24 Stunden Berlin

24 Stunden Tagesablauf Berlin maria

In dieser Stadt werden 24 Stunden ganze vier Millionen Mal gelebt. Betrachtet durch all diese verschiedenen Augen ergibt das vier Millionen Realitäten, Millionen gleiche und unterschiedliche Orte, Erlebnisse und Emotionen. Von Sebastian Langer

(iz). Hier werden exemplarisch vierundzwanzig dieser Stunden durch ein muslimisches Augenpaar beschrieben.

Kurz nach Feierabend am Donnerstag beginnt der zeitlich verschobene Tag um 18 Uhr unweit des Hackeschen Marktes in der DIA. Erst vor zwei Jahren entstanden ist die „Deutsche Islam Akademie e.V.“ für viele Menschen bereits eine feste Adresse in Berlins Mitte geworden. An diesem Ort bieten engagierte Muslim:innen in der Großen Hamburger Straße einen Raum für Austausch, Reflexion und erbauliches Beisammensein. Donnerstags bietet Ender Hodscha allabendlich eine Tafsir-Runde für Interessierte an.

Dhikr und Erinnerung

Muslim:innen und Menschen ohne Bekenntnis kommen hier nicht nur zusammen, um den Worten des Lehrers zuzuhören, sondern haben die Möglichkeit auch in kritischen Austausch und Gedankenexperimente zu treten. Gefragt werden kann alles, Tabus bestehen keine und so gehen die Teilnehmenden für gewöhnlich mit positiven Ansätzen in den Abend hinaus oder nehmen sie mit in den „Wird“.

Denn im Anschluss werden die Stühle gegen Teppiche getauscht und neuer Tee aufgesetzt zum Treffen der „Dhikr-Gruppe“. Frauen und Männer, die an vielen Donnerstagen den Diwan von dem großen Gelehrten Muhammad ibn al-Habib rezitieren. Da die Sonne derzeit früh untergeht, wird zunächst das Nachtgebet verrichtet, um im Anschluss den Wird aus der nordafrikanischen Darqawiya-Tradition zu lesen, sowie unterschiedliche Qasaid aus diesem und anderen Werken zu singen.

Dabei geht es primär um das Gedenken an Allah (Dhikr) und seinen Propheten (Friede und Segen auf ihm) aber auch um Gemeinschaft. Zur gleichen Zeit findet ein weiterer Dhikr aus der Tradition der Schadhiliya statt, in Neukölln trifft sich die Burhaniya – berlinweit gibt es viele weitere Zirkel, vor allem am Donnerstag.

23 Uhr wird auch bei der DIA das Licht gelöscht und die Muslim:innen gehen ihrer Wege, Mitte ist für dieses Klientel um diese Uhrzeit kein Sehnsuchtsort, sodass sich alle nach einem kurzen Spaziergang in ihre jeweiligen Viertel verstreuen. Islamisch gedeutet beginnt der nächste Tag mit dem Anbrechen des Abendgebets, so ist der Donnerstagabend der Beginn des wichtigen „Tag der Versammlung“.

Der Morgen des Jumu’ah

Das Morgengebet kann im Winter in Gegenden wie Kreuzberg oder Schöneberg ohne große Mühe auch in einer Moschee verrichtet werden, je nach Gebetsort sind es zwar nicht viele Muslime, die die Reihen füllen, aber um 7 trifft man mehr Betende an, als morgens um 4 in anderen Monaten. Nebeneinander reihen sich Rentner neben Studenten, Selbstständige, einen Arzt und Mitarbeiter der BSR und der BVG für die zwei morgendlichen Niederwerfungen. Denn um diese Uhrzeit ist Berlin bereits im vollen müden Trott, man versucht der kalten, grauen Dunkelheit etwas Gutes abzugewinnen und füllt Straßen, Busse und U-Bahnen bereits mit Leben und wandelndem Schlaf.

Wer in Kreuzberg 36 – also alles nördlich, östlich, südlich und westlich des Kottbusser Tors – zum Morgengebet geht und nicht direkt zur Arbeit oder in die Vorlesung verschwinden muss, findet unweit der großen Omar Ibn Al-Khattab Moschee in der Wiener Straße einen guten Ort zum Verbleiben. Läden wie Eurocan gehören zu einer aussterbenden Spezies im städtischen Raum, auf den ersten Blick mag es nur nach einer gewöhnlichen Bäckerei aussehen, wenn gleich es sich um einen Treffpunkt handelt, an dem vor allem die Arbeiterklasse Çay, Kaffee und Gebäck bereits früh morgens und zu fairen Preisen genießt. Eurocan ist gleichzeitig einer der scheinbar wenigen Orte, an welchem Rize und Yaprak Çay problemlos neben einander existieren können, egal zu welcher Tageszeit.

Vormittags in Kreuzberg

9 Uhr – immer noch in Kreuzberg. In Zeiten von Homeoffice und online stattfindenden Vorlesungen, bietet sich das Café Pfeiffers am Heinrichplatz an, eine seit vielen Jahren existierende Instanz, die guten Kaffee macht und eine ruhige doch arbeitsfördernde Atmosphäre schafft. Wenn doch Hunger eintrifft, der durch die hausgemachten Kuchen nicht bedient werden kann, bekommt man problemlos zum Beispiel Sucuklu Yumurta (Ei mit Sudschuk) zu ihrem oder seinem Flat White, was das Angebot des Pfeiffers komplett abrundet. Nicht wenige junge Muslim:innen haben hier bereits Geburtstage begangen, Kunstprojekte erarbeitet oder einfach Gesellschaftsspiele gespielt.

24 StundenMevlanaMoschee

Foto: Autor

Beten in der Mevlana Camii

In hanafitisch-geprägten Moscheen beginnt das Freitagsgebet direkt mit Eintreten der errechneten Gebetszeit. Im Winter also Pi mal Daumen um 12 Uhr. Zwar gibt es nicht wenige Gebetsorte in Kreuzberg 36, doch bietet sich die neue Mevlana Camii in der Skalitzer Straße für das Verrichten des Dschumua-Gebets an. Durch die bunten Fenster und Gläser an der Südfassade dringt Licht abwechslungsreich in den großen, einladenden Saal. Dieser ist vor allem freitags gut gefüllt.

Viele hundert Muslime ganz unterschiedlicher Herkünfte, Berufe, Altersgruppen und Realitäten versammeln sich auf zwei Ebenen, um den Bedürfnissen der Nachbarschaft entsprechend auf Arabisch, Deutsch und Türkisch einer kurzen aber prägnanten Predigt beizuwohnen. Der Saal ist geschäftig, bietet jedoch genügend Möglichkeiten spirituell zur Ruhe zu kommen. Auch die Architektur der Moschee trägt mit der großen, herrlich dekorierten Kuppel ebenso dazu bei, wie die Säulen und die stilvolle Akustik. Schweigend oder besser gesagt innehaltend verlässt die Hälfte der Gläubigen langsam den Gebetsraum, während sich die Verbleibenden der Sunna und des Dhikrs widmen.

24 StundenBerlinKottoKreuzberg

Foto: imago | Uwe Steinert

Essen am Kotti

13:15 Uhr hat die Mehrheit der Moscheegänger die Mevlana am Kotti verlassen und begibt sich auf die Arbeit, zur Familie oder verbringt die verlängerte Mittagspause mit Essen und Gesprächen. Dafür bieten sich viele Orte rund um das Kottbusser Tor an. Die Hast derjenigen, die schnell zur Arbeit zurück müssen wechselt sich ab mit der Geduld und dem Schlendern derer, die zu dieser Stunde keine zeitliche Bredouille aufweisen.

So scheinen die meisten zufrieden, wenn sie bei Stari Most Cevapi, bei Gio’s Küche georgischen Bohnen oder etwas weiter ab in der Skalitzer Straße bei Heimweh Kumpir essen. Sofern das Wetter mitspielt, bietet sich im Anschluss ein Besuch des Wochenmarktes am Paul-Lincke-Ufer an. Freitag als traditionellen Markttag nehmen dort viele Menschen in Anspruch um allerlei sinnige oder auch mitunter unsinnige Erledigungen zu treffen, die hier am Kanal auf ordentlich berlinerisches Flair treffen.

Fürs Nachmittagsgebet wird’s knapp

Gegen 14 Uhr wird im Berliner Winter bereits das Nachmittagsgebet verrichtet, vom Paul-Lincke-Ufer sind verschiedene Moscheen zu Fuß erreichbar, sodass Muslim:innen danach weiter hasten oder flanieren können. Für die Glücklichen unter ihnen bietet seit zwei Jahren das Café Fourty Years einen guten und von jungen Muslim:innen geführten Ort zum Verbleib für alle an. Die Besonderheit hier ist die Tatsache, dass man neben Kaffee und hausgemachten Kuchen auch getrocknete Blumen bekommen kann, während des Lesens oder Arbeitens an Laptop und Co.

Wedding und Moabit sind ebenso wie Kreuzberg 36 ein Besuch wert. Wer zwischen Fourty Years und dem Abendgebet noch freie Zeit hat, macht gerne in der Friedrichstraße beim Kulturkaufhaus Dussmann halt und stöbert auf den Etagen nach Büchern. Zwar ist die Auswahl an theologischen Büchern noch immer nicht der Rede wert, wenn gleich es auch andere wichtige Themen gibt und selten jemand leerer Hand Dussmann verlässt.

Abends in Moabit

Das Abendgebet gegen 16:20 Uhr bietet sich im Anschluss in Moabit in der Aya Sofya Camii an. Diese kleine Moschee hat nicht nur einen jungen deutschsprachigen Imam, sie gibt gleichzeitig das heimelige Gefühl einer kleinen Moschee im Hinterhof, wenn gleich sie von der Hauptstraße aus sichtbar ist.

Von dort ist es nur ein angenehmer Spaziergang zum Haus der Weisheit in der Waldstraße, wo freitags gegen 18 Uhr ein Dhikr mit Gesang und Instrumenten stattfindet, zu welchem stets die gesamte Familie geladen ist. Ein Angebot, das auch rege von Kindern und muslimischen Frauen angenommen wird und mit Essen und Gesprächen nach einigen Stunden endet.

Die 24 Stunden eines Tages

Regelmäßig sind dies 24 Stunden in Berlin und doch nur eine Lesart von vier Millionen. Muslimisches Leben in dieser Stadt vibriert und äußert sich mannigfaltig. Abseits schlechter Presse und Diffamie gilt es auch dies zu zeigen, zu benennen und vielleicht auch in den Vordergrund zu rücken.

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Berlin: Welche Themen beschäftigten die Muslime 2022?

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Berlin: Was bedeutet CDU-Wahlsieger Wegner für Migranten und Muslime?

Kai Wegner Berlin CDU Wahlsieger Populismus

Berlins CDU-Landeschef Kai Wegner hat sich in seiner Karriere auch mit populismusaffinen Positionen zu Muslimen und Migranten profiliert. Inwieweit sie landespolitisch an Einfluss gewinnen, ist trotz seines Wahlsiegs noch ungewiss.

Berlin (KNA). Der Erfolg hatte sich abgezeichnet: Dass die Berliner CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Kai Wegner bei der Wiederholungswahl in der Hauptstadt deutlich besser abschneiden würde als beim regelwidrigen Urnengang von 2021, hatten Umfragen bereits seit Wochen vermuten lassen. Nun sind es nach ersten Hochrechnungen sogar bis zu 28 Prozent für die Christdemokraten im Abgeordnetenhaus, rund zehn Prozentpunkte mehr als vor knapp eineinhalb Jahren.

Welche Folge hat die Rhetorik von Wegner?

Wie sehr dieses Ergebnis außer auf Positionen der CDU etwa zur Verwaltungsreform und Wohnungspolitik auch auf ihre migrationskritischen Reaktionen nach den Silvesterkrawallen zurückzuführen ist, werden die Analysen ergeben. In Fragen von Zuwanderung und Integration steht Wegner jedenfalls bereits seit seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter auf der Seite jener, die bei der Flüchtlingsaufnahme und dem Umgang mit „islamistischen“ Tendenzen für schärfere Regelungen eintreten.

So warnte der Politiker, der früher in einem Bauunternehmen leitend tätig war, als „Großstadtbeauftragter“ der Unions-Fraktion schon 2016 vor einer Ghettobildung, wenn Flüchtlinge geballt in Großsiedlungen wohnen. Er verteidigte die Regelung des Integrationsgesetzes, nach der anerkannten Asylbewerbern bis zu drei Jahre ein Wohnsitz vorgeschrieben werden kann.

Wegner schaltet sich in altbekannte Debatten ein

Als Berliner CDU-Landesvorsitzender und -Fraktionschef meldete sich Wegner im vergangenen Jahr in der Debatte um eine geplante Anlauf- und Dokumentationsstelle für religiös motiviertes Mobbing an Schulen zu Wort und forderte eine auskömmliche Finanzierung. Mit Blick auf Vorfälle durch Schüler im Bezirk Neukölln, bei denen ein muslimischer Hintergrund kontrovers diskutiert wird, drang er darauf, „den Dominanzanspruch durch den politisch-fundamentalen Islam klar zurückzuweisen“.

Angesichts des Berliner Neutralitätsgesetzes, das muslimischen Lehrerinnen im Unterricht das Kopftuch verbietet, plädiert Wegner für eine Neufassung, die Beschäftigte des Staates auch künftig möglichst weitgehend dazu verpflichtet, im Dienst auf religiöse Kleidung und Symbole zu verzichten. Wie dies im Rahmen der jüngst bestätigten religionsfreundlichen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts möglich wäre, ist indes noch offen.

Wegner zu Religionspolitik

In den religionspolitischen Debatten Berlins hat sich Wegner auch in Sachen Stellenwert des Christentums zu Wort gemeldet. So verteidigte der Protestant das umstrittene Kuppelkreuz auf dem wiedererrichteten Stadtschloss, weil es die religiösen Wurzeln der säkularen Stadt Berlin sichtbar mache. Er bezeichnete die Rekonstruktion nicht nur als „Geste historischer Authentizität“, sondern wertete das Kreuz auch als „Symbol der Toleranz“ und mit Blick auf die völkerkundliche Sammlung des Humboldt Forums im Schlossbau als „Einladung zum Dialog der Weltkulturen“. Kritiker sehen in dem Kreuz dagegen ein Symbol des preußischen Obrigkeitsstaates.

Inwieweit Wegners migrations- und religionspolitische Positionen in der Berliner Landespolitik Einfluss haben werden, ist trotz des starken Stimmenzuwachses seiner Partei ungewiss. Wegen bisher fehlender Koalitionspartner für eine Regierungsbildung könnten sie weiterhin nur kritische Kommentare der Opposition zur Politik einer erneuten Koalition von SPD, Grünen und Linkspartei bleiben.

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Erdbeben in Türkei und Syrien: Deutschlands Muslime reagieren mit Anteilnahme und Hilfsbereitschaft

Erdbeben Türkei Syrien

„Die Katastrophe hat auch uns tief im Herzen getroffen.“ Zenahir Mrakovic, Islamische Gemeinschaft der Bosniaken

Köln (iz). Nach dem schweren Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet haben MuslimInnen in Deutschland mit Anteilnahme und Hilfsbereitschaft auf dessen verheerende Folgen für die Menschen in den betroffenen Regionen reagiert. In vielen deutschen Moscheegemeinschaften wurde die Katastrophe in den Freitagsgebeten erwähnt und für die MuslimInnen vor Ort gebetet. Darüber hinaus wurden in vielen Moscheen Hilfsgelder gesammelt.

Am Freitag trafen Repräsentanten der Union der Islamisch-Albanischen Zentren in Deutschland e.V. (UIAZD und der Islamischen Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland (IGBD) in der Zentrale des Moscheeverbands DITIB zu Kondolenzbesuchen ein. Dabei sprachen sie Überlebenden und Angehörigen ihre Anteilnahme sowie Solidarität aus. Mansur Khalili (Vorsitzender UIAZD) betonte: „Wir wollen am Freitag ebenfalls bundesweit in allen unseren Moscheen Spenden sammeln für die Erdbeben-Opfer. Unser Prophet sagte, dass die Ummah einem Körper gleicht, und wennn ein Glied leidet, so leidet der ganze Körper.“ Im Gespräch wurden Hilfsgelder und weitere Hilfen angeboten.

Muharrem Kuzey als Vorsitzender des obersten Religionsrates der DITIB und Leiter der Spendenkampagne bedankte sich für den Besuch. Er zeigte sich beeindruckt von der großen Anteilnahme und Solidarität in Deutschland sowie dem Zusammenhalt der Menschen in dem Katastrophengebiet in diesen schwersten Stunden. „Natürlich beten wir in unseren Moscheen für die Rettung so vieler Menschen, wie nur möglich. Gleichwohl sind wir als Menschen, als Gläubige dazu aufgerufen, zu helfen, wo und wie wir nur können. Bezeichnend dafür ist, dass Moscheen für die obdachlosen Erdbebenopfern geöffnet werden, ihnen Zuflucht bieten vor Kälte, Einsamkeit und Verzweiflung.“

Muslime sammeln Hilfen

Wie die IGMG am 10. Februar wurden alleine in ihren Reihen sowie im Hilfsverein Hasene International eine Million Euro für die Betroffenen im Erdbebengebiet gesammelt. „Die Hilfs- und Spendenbereitschaft der Menschen hält ungebrochen an. Die Situation vor Ort ist jedoch weiterhin katastrophal und wird zunehmend unerträglich“, teilte der Moscheeverband mit. „Was wir hier vorfinden und erleben, ist kaum in Worte zu fassen. Das Leid der Menschen ist unermesslich. Die Versorgung der Menschen mit Lebensmitteln und Bekleidung wird zwar immer besser, ausreichend ist das aber noch lange nicht“, teilte IGMG-Vorsitzender Kemal Ergün aus der Region mit.

Direkt, nachdem das Beben und seine Folgen bekannt wurden, erklärte der Zentralrat der Muslime: „Der ZMD ruft zudem alle Hilfsorganisationen, Menschen guten Willens und insbesondere die muslimische Gemeinschaft in Deutschland auf, schnell und unbürokratisch Geld- und Sachspenden in die Erdbebengebiete zu schicken.“

Konkrete Unterstützung von Hilfsorganisationen

Am 6. Februar gab der Verein WEFA e.V. den Beginn seiner Nothilfe (https://wefa.org/de/nothilfe-tuerkei-wefa/?44005) bekannt. WEFA e.V. hat in Abstimmung mit verschiedenen Vereinen Hilfsmaßnahmen im Katastrophengebiet koordiniert und durchgeführt. Die in Europa gesammelten Spenden werden in Zusammenarbeit mit dem AFAD, dem Türkischen Roten Halbmond und der Diyanet Stiftung Türkei an die Erdbebenopfer übergeben.

Auch Islamic Relief Deutschland war kurz nach den Beben mit Helferteams vor Ort (https://www.islamicrelief.de/erdbeben-tuerkei-syrien/). Dabei wurden Lebensmittel und Winterkleidung verteilt, „um Betroffene vor der Kälte zu schützen“. Des Weiteren lieferten die Helfer Decken, Matratzen, Medikamente und weitere Unterstützung.

„Bei einer solchen humanitären Katastrophe wird jede Hilfe benötigt. Auch wir bemühen uns darum, unseren Brüdern und Schwestern beizustehen. Damit wir jedoch bei Notfällen wie diesen schnell handeln können, benötigen wir genügend Mittel“, gab muslimehelfen e.V. auf Facebook bekannt.

Auch die Tuisa Hilft Stiftung war mit HelferInnen vor Ort (https://tuisa.de/catalog/product/view/id/481/s/verheerendes-erdbeben-turkei-syrien/), um schnell Nothilfe zu leisten. „Menschen die alles verloren haben, stehen vor ihren zuerrütteten Häusern und warten darauf das Rettungskräfte ihre Kinder, Eltern, Ehepartner, Enkel oder Freunde bergen können. Darum sind wir hier, um den Menschen die überlebt haben, die warten und weinen aber auch hoffen eine helfende Hand zu sein.“

Einige muslimische Hilfsorganisationen in Deutschland:

WEFA e.V. https://wefa.org/de/
Islamic Relief https://www.islamicrelief.de/erdbeben-tuerkei-syrien/
muslimehelfen e.V. https://spenden.muslimehelfen.org/?emergency_disaster_relief=70
Hasene International https://www.hasene.org/de/
Tuisa Hilft Stiftung https://tuisa.de/catalog/product/view/id/481/s/verheerendes-erdbeben-turkei-syrien/

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