und an dem Treffen teilnahm.
Dazu kam, dass Greenpeace zu dem Treffen recherchierte und CORRECTIV Fotos und Kopien von Dokumenten überließ. Unsere Reporter redeten mit mehreren AfD-Mitgliedern; Quellen belegten gegenüber CORRECTIV die Aussagen der Teilnehmenden.“
„Im Grunde laufen die Gedankenspiele an diesem Tag alle auf eines hinaus: Menschen sollen aus Deutschland verdrängt werden können, wenn sie die vermeintlich falsche Hautfarbe oder Herkunft haben – Selbst dann, wenn sie deutsche Staatsbürger sind.“https://t.co/yZlhFQz6wppic.twitter.com/51vzGXiTB7
— Ruprecht Polenz @polenz.bsky🇪🇺🇩🇪🇮🇱🇺🇦🪝📯😇 (@polenz_r) January 10, 2024
Der Masterplan
Wenn die Aussagen von Correctiv stimmen, ging es bei dem konspirativen Treffen um ein „Gesamtkonzept im Sinne eines Masterplans“ (Zitat aus dem Einladungsschreiben). Diesen soll der Österreicher Martin Sellner vorgestellt haben.
Unter dem Begriff verstehen Fachleute die Rückkehr von Menschen, die geflohen oder eingewandert sind, in ihre Herkunftsländer. AfD-Politiker vertreten diese Forderung auch öffentlich. So sagte etwa der AfD-Abgeordnete Gottfried Curio im November im Bundestag: „Was wir jetzt brauchen, ist nicht nur der sofortige Stopp der illegalen Migration. Wir brauchen die wirkliche, tatsächliche Rückführung, die komplette Abschiebung. Wir brauchen, meine Damen und Herren, endlich die wirkliche Remigration.“
Abzielen solle die gezielte „Remigration“ auf drei Bevölkerungsgruppen: „Asylbewerber, Ausländer mit Bleiberecht – und ‘nicht assimilierte Staatsbürger’“. Letztere Gruppe sei das „größte Problem“. Damit griff Sellner einen Topos auf, der bis weit ins bürgerliche Lager hinein verbreitet ist: die Unterscheidung zwischen „Geltungsdeutschen“ und „Passdeutschen“.
Es erschreckt ja kaum noch, dass die AfD und einige Mitglieder der CDU Massendeportationen von Muslimen und politischen Gegnern vorbereiten. Erschreckend ist vor allem, dass so ein faschistischer Plan inzwischen schon mehrheitlich schulterzuckend hingenommen wird. #correctiv
„Im Grunde laufen die Gedankenspiele an diesem Tag alle auf eines hinaus: Menschen sollen aus Deutschland verdrängt werden können, wenn sie die vermeintlich falsche Hautfarbe oder Herkunft haben – und aus Sicht von Menschen wie Sellner nicht ausreichend ‘assimiliert’ sind. Selbst dann, wenn sie deutsche Staatsbürger sind“, heißt es im Beitrag von Correctiv.
Demnach träumt der Identitäre Sellner von einem künftigen „Musterstaat“ in Nordafrika, in dem dann bis zu zwei Millionen Menschen leben könnten.
Kontakte von AfD-Politikern zu dem Österreicher Sellner sind nicht neu, auch wenn die AfD offiziell auf Distanz zur Identitären Bewegung geht, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch gewertet wird. Der Schweriner AfD-Fraktionsvorsitzende Nikolaus Kramer hatte sich Ende 2023 für seinen persönlichen Podcast mit Sellner unterhalten und dafür Kritik eingesteckt. (dpa. sw)
Die AfD könne mit den Landtagswahlen Zuwächse verzeichnen. Das Netzwerk ndo zu Folgen für Migranten. (ndo/IZ). Bei den Landtagswahlen in Hessen und Bayern hat die AfD stark zugelegt. Nach Ansicht […]
IZ+
Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)
Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ – Onlineabo, Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.
Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.
* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.
Said Rezek im Gespräch über die jüngsten Erfolge der AfD. Ihre menschenverachtende Sprache vergifte das Klima. (iz). Said Rezek ist Politikwissenschaftler, Anti-Rassismus-Trainer, Blogger und Journalist. Er hat sein Volontariat bei […]
IZ+
Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)
Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ – Onlineabo, Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.
Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.
* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.
Die AfD konnte sich bei den Landtagswahlen in Hessen und Bayern erfolgreich behaupten. Sie ist kein Ostphänomen mehr. (The Conversation). Die Ampel unter Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat in diesem […]
IZ+
Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)
Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ – Onlineabo, Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.
Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.
* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.
Lampedusa: Sieht man auf kommende Wahlen, wird Einwanderung zur entscheidenden Größe. Die AfD bietet einen billigen Ausweg – die Schließung von Grenzen. (iz). Zu den zynischen Wortspielen gehört, die Lage […]
IZ+
Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)
Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ – Onlineabo, Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.
Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.
* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.
Im ersten Halbjahr 2022 wurden bundesweit laut Bericht 35 rechte Aufmärsche durchgeführt – in diesem Halbjahr sind es 110 gewesen. Die Anzahl der Rechtsrock-Konzerte dagegen ist von 89 Konzerten auf 71 gesunken.
Foto: Animaflora PicsStock, Shutterstock
„Die Mobilisierungskraft steigt nun ein Jahr nach der Pandemie wieder enorm an“, sagte Bundestags-Vizepräsidentin Petra Pau (Linke) zu den Zahlen. Die meisten Zusammenkünfte seien sogenannte „Nein zum Heim-Demonstrationen“ gewesen, so Pau. Dabei gingen Menschen gegen die Aufnahme von Geflüchteten auf die Straße.
Die Politikerin betonte, es sei wichtig zu verhindern, „dass sich die extrem feindliche Stimmung gegen Geflüchtete auf einem ähnlichen Niveau wie Anfang der 90er und 2015 einpendelt.“
AfD: CDU-Chef Merz hat eine Debatte losgetreten über eine mögliche Kooperation seiner Partei mit der Partei in Kommunen. (KNA). Die Brandmauer müsse stehen bleiben, fordert demgegenüber Josef Schuster. Der Präsident […]
IZ+
Weiterlesen mit dem IZ+ (Monatsabo)
Mit unserem digitalen Abonnement IZ+ – Onlineabo, Kombi Print & IZ+ or Das IZ-Förder-Abo können Sie weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews abrufen. Gegen einen Monatsbeitrag von 3,50 € können Sie das erweiterte Angebot der Islamischen Zeitung sowie das ständig wachsende Archiv nutzen.
Wenn Sie bereits IZ+ Abonnent sind können Sie sich hier einloggen.
* Einfach, schnell und sicher bezahlen per Paypal, Kredit-Karte, Lastschrift oder Banküberweisung. Das IZ+ Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, wenn es nicht vorher gekündigt wurde. Sie können ihr bestehendes Abo jederzeit auf der Mein Konto-Seite kündigen.
AfD-Erfolge in Thüringen und bei Umfragen stellen Politik und Öffentlichkeit vor schwerwiegende Herausforderungen.
(iz). Die deutsche Öffentlichkeit ist alarmiert: die in Teilen offen rechtsextrem agierende Alternative für Deutschland erlebt ihr Sommermärchen: steigende Umfragezahlen und die Wahl eines Landrates in einer ostdeutschen Kleinstadt.
Die mediale Aufmerksamkeit dürfte den Parteigrößen gefallen, gehört sie doch längst zur Parteistrategie; inklusive der empörten Zurückweisung, beim Land Thüringen handle es sich um einen „Probelauf der Diktatur“ (Der Spiegel).
AfD-Erfolg: Deutschland reagiert alarmiert
Viele Medien überschlagen sich mit ihren Warnungen und düsteren Prognosen nicht fern von den Schlagzeilen vergangener Tage, die mit gleicher Intensität vor der Islamisierung des Abendlandes gewarnt hatten.
Ob es gefällt oder nicht, die AfD nutzt effektiv die Erschütterung, die das konservative Weltbild angesichts permanenten Veränderungsdrucks erfährt. Eine Nebenfolge der alarmistischen Berichterstattung über die Krisen unserer Zeit ist das Gefühl vieler Menschen, ihre Existenz sei auf Sand gebaut.
Hier setzt das Kalkül der rechtskonservativen Vordenker ein: Warum nicht einfach den Eindruck vermitteln, eine Welt im Stillstand sei möglich, und mit entsprechender Grenzziehung das idyllische Leben in Deutschland leicht zu schützen?
Auf „telepolis“ fasst Claudia Wangerin diese Strategie der AfD wie folgt zusammen: „Sie spricht eine Zielgruppe an, die mehr Angst vor ‘Überfremdung’ hat als vor einer ungebremsten Klimakatastrophe. Geschäfte mit arabischen Schriftzügen im Stadtbild scheinen diese Gruppe mehr zu stören als die Aussicht, dass vertraute deutsche Landschaften immer wüstenähnlicher werden könnten.“
Foto: US-Generalkonsulat München, via flickr | Lizenz: CC BY 2.0
Zwischen Empörung und Geschichtsvergessenheit
Im Umgang mit der AfD steigt die Empörung über die Geschichtsvergessenheit der Partei im gleichen Maß wie die Ratlosigkeit, wie das Zurückdrängen rechten Gedankengutes organisiert werden kann.
An erster Stelle zeigt sich das Dilemma in der CDU, der liberalen Verwandtschaft der Partei. Von dem Versprechen des Vorsitzenden Merz, „die AfD Zustimmung zu halbieren“, ist wenig übrig geblieben. Stattdessen formieren sich Gruppen, die ablehnend oder zustimmend dem Erbe der ehemaligen Bundeskanzlerin gegenüberstehen.
Der Pragmatismus der Kanzlerin und ihr Bonmot „Wir schaffen das“ in der Flüchtlingskrise spaltet die Christkonservativen bis heute. Für die AfD hat die Ablehnung Merkels Kultstatus.
Im Kern klingt eine Stellungnahme der Kanzlerin aus dem Jahr 2015 nach: „Wenn wir die Grenzen schließen würden, Deutschland hat 3.000 km Landesgrenze, dann müssten wir um diese 3.000 Kilometer einen Zaun bauen.“
Ein Satz, den die AfD erfolgreich in die Form umgedichtet hat, dass die Kanzlerin die Grenzen überhaupt nicht mehr schützen wollte. Bis heute müht sich die CDU im Spagat, einerseits nicht noch mehr weitere WählerInnen an die Extremen zu verlieren und andererseits die Merkelianer in der Partei nicht zu verärgern.
Foto: DesignRage, Shutterstock
Ampelschwierigkeiten mit der rechten Welle
Aber auch die Regierung tut sich schwer mit der rechten Welle. Angesichts der Klimamaßnahmen, den Sanktionen gegenüber dem russischen Regime und der galoppierenden Inflation hat sie unpopuläre Maßnahmen anzukündigen. Damit treibt sie neben dem Bodensatz der Rechtsradikalen und den unzufriedenen ehemaligen CDU-Wählerinnen eine dritte Gruppe nach Rechts: die Protestwähler.
Bisher hat sie auch die sozialen Fragen, die sich aus dem neoliberalen Kurs der letzten Jahre ergeben, nicht überzeugend beantworten können. Man kann sich nur mit Grausen vorstellen, wie es um das politische Deutschland steht, wenn die Wirtschaft nicht mehr wie gewohnt floriert.
Noch mangelt es nicht an Geld. Es ist schon erstaunlich: Die Bundesregierung stellt in den Jahren 2021 bis 2024 insgesamt mehr als eine Milliarde Euro für die Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus bereit. Ergebnis: Die AfD rückt an die 20-Prozent-Grenze.
Die Strategien gegen das Wachstum der rechten Partei reichen von Verbotsforderungen, scharfer Ausgrenzung bis hin zu der Idee, etwaige Regierungsbeteiligungen auf Landesebene zuzulassen, um die Partei auf diese Weise zu „entzaubern“.
Bisher scheint keiner dieser strategischen Ansätze die Erfolge der AfD zu berühren. Ironischerweise dürfte die AfD am ehesten eine ehemalige Marxistin fürchten: Allein eine mögliche Wagenknecht-Partei könnte das rechte Lager kurzfristig spalten.
Muslimische Gemeinschaften sollten sich engagieren
Auf der zivilgesellschaftlichen Ebene geht es darum, die diversen Akteure für das Thema zu sensibilisieren und zu mobilisieren. Es ist keine Frage, dass die muslimischen Gemeinschaften in Deutschland hier gut beraten sind, sich gesellschaftlich zu engagieren. Dieser Einsatz ist für die ganze Gesellschaft bedeutsam, weil sich die Einheit der europäischen Rechte gerade aus ihrem Feindbild gegenüber dem Islam erklärt.
Schon im Jahr 2010 erschienen in Deutschland und Frankreich Publikationen, die weit vor der Flüchtlingskrise im Jahr 2015, den Aufstieg der politischen Rechte und ihren Kampfbegriffen der „Umvolkung und Islamisierung Europas“ das Feld bereiten. „Le Grand remplacement“ (die große Umvolkung des französischen Schriftstellers Renaud Camus, 2011) wird vom rechten Kubitschek Verlag Antaios ins Deutsche übersetzt.
Im Jahr 2010 beginnt die Karriere des Tilo Sarrazin, der vom braven, systemtreuen Finanzpolitiker zum Biopolitiker mutiert. Er schreibt neben vielen anderen Ungeheuerlichkeiten über die Zukunft Europas und die sogenannte Abschaffung Deutschlands.
Er schwadroniert von „einem Land, indem der politische Islam seine Vormachtstellung nicht mehr nur gegenüber der restlichen Gemeinschaft der Muslime behauptet, sondern längst auf breite Schichten der Mehrheitsbevölkerung ausweiten konnte und mit seinem Stimmengewicht Wahlen zu seinen Gunsten entscheidet.“
Einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Geistesgeschichte der Blauen findet sich im neuen Buch von Patrick Bahners „Die Wiederkehr, die AfD und der neue Deutsche Nationalismus“. Grundsätzlich ruft der Autor zur sachlichen Auseinandersetzung mit den Themen der Rechtsnationalen auf: „Zur Rückbesinnung auf Tatsachen aufzurufen ist in der politischen Rhetorik ein legitimer Zug, der oft Wirkung zeigt und dann gute Gründe für sich hat. Aber wer die gesamte Politik aus Tatsachen herleiten will, über die es angeblich keinen Streit geben kann, schafft die Politik ab.“
Der einflussreiche Journalist erinnert daran, dass der „neue Nationalismus als Republikanismus auftritt.“ Das Feindbild der Islamisten dient der Partei, sich einen antitotalitären Anstrich zu geben, ganz nach dem Motto: Wir sind Demokraten, weil sie es nicht sind!
Bahners formuliert angesichts der Dialektik gegen den Islam eine Befürchtung: „Ist die Vorstellung, dass die Trennung von Staat und Gesellschaft die Freiheit sichert, noch so vielen Bürgern intuitiv plausibel, das die nationalistische Vision der Bürgerschaft als Kampfgemeinschaft auf Widerspruch stoßen muss?“
Inmitten der Freund-Feind Debatten um das Unwesen der AfD erinnert er alle Beteiligten ebenso daran, dass das Grundgesetz bindet und in erster Linie die Staatsgewalt beschränkt: „Verfassungstreue wird von Beamten verlangt – die Ausdehnung dieser Erwartung auf alle Bürger hätte deren Verbeamtung zur Folge.“
Können wir etwa aus der Houellebecq-Debatte lernen?
In Frankreich hat sich in den letzten Jahren die Perspektive um die Verschwörungstheorie einer islamischen Machtergreifung in Europa in der Houellebecq-Debatte manifestiert. Im Jahr 2015 publizierte der französische Schriftsteller seinen Skandalroman „Unterwerfung“.
Darin übernimmt er das Narrativ der rechten Vordenker und beschreibt eine Machtergreifung einer muslimischen Partei. Die liberalen und linken Kräfte Frankreichs koalieren in der Fiktion mit den Muslimen, um mit allen Mitteln die rechtsradikale Front National zu verhindern. Die Verhinderung der Rechten wird auf diese Weise zum einzigen Inhalt der Innenpolitik.
Unter dem Eindruck der Terroranschläge von Paris und Nizza fiel der Autor immer wieder mit begleitenden islamophoben Aussagen auf. Auf den ersten Blick scheint der Franzose in der Tradition von Sarrazin und Camus zu denken. Unter diesem Eindruck übersieht man allerdings leicht die Konstruktion des Buches, die vor allem eine Abrechnung mit dem geistigen Nihilismus Europas darstellt.
Den Supermarkt nennt Houellebecq das „wahre Paradies der Moderne“. In einem Interview beklagt er, dass die Konstruktion von „Unterwerfung“ kaum erkannt wurde: „Ich nehme meinem Protagonisten nach und nach alles weg: Soziales Leben, Liebe, Status.“
Der Schriftsteller beschreibt so das „Untot“-Sein seines Antihelden, für den seine Nicht-Existenz bedeutet, keine Wirkung auf die Welt zu haben. Houellebecq beschreibt das konservative Dilemma wie folgt: „Die Vorstellung eines permanenten Wandels macht das Leben unmöglich.“
Schon 2017 relativierte er in seinem Band „Interventionen“ einige Aussagen, die den Islam betreffen: „Man kann eigentlich nicht wirklich sagen, dass es in ‚Unterwerfung‘ eine Darstellung des Islam gibt: Das ist das Schreckliche im Buch, die meisten Figuren sind in Wahrheit keine Muslime.“
Neuerdings erschreckt der Autor seine islam-kritische Anhängerschaft mit weiteren Relativierungen, die den behaupteten verfassungsfeindlichen Hintergrund der Muslime in Europa betreffen: „Das tut mir sehr leid. Ich habe da so sehr vereinfacht, dass etwas richtig Falsches herausgekommen ist. In Wirklichkeit sind Muslime nicht in besonderem Maße Diebe oder Kriminelle. Aber sie leben oft in benachteiligten Vierteln.“
Überraschenderweise grenzt sich der Intellektuelle hier vom rechten Spektrum ab, das an einer Differenzierung wenig Interesse zeigt. Viel zu wichtig ist die Antihaltung gegenüber den Muslimen als einheitsstiftendes Element der europäischen Rechte.
Das Beispiel Houellebecqs zeigt immerhin, dass mit nicht-ideologischen Denkern eine Art Verständigung über den Islam in Europa denkbar wäre. Man wird sich in derartigen Debatten eine Antwort ausdenken müssen, im Sinne einer kritischen Selbstreflexion, warum eigentlich die Muslime in den letzten Jahrzehnten ausschließlich im politischen, weniger im ökonomischen, sozialen oder spirituellen Kleid erscheinen.
Es geht darum zu zeigen wofür, nicht nur wogegen wir stehen. Die Akzeptanz des Islam in Europa, an denen uns Muslimen gelegen sein muss, die Verteidigung der europäischen Idee und der Aufstieg der Rechten bilden einen schicksalhaften Kontext.
Wir verwenden Cookies, um den Betrieb dieser Website zu gewährleisten. Weitere Informationen finden Sie in unserer Cookie-Richtlinie.
Diese Website verwendet Cookies. Notwendige Cookies sind für den Betrieb erforderlich: Sie halten Ihre Sitzung, den Warenkorb, die Zahlungsabwicklung, den Spam-Schutz und Ihre Cookie-Entscheidung fest. Sie werden ohne Einwilligung gesetzt und enthalten keine Angaben zu Ihrer Person.
Wir setzen von uns aus keine Analyse-, Werbe- oder Tracking-Cookies ein. Unsere Reichweitenmessung arbeitet ohne Cookies und erkennt einzelne Besucher nicht wieder.
Ihre Einwilligung brauchen wir an einer einzigen Stelle: Wenn Sie ein eingebettetes YouTube-Video starten, setzt Google Cookies zu Werbe- und Statistikzwecken. Ohne Ihren Klick auf ein Video werden diese Cookies nicht gesetzt.
Notwendige Cookies sind für das einwandfreie Funktionieren der Website absolut notwendig. Diese Kategorie umfasst nur Cookies, die grundlegende Funktionalitäten und Sicherheitsmerkmale der Website gewährleisten. Diese Cookies speichern keine persönlichen Informationen.
Cookie
Dauer
Beschreibung
__cf_bm
30 minutes
Wird von unserem Betreiber Cloudflare gesetzt, um automatisierte Zugriffe von echten Besuchern zu unterscheiden. Der Cookie enthält keine Angaben zu Ihrer Person und ist für den sicheren Betrieb der Website erforderlich.
__stripe_mid
1 year
This cookie is set by Stripe payment gateway. This cookie is used to enable payment on the website without storing any patment information on a server.
__stripe_sid
30 minutes
This cookie is set by Stripe payment gateway. This cookie is used to enable payment on the website without storing any patment information on a server.
acadp_rand_seed
1 day
Wird ausschließlich im Anzeigenmarkt gesetzt. Der Cookie enthält nur eine Zufallszahl, die die Reihenfolge einer Anzeigenliste über mehrere Blätterseiten hinweg stabil hält. Sie ist keiner Person und keinem Gerät zugeordnet und wird nicht weiterverarbeitet.
cookielawinfo-checkbox-advertisement
1 year
Set by the GDPR Cookie Consent plugin, this cookie is used to record the user consent for the cookies in the "Advertisement" category .
cookielawinfo-checkbox-analytics
1 year
Set by the GDPR Cookie Consent plugin, this cookie is used to record the user consent for the cookies in the "Analytics" category .
cookielawinfo-checkbox-functional
1 year
The cookie is set by GDPR cookie consent to record the user consent for the cookies in the category "Functional".
cookielawinfo-checkbox-necessary
1 year
Set by the GDPR Cookie Consent plugin, this cookie is used to record the user consent for the cookies in the "Necessary" category .
cookielawinfo-checkbox-non-necessary
1 year
Set by the GDPR Cookie Consent plugin, this cookie is used to record the user consent for the cookies in the "Non-necessary" category .
cookielawinfo-checkbox-others
1 year
Set by the GDPR Cookie Consent plugin, this cookie is used to store the user consent for cookies in the category "Others".
cookielawinfo-checkbox-performance
1 year
Set by the GDPR Cookie Consent plugin, this cookie is used to store the user consent for cookies in the category "Performance".
CookieLawInfoConsent
1 year
CookieYes sets this cookie to record the default button state of the corresponding category and the status of CCPA. It works only in coordination with the primary cookie.
m
2 years
Stripe sets this cookie for fraud prevention purposes. It identifies the device used to access the website, allowing the website to be formatted accordingly.
PHPSESSID
session
This cookie is native to PHP applications. The cookie is used to store and identify a users' unique session ID for the purpose of managing user session on the website. The cookie is a session cookies and is deleted when all the browser windows are closed.
woocommerce_cart_hash
session
Wird von WooCommerce gesetzt, sobald sich etwas im Warenkorb befindet. Der Cookie enthält eine Prüfsumme des Warenkorbinhalts, damit zwischengespeicherte Seiten den richtigen Warenkorbstand anzeigen. Er enthält keine Angaben zu Ihrer Person und ist für den Betrieb des Warenkorbs erforderlich.
woocommerce_items_in_cart
session
Wird von WooCommerce gesetzt, sobald sich etwas im Warenkorb befindet. Der Cookie enthält nur den Wert 1 und teilt der Website mit, dass der Warenkorb nicht leer ist. Er enthält keine Angaben zu Ihrer Person und ist für den Betrieb des Warenkorbs erforderlich.
wp_woocommerce_session_*
2 Tage
Wird von WooCommerce gesetzt und verbindet Ihren Browser mit der zugehörigen Warenkorb- und Bestellsitzung auf dem Server. Der Cookie enthält eine Kennung und eine Prüfsumme, keine Bestell- oder Zahlungsdaten. Er ist für Warenkorb und Kasse erforderlich. Laufzeit 2 Tage, bei angemeldeten Kunden 7 Tage.
Analytische Cookies werden verwendet, um zu verstehen, wie Besucher mit der Website interagieren. Diese Cookies helfen bei der Bereitstellung von Informationen über die Anzahl der Besucher, die Absprungrate, die Verkehrsquelle usw.
Cookie
Dauer
Beschreibung
CONSENT
2 years
YouTube sets this cookie via embedded youtube-videos and registers anonymous statistical data.
Werbe-Cookies werden verwendet, um Besuchern relevante Werbung und Marketing-Kampagnen anzubieten. Diese Cookies verfolgen Besucher auf verschiedenen Websites und sammeln Informationen, um maßgeschneiderte Werbung zu liefern.
Cookie
Dauer
Beschreibung
NID
6 months
NID cookie, set by Google, is used for advertising purposes; to limit the number of times the user sees an ad, to mute unwanted ads, and to measure the effectiveness of ads.
yt-remote-connected-devices
never
YouTube sets this cookie to store the video preferences of the user using embedded YouTube video.
yt-remote-device-id
never
YouTube sets this cookie to store the video preferences of the user using embedded YouTube video.