Mikrozensus 2024: Muslime bleiben weiterhin eine Leerstelle

Kommentar: Auch im Mikrozensus 2024 wird keine Religionszugehörigkeit erhoben. Seit über zwei Jahrzehnten krankt die „Islamdebatte“ auch daran, dass es keine belastbare Zahlenbasis gibt.

09.08.2024 Sulaiman Wilms 3 Min. Lesezeit
kommentar leipziger Deutsche

Foto: Adobe Stock

(iz). Seit 1957 wird in der Bundesrepublik regelmäßig (alle 10 Jahre) der so genannte Mikrozensus oder die „kleine Volkszählung“ durchgeführt. Im Gegensatz zur Volkszählung findet er jährlich statt. Kriterium für die Auswahl der Befragten sind nicht die Personen, sondern die Gebäude, in denen sie wohnen. Ziel ist es, durch ein mathematisch-statistisches Zufallsverfahren Informationen über 1 % der Bundesbevölkerung zu erhalten.

Mikrozensus 2024: Was wurde abgefragt?

Folgende Themen werden abgefragt: Haushalt (Geschlecht, Alter, Familienstand und Staatsangehörigkeit), Beruf, Kinder, Ausbildung und Schule, Einkommenshöhe und ähnliche sozioökonomische Aspekte. Der Mikrozensus hat unter anderem die Funktion, für mehr Planungs- und Entscheidungssicherheit zu sorgen.

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