Hamburg setzt Staatsvertrag fort

Die Hamburger Regierungskoalition will weiter mit Muslimen zusammenarbeiten. Erwartungsgemäß lehnt die Union das Vertragswerk ab.

09.08.2024 Sulaiman Wilms 2 Min. Lesezeit
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Öffentliche Veranstaltung der SCHURA Hamburg mit Rüdiger Nehberg in der Merkez-Moschee. (Foto: SCHURA Hamburg)

(iz, KNA). Die Hansestadt Hamburg war das erste Bundesland, das mit muslimischen Gemeinschaften einen Staatsvertrag geschlossen hatte. Trotz Kritik seitens der, eher mit Muslimen fremdelnden Landes-CDU setzt sie nach zwei Jahren Prüfung weiterhin auf diese Kooperation.

2012 hat die Hamburger Bürgerschaft ein Novum in der deutschen Landespolitik beschlossen und unterzeichnete einem Vertrag mit drei Verbänden sowie den Aleviten. In Anlehnung an bestehende Regelungen mit den Kirchen und der Jüdischen Gemeinde wurden Rechte und Pflichten der Unterzeichner festgehalten.

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Verschiedene Hamburger Imame und Gemeindevertreter zu Besuch im Rathaus der Hansestadt. (Foto: Schura Hamburg)

Hamburg: „wegweisender Vertrag“

Für die Schura Hamburg handelt es sich um einen „wegweisenden Vertrag“ und einen „historischen Schritt“. In einer Pressemitteilung nach der Abstimmung erklärte der Zusammenschluss, damit sei „eine neue Ära des Austauschs und der Kooperation“ eingeleitet worden. Man habe so einen „wichtigen Grundstein zur Gleichstellung muslimischen Lebens in Hamburg gelegt“.

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